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Erlebnisse im Anangu-Land / Outback - Teil II![]() Karte zu Australien anzeigen | Weblinks zu Alice Springs anzeigen In etwa 3 1/2h sind wir gemeinsam ohne die Guides um den gesamten Uluru gelaufen. Aus weniger als 50 Metern Entfernung waren dort ganz andere Strukturen sichtbar, als aus der Ferne am Abend zuvor. Der Uluru ist keineswegs nur ein glatter Monolith, der senkrecht aus der Wüste aufragt, sondern durch die Erosion sind dort im Laufe von vielen Millionen Jahren Höhlen und andere charakteristische Formen entstanden, die für die Anangu (so wollen die Aboriginee eigentlich genannt werden) einer der Gründe gewesen sein dürften, warum viele Bereiche rund um den Uluru für sie heilig sind. Diese "Sacret Sites" dürfen nicht betreten und fotografiert bzw. gefilmt werden. Damit man dies auch ja einhält, erhält jeder Besucher des Uluru-Kata Tjuta National Park eine umfangreiche Liste mit Do's und Don'ts sowie den jeweiligen Strafsummen, die bei Missachtung zu zahlen sind. Dies ist aber kein Problem, da viele dieser Verbote letztendlich nur dafür sorgen sollen, dass der Nationalpark auch weiterhin so gut erhalten bleibt. Neben dem Base Walk haben wir auch einen weiteren Walk mitgemacht, der direkt an den Uluru heranführt und auf dem u.a. einige Felszeichnungen sichtbar sind. Gemeinsam mit unserem Guide Kristie ging es dann anschließend noch auf den "Mala Walk", auf dem wir mehr über die Dreamtime und die Anangu vor Ort erfahren konnten. Im Anschluss an diese Wanderungen sind wir (immer noch am Vormittag) zum Culture Centre im Nationalpark weitergefahren. Diesen Museum bzw. diese Ausstellung hält weitere wissenswerte Informationen zu den Anangu, sowie der Flora & Fauna des Nationalparks bereit. Nach dem Lunch in unserer Campsite haben wir alles zusammengepackt, bevor es im Anschluss daran den Lassetter Highway wieder nach Osten und dann nach Norden in Richtung Kings Creek Station ging. Zwischenzeitlich haben wird noch Feuerholz gesammelt, welches dann bei einem Lagerfeuer am Abend in der zweiten Campsite zum Einsatz kam. Nach zwei Tagen "on the road" waren wir alle mittlerweile schon so vertraut, dass dies eine sehr relaxte Stimmung am Lagerfeuer war. Bücher, Filme etc. zu Alice Springs (Australien)
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