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The Big Pay Day![]() Karte zu Neuseeland anzeigen | Weblinks zu Te Anau anzeigen Hier in Te Anau gab es dennoch keinerlei Feierlichkeiten o.ä., so dass ich mich ganz auf mein Tagesprogramm konzentrieren konnte: Einen Rundflug über die Southern Alps und den Doubtful Sound sowie den Besuch der "Te Anau Glowworm Caves". Der erste Punkt auf dem Tagesprogramm war ein Rundflug direkt von Te Anau aus. Obwohl es einige Anbieter für Rundflüge per Wasserflugzeug oder Helikopter gibt, ist es teilweise gar nicht so einfach, mit nur einer Person auch einen Flug zu bekommen, da in der Regel mindestens 2, z.T. auch mindestens 3 Passagiere vorausgesetzt werden. Nach einiger Zeit fand sich dann aber ein Flug, bei dem bereits diese Mindestanzahl an Passagieren erreicht war. So konnte es also am Nachmittag losgehen zu einem 40-minütigen Flug, der von Te Anau aus in einem großen Bogen über die zahlreichen Gipfel der südlichen Alpen bis hin zu den Fjorden des Fjordlandes führen sollte. In einer Flughöhe von 4000-5000 Fuss hatte man einen optimalen Blick auf die Berge. Ich sass dabei direkt nebem dem Piloten und hätte über das eigene Ruder durchaus auch die Kontrolle über den Flieger übernehmen können... Die Berge in diesem Gebiet sind bis ca. 1900 Meter hoch. Das ist zwar für schneebedeckte Hänge nicht ausreichend, dafür gab es jedoch andere interessante Dinge zu sehen. Bspw. waren die Spuren des 2003er Erbebens deutlich sichtbar. Dieses hatte sein Epizentrum direkt an der Küste vor dem Doubtful Sound und besass eine Stärke von 7,2 auf der Richterskala. Zurück ging es dann weiter nördlich, u.a. über den Kepler Track, bevor die Landung auf dem heute sehr ruhigen Wasser des Sees neben Te Anau erfolgte. Veranstaltet wurde dieser Flug von "Wings & Water" (nur per Email an "wingsandwater@teanau.co.nz" erreichbar). Und die 40 Minuten haben mich $240 NZD (rund 145 EUR) gekostet. Nach einem Zwischenstopp im Hostel (mittlerweile ist dies das "YHA Te Anau", nachdem ich gestern im "Te Anau Lakeridge Backpackers" war) ging es dann zum zweiten Punkt, dem Besuch der "Glowworm Caves" für $45 NZD. Dazu war zuerst eine rund 30-minütige Überfahrt zum Höhleneingang per Boot notwendig. In den Höhlen ist man dann per Boot bzw. zu Fuss unterwegs. Bekannt sind die Höhlen natürlich vor allem durch die Glühwürmchen, wobei dies hier eigentlich gar keine Glühwürmchen sind, denn die in diesen Höhlen vorkommenden Insekten-Larve erzeugen keinesfalls das Leuchten per Elektrizität, sondern über eine chemische Reaktion um Magen. Wenn sie hungrig sind, dann leuchten die Mägen der Larven, die wie Fäden von den Höhlendecken hängen. Dadurch werden Insekten angelockt, die die unterirdischen Ströme entlangfliegen. Diese kleinen Insekten werden dann von den Larven eingefangen und verdaut, worauf das Leuchten dann immer schwächer wird, bis sie wieder hungrig sind. Macht Sinn, oder? Eigentlich ist das gesamte Höhlensystem mehr als 6,5km lang. Im Rahmen dieser Tour waren aber nur die ersten 260 Meter frei zugänglich und irgendwie habe ich es in der Dunkelheit nicht geschafft, mich unbemerkt abzusetzen, so dass die Erkundung der weiteren Höhlen wohl erst einmal vertagt werden muss. ;-) Im kleinen Besucherzentrum kann man sich nach der Besichtigung der Höhlen noch einige Dokumentationen zu den Höhlen und vor allem den Höhlenbewohnern (diverse Insekten, Spinnen und andere Tiere) anschauen. Zurück ging es dann ebenfalls per Boot und zu dieser Zeit waren die ganzen Berghänge durch den Sonnenuntergang Golden erleuchtet. Auf die Ohren gab es dazu noch Songs von Jack Johnson (per iPod). Was kann es Schöneres geben...? Bücher, Filme etc. zu Te Anau (Neuseeland)
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