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Erlebnisse im Anangu-Land / Outback - Teil I

Nach drei Tagen im Outback bin ich mittlerweile wieder nach Alice Springs zurückgekehrt, von wo aus ich morgen Nachmittag nach Adelaide weiterfliegen werde. Die dreitägige Tour mit Sahara Adventure Tours quer durch das australische Outback mit Uluru, Kata Tjuta, Kings Canyon uvm. war einfach atemberaubend und wahrscheinlich der beste Part meiner Weltreise. Oder wie es Sahara Adventures selbst beschreibt: "a once in a lifetime experience". Im Folgenden werde ich jetzt von der Tour berichten.



Ursprünglich wollte ich eigentlich alleine per 4WD in das Outback fahren. Dies hätte aber bedeutet, dass ich wiederum knapp 500km pro Tag selbst hätte fahren müssen, was zusammen mit den Wanderungen und anderen Besichtigungen einfach zu stressig geworden wäre. Daher habe ich mich nach einem Tour-Operator umgeschaut und mich schließlich für "Sahara Adventure Tours" entschieden. Die 3 Tagestour hat mich $410 AUD gekostet, wobei in diesem Preis schon der Eintrittspreis für den Uluru-Kata Tjuta National Park, Mahlzeiten etc. mit enthalten sind.

Gegen 6:00 Uhr am Samstagmorgen ging es dann endlich los. In Alice Springs wurden die Teilnehmer dieser Tour aufgesammelt und dann fuhren wir los, zunächst immer in Richtung Süden, den Stuart Highway entlang. Unter den Teilnehmern waren Dänen, Holländer, Franzosen, eine Engländerin ("Poms"), eine Kanadierin, außer mir noch ein deutscher Journalist aus Berlin) sowie ein Mädel, welches sich als Tourguide beworben wollte und natürlich unsere zwei Guides (Kristie & Guy). Wie sich schon nach kurzer Zeit herausstellen sollte, war dies eine sehr harmonische Truppe, mit der man richtig Spaß haben konnte (auch wenn die meisten ein ganzes Stück älter waren als ich).

Die Fahrt ging also zunächst nach Süden den Stuart Highway entlang, bevor wir auf dem Lasseter Highway bis zur ersten Campsite in der Nähe von Yulara ("Ayers Rock Resort") fuhren. Unterwegs gab es diverse Stopps an den Roadhouses, die von Farmbesitzern als zusätzliche Einnahmequelle eingerichtet wurden. Die Farmen hier in der Gegend sind zwar zwischen 4000km² und 40000km² groß (also fast größer als die Schweiz), doch aufgrund der Trockenheit wächst auf 1km² Land nur etwa das Futter für eine Kuh, die dann noch aufwendig gen Süden auf die Viehmärkte transportiert werden müsste. Also baut man stattdessen Roadhouses samt Tankstellen und versorgt hungrige Touristen, die auf dem Weg zum Uluru sind. Teilweise werden die Roadhouses noch durch zusätzliche Angebote wie Kamel-Touren aufgewertet, wie z.B. auf der Outback Camel Farm.

Auf der knapp 480km langen Strecke hat sich die Landschaft dann zunehmend gewandelt. Obwohl es auch in Alice Springs nicht unbedingt übermäßig grün ist, wird es weiter im Westen noch weitaus trockener. Die Vegetation tritt zurück und der rote, sandige Boden wird das prägende Element.

Knapp 170km vor unserer Campsite war dann plötzlich ein großer Felsen am Horizont sichtbar, dem wir uns zunehmend annäherten. Wir waren schon ganz aufgeregt und dachten, dass dies wirklich bereits der Uluru ist, bevor unser Guide uns dann über den "Fake-Uluru" aufklärte. Dies war nicht der richtige Uluru, sondern der Mt. Connor, der zwar größer als der erstgenannte und auch nicht minder eindrucksvoll ist, dafür jedoch auf privatem Farmgelände liegt(!) und nicht öffentlich zugänglich ist.

In der Campsite angekommen, wurden gemeinschaftlich erst einmal die Zelte vor- und das Essen zubereitet (ja, dies wird alles gemeinsam gemacht und ist somit Teil des Erlebnisses), bevor wir weiter nach Westen zum Kata Tjuta (auch als "Olgas" bekannt) gefahren sind. Dort haben wir uns die eindrucksvolle Bergformation entlang des knapp 4km langen "Valley of the Winds"-Walk angeschaut.

Auf dem Rückweg vom Kata Tjuta ging es zur Sunset Viewing Area am Uluru ("Ayers Rock"), wo wir uns den Sonnenuntergang am weltberühmten Felsen anschauen wollten. Allerdings hatten nicht nur wir diese Idee, sondern es dürften wohl ein paar Hundert Leute an diesem Abend dort gewesen sein (in der Galerie gibt es Bilder davon). Der Farbwechsel am Uluru ist mit der untergehenden Sonne tatsächlich sehr eindrucksvoll und etwas, das man auf einem Australien-Trip aufjedenfall gesehen haben sollte.

Nun war es also bereits recht spät am Abend, weshalb wir die restlichen Kilometer bis zu unserem Lager noch mit dem kleinen Bus zurückgelegt haben. Gegen 22:00 Uhr hieß war dann Schluss für heute. Wer wollte, der konnte draußen unter freiem Himmel schlafen und den Sternenhimmel genießen.



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