KAHUNABLOG Weltreise Blog

Wer verreist hier eigentlich?

Name: Robert Fischer
Alter: 32
Wohnort: Planet Erde ;-)
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Wohin geht es?

Reiseziele sind u.a. Australien, Neuseeland und die USA. Aber es geht auch in diverse Länder in Asien, Europa, Südamerika etc. Vorschläge für neue Ziele sind gern gesehen!

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In diesem Weblog werden allg. Informationen und persönliche Erfahrungen zu Reisen in versch. Länder weltweit veröffentlicht.

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Donnerstag, 18.11.2010 - Quy Nhon, Vietnam

Regen, Regen, Regen in Zentralvietnam

Regen, Regen, Regen in Zentralvietnam
Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass das Wetter hier in Vietnam doch irgendwann wieder besser werden sollte. Doch dies ist nicht der Fall, seit nunmehr über zwei Wochen regnet es praktisch ununterbrochen. Manchmal hört es für ein paar Stunden fast auf, nur um dann umso stärker zurückzukommen. Die Regensaison in Vietnam ist also scheinbar wirklich nicht mit dem typischen 3-Uhr-Regen in Thailand zu vergleichen, der, kaum begonnen, schon wieder vorbei ist. Und der Regen hat natürlich massive Auswirkungen auf mein Programm, durch Züge, die nicht auch nur annähernd nach Plan fahren, lange feinsandige Strände, die nicht genutzt werden können und einige Attraktionen, deren Besuch klitschnass keinen Sinn machen würde oder die jetzt einfach geschlossen sind. Daher unterbreche ich meinen Vietnam-Trip an dieser Stelle für ein paar Wochen drüben in Thailand, bevor ich zum zweiten Anlauf kurz vor Weihnachten wieder hierher zurückkomme.



Samstag, 13.11.2010 - Hoi An, Vietnam

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam II

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam II
Von Da Nang nach Hoi An geht es dann nur per Bus oder Taxi (15 USD), denn die kleine Stadt Hoi An, etwa 30km südlich von Da Nang, hat keine eigene Bahnstation. Hoi An mit etwa 100.000 Einwohnern ist eine Besonderheit in Vietnam, denn sie wurde weitestgehend vom Krieg verschont und bietet eine sehr gut erhaltene Altstadt mit niedrigen, zweistöckigen Gebäuden chinesischer und portugiesischer Händler und engen, autofreien Gassen. Viele der Häuser, der Tempel und Pagoden, die Promenade am Hafen usw. wurden aufwendig restauriert und seit 1999 ist die Altstadt von Hoi An UNESCO-Weltkultuerbe. Dies bedeutet jedoch auch, dass Hoi An eine der Top-Attraktionen für Touristen in Zentralvietnam ist und gerade viele deutsche und französische Tourgruppen anzieht.


Samstag, 13.11.2010 - Hoi An, Vietnam

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I
Nach einer Woche wird es wieder höchste Zeit für einen neuen Beitrag aus Vietnam. Diesmal gleich mit 3 Orten: Da Nang, Hoi An und My Son. In der letzten Woche habe ich mich von Hué aus weiter in Richtung Süden aufgemacht. Zwischen Hué und dem etwa 100km entfernten Da Nang muss man dabei den Gebirgszug Truong Son mit dem Hai Van Pass auf 500m Höhe passieren, der sich direkt bis ans Meer erstreckt und bis zu 1170m hoch ist. Einstmals bildete dieser Gebirgszug die natürliche Grenze zwischen dem Champa-Königreich und Vietnam. Dies soll einer der schönsten Abschnitte auf der Bahnstrecke zwischen Hanoi und HCMC sein, bei wieder einmal tief hängendem Wolken mit leichten Schauern war dies aber nur eingeschränkt ersichtlich. Größtenteils geht es an der Küste entlang und während Autos/LKW seit ein paar Jahren das Gebirge durch einen langen Tunnel unterfahren, schleicht der Zug gemütlich immer an den Berghängen entlang einmal am Gebirge vorbei. Dabei hat man Sicht auf einsame Sandstrände in kleinen Buchten ohne Straßenzugang, bewaldete Berghänge, die Meeresbrandung an der steilen Küste, Reisfelder noch und nöcher und verschiedene kleine Ortschaften samt Fischerhäfen, bevor man nach ~2-3h in Da Nang eintrifft.


Sonntag, 07.11.2010 - Hué, Vietnam

In Hué - Kann hier bitte jemand den Wasserhahn zudrehen?

In Hué - Kann hier bitte jemand den Wasserhahn zudrehen?
Auf dem Weg von Ninh Binh nach Hué hatte ich für die rund 600km ursprünglich einen Nachtzug mit 4-Bed-Sleeper Cabin eingeplant. Bietet sich an, denn schon regulär dauert diese Strecke 8-10h und die meisten Züge kommen Abends in Ninh Binh vorbei. Doch derzeit gibt es (nach den Überschwemmungen zwischen Hanoi und Hué in den letzten Wochen) starke Überschwemmungen weiter südlich und dadurch fahren die Züge teils gar nicht oder mit großen Verspätungen (Ticket für 08:00 Uhr, los um 19:00 Uhr...) und mit anderer Konfiguration. Am Ende war es daher eine __16h__-Fahrt auf einem "Hard Seat" (Holzsitz) mit je 3 Leuten + massenhaft Gepäck nebeneinander und weiteren schlafenden Leuten auf dem Boden. Samt ziemlich rudimentärer Manieren (Müll wird einfach irgendwo fallengelassen), verdreckten Toiletten, rüdem Bahnpersonal (die leere Soft Seats während der Fahrt nicht mal mit Bakschisch verkaufen mochten), gelben Schlieren auf den Scheiben (war aber größtenteils eh Nacht) etc., so dass ich entsprechend froh war, am Vormittag endlich in Hué anzukommen. Im Starkregen. Und bevor ich den Rest des Tages verschlafen konnte.


Montag, 01.11.2010 - Ninh Binh, Vietnam

Von Frachtzügen, der trockenen Ha Long Bay und den Überflutungen

Von Frachtzügen, der trockenen Ha Long Bay und den Überflutungen
Da ich derzeit aufgrund der Nachwirkungen der Überflutungen der letzten Wochen im mittleren Teil von Vietnam im Örtchen Ninh Binh südlich von Hanoi festhänge (bzw. der Unfähigkeit der vietnamesischen Bahn dies klar zu kommunizieren und nicht anderweitig Tickets zu verkaufen...), habe ich gerade die eine oder andere Stunde, um wieder einen Beitrag für den Blog zu verfassen. In den letzten Tagen habe ich einen Bogen geschlagen von Cat Ba Island in der Ha Long Bay, über Hanoi bis nach Ninh Binh. Los ging es dabei zunächst am Dienstag mit der Überfahrt von Cat Ba Island in die nördlich gelegen Stadt Ha Long City.


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