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Rainy Day an der Kauri Coast![]() Karte zu Neuseeland anzeigen | Weblinks zu Wellsford anzeigen Doch zurück zum Thema: Von Paihia aus ging es zunächst erst einmal nur rund 2km weiter zur "Waitangi National Reserve". Dies ist der Ort, wo 1840 der sogenannte "Treaty of Waitangi" unterzeichnet wurde, der Friedensvertrag zwischen den englischen Siedlern und den Maori-Stämmen (mehr dazu in den Links am Ende des Beitrages). Heutzutage kann man dort das "Treaty House", ein Kriegskanu der Maori und "Te Whare Runanga", ein Versammlungshaus der Maori, besichtigen. Der Eintritt in die Anlage kostet pro Person $12 NZD. Mehrmals täglich werden geführte Touren angeboten, außerdem gibt Vorführungen traditioneller Tänze etc. Zu diesem Zeitpunkt war es noch halbwegs sonnig, auch wenn der Himmel immer mehr zuzog. Kurz darauf ging aber schon ein heftiger Regenschauer nieder und so sollte es dann den Rest des Tages weitergehen. Einige Viewpoints und auch die riesigen Kauri-Bäume "Tane Mahuta" und "Te Matua Ngahere" im Waipoua Kauri Forest konnte ich daher nicht besuchen, die Sicht war einfach zu schlecht. Stattdessen bin ich weitergefahren, um möglichst schnell dem Regengebiet zu entkommen. Also ging es die ganze Westküste des nördlichen Zipfels der Nordinsel hinab (die sogenannte "Kauri-Coast"), bis nach Matakohe. Im Kauri Museum in Matakohe ($12 NZD Eintritt) erfährt man mehr über die Geschichte der Kauri's bzw. der Menschen, die mit und von diesen Bäumen lebten. Denn die Kauri's waren weit mehr als nur Holzlieferanten. Besonders begehrt war v.a. das Baumharz, dass sich vor allem in großen Klumpen unterhalb der Wurzeln ansammelt, denn dieses Harz wurde bei den verschiedensten Produkten benötigt. Und so sieht man in den einzelnen Ausstellungsräumen u.a. erst einmal einige Kauri's und die Produkte, die daraus gefertigt wurden. Weiterhin gibt es Nachbildungen der Werkstätten und der Maschinen, mit denen die Bäume verarbeitet wurden. Man sieht ebenfalls, wie die Holzfäller mit ihren Familien gelebt haben (z.B. auf vielen mehr als 100 Jahre alten Fotografien). Doch der Schatz der Ausstellung ist der sogenannte "Gum Room". Dort sind die oben beschriebenen Harzklumpen zu finden und zwar in den verschiedensten Verarbeitungszuständen. Teilweise haben diese die Größe eines Unterarmes und schließen ganze Kleintiere, Insekten usw. mit ein. Wer will, kann im Museumsshop selbst einige Kauri-Produkte erwerben. Nach diesen Besichtigungen musste ich mir dann noch eine Unterkunft für die Nacht besorgen. Das klingt leichter, als dies hier draußen tatsächlich ist, denn südlich des Waipoua Kauri Forest bis fast nach Auckland trifft man auf eine eher landwirtschaftlich geprägte Gegend. Hotels/Motels sind knapp und Hostels gibt es schon gleich gar keine. So musste ich einige Ort abklappern, bis ich in Wellsford mit der "Sun Valley Motor Lodge" ein vernüftiges Motel gefunden hatte ($80 NZD pro Suite [max. 3 Personen]), welches sogar über einen Internetzugang verfügt, über den ich gerade diesen Bericht einstelle. Bücher, Filme etc. zu Wellsford (Neuseeland)
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