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Jetzt offiziell: Die Welt schrumpft!
Ok, natürlich schrumpft die Erde nicht wirklich. Gemeint war damit eines der Ergebnisse der im Rahmen des "World Development Report 2009" erstellten Studie "Reshaping Economic Geography". Diese wurde von der Europäischen Kommission und der Weltbank in Auftrag gegeben und beschäftigt sich mit den wechselseitigen Auswirkungen einer globalisierten Welt, v.a. mit den immer stärker anwachsenden wirtschaftlichen Verflechtungen der einzelnen Weltregionen. Damit einhergeht auch eine immer höhere Mobilität von Gütern und Personen, unterstützt durch die in den letzten Jahren boomende Handelsschifffahrt und (Billig-)Flieger. Doch die Studie bietet keineswegs nur trockenen Zahlensalat, sondern auch anschauliche Grafiken wie diese hier (Klick auf die Grafik für eine große Version). Gezeigt wird auf dieser Karte, wie gut bestimmte Regionen an die weltweiten Schifffahrts- und Flugrouten mittlerweile angebunden sind. Je heller eine Region dargestellt wird, desto kürzer sind die Reisezeiten. Haupterkenntnis: Es gibt kaum noch wirklich abgelegene, "wilde" Regionen. Nur in etwa 10% der Regionen betragen die Reisezeiten zur nächsten größeren Stadt (> 50.000 Einwohner) mit normalen Mitteln noch 48h oder mehr. Wer sich allgemein für Karten wie diese hier interessiert, dem kann ich den Blog "The Map Room" von Jonathan Crowe" nur empfehlen. U.a. informiert er dort über den "Atlas of True Names" oder die "Divided States of America". Bücher, Filme und Co. zum Thema
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