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Freitag, 03.02.2006 - Australien / Neuseeland > Neuseeland > Oamaru

Schlechtes Wetter in den Bergen

Eigentlich war für heute morgen ein Rundflug (ein sogenannter "Scenic Flight") von der Aoraki Mount Cook Airbase aus geplant. Dieser sollte mich in 40 Minuten einmal rund um den rund 3800 Meter hohen Mt. Cook (Aoraki) und die angrenzenden Bergregionen führen. Nach dem sehr guten Wetter gestern war das Wetter heute morgen in der Umgebung der Berge allerdings weniger angenehm. Es war ziemlich stark bewölkt und teilweise fing es dann auch noch an zu regnen. Auf halber Strecke zwischen Twizel und der Airbase habe ich daher den Veranstalter angerufen, um die Lage abzuklären und musste dann dort erfahren, dass man aufgrund des schlechten Wetters erst einmal alles abgesagt hatte.



Also ging es stattdessen wieder zurück in genau die entgegengesetzte Richtung, an Twizel vorbei immer nach Osten. Das heutige Tagesziel war nämlich Oamaru, ein kleines Städtchen mit rund 13.000 Einwohnern, welches wieder direkt an der Küste liegt. Die ca. 240km zwischen Twizel und Oamaru (mit einigen Abstechern) waren weniger spektakulär, dafür kam man jedoch auf den kurvenarmen Straßen sehr schnell voran.

Unterwegs habe ich dann u.a. der "Takiroa Maori Rock Art Site" Halt gemacht. Dort kann man Felszeichnungen der Maori sehen, etwas, was man sonst eher mit den Aborigine in Australien bzw. den Chromagnon in Frankreich verbindet.

In Oamaru habe ich dann am Nachmittag im "Anne Mieke Guest House" mein Lager aufgeschlagen. Diese privat geführte Unterkunft hat zwar nur 5 Zimmer, für $55 NZD bekommt man jedoch einen Single-Room mit allen Annehmlichkeiten, direkten Blick auf den Hafen und die Pinguin-Anlage (ca. 800m entfernt), kostenlosen Keksen etc. sowie einem ebenfalls kostenlosen Frühstück. Normalerweise ist "Bed&Breakfast" in Neuseeland eher mit hochpreisigen Angeboten verbunden, daher ist diese Unterkunft hier sicherlich eine gelungene Ausnahme.

Im Ort selbst gibt es nicht allzu viel Spektakuläres zu sehen. Interessant ist aber der "Historic Walk" mit zahlreichen Gebäuden aus dem 19. Jh., die ein eigenes Viertel bilden, in dem man vorwiegend Kunstobjekte einkaufen kann. Die meisten Besucher kommen jedoch aufgrund der Pinguin-Kolonie nach Oamaru. Denn direkt hinter dem Hafen gibt es eine stetig wachsende Kolonie sogenannter "Blue Penguins". Und an jedem Abend kommen kurz nach Sonnenuntergang die Pinguine nach einem Tag auf dem Meer wieder zurück.

Dies musste ich dann natürlich ebenfalls besichtigen. Für $15 NZD (die vor allem in die Erforschung der Kolonie und den Ausbau der geschützten Bereiche investiert werden), kann man die Ankunft der Pinguine live verfolgen. Foto- und Videoaufnahmen sind nicht erlaubt, um die Tiere nicht zu stören. Man sieht dann, wie die Pinguine in Gruppen an Land kommen. Einzelne Pinguine rennen vorneweg und erkunden die Lage, während die anderen im Schutz von Felsen auf ein Signal warten. Dann laufen sie so schnell sie können den steilen Weg vom Meer hinauf zu den Brutstätten, wo bereits die gefangenen Fische vom Nachwuchs erwartet werden.

Mehr zu diesen Pinguinen gibt es auf der Website zur "Oamaru Blue Penguin Colony". Dort findet man dann auch Fotos etc. der Pinguine.



Bücher, Filme etc. zu Oamaru (Neuseeland)


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