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Schnorcheln in den Whitsunday Islands



Am Sonntag gab es nicht wirklich etwas aufregendes zu sehen, dann an diesem Tag musste ich eigentlich "nur" die Strecke von Rockhampton, zu meinem nächsten Ziel Airlie Beach zurückliegen. Da dies aber insgesamt über 500km entfernt und die zulässige Geschwindigkeit stark begrenzt ist, dauerte die Fahrt dann doch schon einige Stunden. Als ich dann am Nachmittag in Airlie Beach ankam, habe ich mir sogleich ein Zimmer im Magnums Backpackers reserviert, sowie einen Ausflug für den nächsten Tag in den Whitsunday Islands.

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Airlie Beach ist eine kleinere Stadt, die zwar recht touristisch geprägt, aber ganz und gar nicht so gigantisch oder überlaufen ist wie Surfers Paradise. Vielmehr gibt es hier gemütliche Cafes, in denen es Abends Live-Musik zu hören gibt, eine Stinger-freie Lagune zum Baden und andere Angenehmlichkeiten.

Mit Magnums Backpackers habe ich wahrscheinlich auch die beste und zugleich kostengünstigste Unterkunft gewählt. Wie in einem Dschungelcamp liegen die einzelnen Hütten im Wald versteckt. Bei den Doppelzimmern sind dies jeweils 12 Zimmer auf 2 Etagen. Separate Hütten gibt es für Küche und Laundry etc. Für mein Doppelzimmer zahle ich dabei $49 AUD pro Nacht. Bei Magnums kann man zugleich zahlreiche Touren und Aktivitäten in und um Airlie Beach buchen, wobei der günstigste Preis vor Ort garantiert wird. Auf der Website von Magnums gibt es weitere Infos dazu.

Airlie Beach wäre aber sicherlich für Backpacker und andere Urlauber weitaus weniger interessant, wenn nicht praktisch direkt vor der Haustür die sogenannten Whitsunday Islands liegen würden. Dies ist eine ganze Gruppe an Inseln, die in der Regel unbewohnt sind und die einsame Strände und fantastische Korallenriffe besitzen.

Klar, dass ich mir dies auch einmal genauer anschauen musste und so ging es am Montag mit der "Voyager" hinaus aufs Meer. Die Voyager wird dabei von Motoren angetrieben, so dass entsprechend mehr Strecke an einem Tag zurückgelegt werden kann. Typischer für diese Gegend sind jedoch die Segelboote, mit denen man in 3-6 Tagen die Whitsunday Islands umsegeln kann. Ein Platz auf der Voyager kann bei "Where?What?How?" für $110 AUD gebucht werden.

Früh am Morgen begann dann die Fahrt (obwohl ich dies fast verschlafen hätte) mit rund 20 Passagieren an Bord. Erstes Ziel war "Hook Island". Von einem der Strände dieser Insel aus konnten wir dann schnorchelnd die lokale Korallenriffe erkunden. Damit keine Gefahr von Quallen, Portugiesischen Galeeren (dies sind Tiere, keine Schiffe!) etc. ausgeht, erhielt jeder vorher einen "Stinger Suit", d.h. einen Neopren-Anzug samt sonstigem Schnorchelequipment und Flossen. Zu sehen gab es in dem Korallenriff dann einiges, u.a. auch die bekannten Clown-Fische ("Nemo") und andere Fische bis zu ca. 50cm Länge. Da ich keine Unterwasser-Kamera habe, konnte ich dies aber leider nicht bildlich festhalten.

Ebenfalls auf Hook Island liegt dann noch das "Underwater Observatory", indem man in 10 Metern unterhalb des Meeresspiegels das muntere Treiben beobachten kann. Und als wir aus diesem Observatory wieder herauskamen, erwartete uns bereits ein Glasboden-Boot, mit welchem es dann noch eine Rundfahrt um diese Insel gab. Durch den Glasboden hatte man dann natürlich die beste Sicht nach unten.

Anschließend ging die Fahrt weiter zur größten Insel des Atolls, dem Whitsunday Island. Auf der Ostseite der Insel liegt der mehr als 5km lange Whithaven Beach, der aus feinstem, weißen Sand besteht. Klar, dass sich dieser Strand dann optimal zum Schwimmen (weiterhin im "Stinger Suit") und Faulenzen in der Sonne eignet. Bei letztere muss man in Australien jedoch wirklich vorsichtig sein, denn trotz starker Sonnencreme können schon 20 Minuten zuviel sein.

Dritte und zugleich letzte Station war Daydream Island, eine der wenigen Inseln mit einem Resort on top. Je nach Geschmack konnte man dort am Pool relaxen, Jetski fahren, Minigolf spielen etc. Ich bin stattdessen aber den "Rainforest Walk" abgelaufen, der einmal quer durch die Insel verläuft. Auf dem Rückweg bin ich dann noch einigen deutschen Reisenden begegnet, mit denen ich dann natürlich meine bisherigen Erfahrungen ausgetauscht habe.



Bücher, Filme etc. zu Airlie Beach (Australien)


Airlie Beach Lonely Planet Reiseführer AustralienLonely Planet Reiseführer Australien
Lonely Planet Deutschland
Erscheinungsdatum: 2012-03
Nur EUR 26,99
Airlie Beach Australien-Tourenplaner: Australien individuell erlebenAustralien-Tourenplaner: Australien individuell erleben
Books on Demand
Erscheinungsdatum: 2008-10-02
Nur EUR 16,90
Airlie Beach Stefan Loose Reiseführer Australien: Mit ReiseatlasStefan Loose Reiseführer Australien: Mit Reiseatlas
DUMONT Reiseverlag, Ostfildern
Erscheinungsdatum: 2011-09
Nur EUR 24,95

Weitere: Stefan Loose Reiseführer Australien: Mit Reiseatlas, Lonely Planet Reiseführer Australien Ostküste, Das Australien-Lesebuch: Alles, was sie über Down Un..., Stefan Loose Reiseführer Australien, Der Osten

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