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Freitag, 13.07.2007 - Sonstiges > Deutschland > Berlin

Google Mapplets vereinfachen die Karten-Entwicklung



Schon merkwürdig, dass auf Reise-Webseiten und speziell auf Reise-Blogs heutzutage so häufig über Google Earth und Google Maps gesprochen wird. Doch Google schafft es durch die ständige Optimierung seiner Produkte einfach, die Gespräche am Laufen zu halten. Zudem können Entwickler über APIs neue Inhalte integrieren oder ganz neue Anwendungen erstellen (wie bei meinen Interaktiven Karten). Das neueste Feature von Google Maps nennt sich "Mapplets", eine Art Wizard für Mashups. Alles klar? ;-) Zur Erklärung -->

Mit "Google Mapplets" können direkt innerhalb von Google Maps verschiedene externe Datenquellen kombiniert und dann auf den Karten angezeigt werden. Wenn z.B. eine Webseite bislang eigene Karten auf der Basis von Google Maps anbot, auf denen man die besten Bars in einer Stadt oder aber die günstigsten Tankstellen o.ä. sehen konnte, dann kann man diese Daten nun auch direkt auf Google Maps anzeigen. Und zwar ähnlich wie in Google Earth zusammen mit beliebigen anderen Daten.

So kann man sich im Handumdrehen z.B. ein Mapplet zusammenklicken mit den Restaurants, Museen und Verkehrsmitteln in einer Stadt, sowie Bilder von Panoramio, den erwähnten Tankstellen mit den niedrigen Benzinpreisen etc. Vorausgesetzt natürlich, solche Daten sind verfügbar. Google arbeitet jedoch derzeit stark daran, die in den letzten Jahren von zahlreichen Entwicklern auf eigenen Karten veröffentlichen Daten global durchsuchbar zu machen und somit aus ihrer Isolierung zu befreien.

Wer in Google Maps über den Tab "My Maps" ein neues Mapplet erstellt, der kann auch selbst eigene Placemarks äußerst simpel hinzufügen. Das Mapplet (d.h. die Sammlung der Placemarks + eventuelle externe Daten), kann zudem als "Public" gespeichert werden. Ist dies der Fall, dann wird dieses in die Google Maps / Google Earth-Suche mit eingebunden.

Hier ein kurzes Video zu den Google Mapplets:

Ich denke, dass dies ein Schritt in die richtige Richtung ist. Google Earth und Maps werden sich zunehmend ähnlicher. Nicht nur, dass es mit den Mapplets jetzt möglich ist quasi "Layer" in Google Maps anzuzeigen, man kann zudem äussert einfach KML-Dateien in Google Maps anzeigen. Einfach den Pfad zur KML-Datei in die Suchzeile kopieren, z.B. diese URL: http://maps.google.com/maps?f=q&hl=en&geocode=&q=http:%2F%2Fwww.kahunablog.de%2Fgmaps-35011.kml&ie=UTF8&z=6&om=1 (für die Karte von Neuseeland):

Auf den weiter unten verlinkten Seiten gibt es alle Inforamationen zu den neuen Mapplets, u.a. weitere Demo-Videos und viele Daten, die nur darauf warten als Mashup weiterverarbeitet zu werden.



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