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Sonntag, 02.03.2008 - Sonstiges > Deutschland > Berlin

The Sky is the Limit: Microsoft WorldWide Telescope



Wer gerade eine Reise in etwas weiter entferne Regionen plant - um genau zu sein: in den Weltraum (z.B. zukünftig mit dem "SpaceShipTwo" von Richard Branson) - für den gibt es bald eine ansprechende neue Alternative zu Google Sky: das Programm "WorldWide Telescope" (WWT) von Microsoft. Selbiges hat das Unternehmen heute auf der TED-Konferenz in Monterey, Kalifornien, der Öffentlichkeit präsentiert. WorldWide Telescope sammelt die jeweils am besten aufgelösten Bilder stationärer Teleskope bzw. von Satelliten wie Hubble und Co. und kombiniert diese zu einer gigantisch großen Weltraum-Collage.

Über das Programm WorldWide Telescope kann dann in diese dreidimensionale Collage eingetaucht werden, wobei die Terabytes an Daten ähnlich wie bei Windows Live Maps / Virtual Earth 3D / Google Earth laufend im Hintergrund nachgeladen werden, so dass lokal jeweils nur eine kleine Datenmenge lokal zwischengespeichert werden muss.

Microsoft betonte bei der Präsentation auf der TED-Konferenz, dass sich WorldWide Telescope dabei nicht nur an professionelle Astronomen richten soll (diese verfügen über ähnliche Tools schon seit längerem), sondern an eine viel größere Zielgruppe, für die es bislang nicht einfach war, mehr über den Weltraum allgemein bzw. bestimmte Sternensysteme usw. im einzelnen zu erfahren (Privatpersonen, Schüler, Studenten etc.).

Großer Wert wird deshalb auf den Bildungsaspekt durch die sogenannten Touren gelegt. Jeder Benutzer kann Informationen in das System einspeisen und so z.B. die erdnahen Planeten in einer Tour mit individuellen Beschreibungen und Bildern zusammenführen. Natürlich wird es aber auch Informationen von offizieller Seite - also z.B. der NASA - geben. Beim Klick auf einen Stern kann man dann zahlreiche Eckdaten, wie z.B. den Namen, Größe und die Position im Raum abfragen.

Im Augenblick ist WorldWide Telescope noch nicht öffentlich verfügbar. Microsoft gibt es Veröffentlichungszeitraum das Frühjahr 2008 an. Auf der offiziellen Webseite http://www.worldwidetelescope.org/ findet man aber immer schon einmal erste Videos dazu. Weiterhin habe ich unten die Infoseite von der TED-Konferenz sowie andere Webseiten verlinkt, die über WorldWide Telescope bislang berichtet haben.

Eine weitere Alternative zu den oben genannten Programmen stellt "Stellarium" dar. Dieses Programm wird von einer freien Entwicklergemeinde vorangetrieben und ist für Windows, Mac OS X und Linux verfügbar.



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