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Montag, 04.05.2009 - Nordamerika > USA > Miami

Der Süden von Miami: Metro Zoo bis Brickell Key

Hier folgt nun noch eine kleine Übersicht über Sehenswürdigkeiten in Miami, vom Miami Metro Zoo ganz im Süden bis zu Little Haiti im Norden der Stadt. Zunächst ging es am Montag von Miami Beach zum Miami Metro Zoo. Dieser befindet sich leider recht abgelegen im Südwesten der Stadt und ohne Mietwagen dauert der Transfer via Bus->Metromover (bis Government Station)->Metrotrain (bis Dadeland South)->Bus (Coral Reef Max) fast exakt 2h. Diese Fahrt lohnt sich jedoch, denn der 3km² große Park kann voll überzeugen.



Dies ist der einzige in der subtropischen Klimazone gelegene Zoo in den USA und der Metro Zoo kommt daher rein mit Freigehegen aus. Diese Gehege sind zudem sehr modern aufgebaut (z.B. ohne Gitter und die Tiere sind nur durch natürliche Barrikaden von den Besuchern getrennt) und wo sinnvoll werden Gehege mit mehreren Tierarten gespickt, z.B. bei einer afrikanischen Steppenlandschaft.

Positiv (aus Besuchersicht) war am heutigen Montag der äusserst spärliche Besucherandrang. Im gesamten Park waren sicherlich weniger als 100 Besucher, so dass man nur die Laute der Tiere vernehmen konnte. Bei bestem Sonnenschein und leichtem Wind ergab dies eine sehr angenehme Atmosphäre. Wie relaxt auch die Tiere - von Kängurus über die Leoparden bis hin zu den Malaibären - waren, lässt sich sicherlich bei den Bildern hier links und in der Galerie gut erkennen. Da es vor dem Zooeingang jedoch mehrere Tausend Parkplätze gibt, gehe ich davon aus, dass der Zoo am Wochenende alles andere als ruhig sein dürfte.


Der Miami Metro Zoo bietet einen knapp 5km langen Rundweg in 8er-Form an, der alle Gehege mit den ~1200 Tieren passiert. Alternativ kann eine Monorail-Bahn genutzt werden. Der Eintrittspreis liegt bei nur ~17 USD, bei der Größe und Qualität des Parks ist dies sehr günstig.

Im Anschluss an den Besuch des Metro Zoo wollte ich eigentlich weiter zum Monkey Jungle. Dies ist ein Park mit über 400 Affen und dem Interesse weckenden Werbeslogan "Where Humans Are Caged And Monkeys Run Wild". Als Besucher läuft man im Park durch eine vergitterte Röhre, während die Affen frei umhertollen können, auch über die Köpfe der Besucher hinweg. Das Problem dabei: Der Monkey Jungle hat keinerlei Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr, kein Bus fährt auch nur in die Umgebung und Taxis findet man am Zoo nicht und in Miami insgesamt auch nur begrenzt. D.h. hier wird zwingend ein Mietwagen benötigt.

Weitere Sehenswürdigkeiten in Miami

Wirkliche Sehenswürdigkeiten sind in Miami recht rar. Die Downtown besteht z.T. aus erst vor kurzem fertiggestellten oder noch im Bau befindlichen Stahl-Glas-Towern mit x-Tausenden Apartments und Büros, jedoch ohne wirkliches Leben auf der Straße und gerade im Norden aus alten, nicht selten heruntergekommenen und leerstehenden Gebäuden mit geschlossenen Geschäften und Obdachlosen auf der Straße. Durch die Finanzkrise verschärft sich die Lage zunehmend, da die Tower leer bleiben und andererseits immer mehr Obdachlose unterwegs sind. Beides ist für Besucher nicht wirklich anziehend und so konzentriert sich das Leben in Miami auf den Bayside Marketplace samt Hafen sowie die Einkaufszone rund um die Flagler Street. Dies sind noch weitere Sehenswürdigkeiten in Miami:

  • Vizcaya Museum - ein riesige Villa im Stadtteil Coconut Drove, die zwar erst ab 1916 erbaut wurde, jedoch dem typischen Look einer Villa aus dem Italien des 15. Jhds. nachempfunden wurde. Das Gebäude und die weitläufige Parkanlage drumherum sehen stark verwittert und sehr authentisch aus, zumal das Vizcaya Museum direkt am Wasser liegt und somit auch auf einer der kleineren Inseln in Venedig gut reinpassen würde. Für 15 USD kann man sich in den Gärten und im Gebäude umschauen.
  • Coconut Drove mit einigen Malls
  • Coral Gables mit zahlreichen massiven Villen, die aufgrund der rigiden Bauvorschriften meist im südeuropäischen Stil errichtet wurden bzw. der amerikanischen Version davon.
  • Little Havana entlang der "Calle Ocho" (SW 8th St zwischen 12th-17th Avenue) ist die Zentrale der aus Kuba stammenden Immigranten. Hier wird praktisch aussschließlich Spanisch gesprochen, im M?ximo Gómez Park sitzen tagsüber die alten Männer und spielen Domino etc., in kleinen Fabriken werden Zigarren nach kubanischem Muster handgefertigt und man kann natürlich hervorragend kubanisch, mexikanisch usw. Essen gehen. Am Memorial Boulevard stehen einige u.a. gegen Fidel Castro gerichtete Monumente.
  • Little Haiti, die härtere Version von Little Havanna im Norden von Miami, wo vorwiegend Immigranten aus Haiti und anderen karibischen Inseln ansässig sind und ihre Kulturen mitgebracht habe. U.a. finden sich dort "botanicas", authentische Voodoo-Shops.
  • Design District zwischen NE 2nd Avenue 38th-42nd Street, ein erst kürzlich "gentrifiziertes" Stadtviertel mit Galerien, zahlreichen Künstlern und Boutiquen. Tagsüber jedoch meist tote Hose.
  • Brickell Key, eine künstliche Insel vor der Downtown von Miami, auf und rund um die sich die ganzen Hochhäuser des Finanzviertels gruppieren. Es ist schon recht beeindruckend, wie die Tower sich praktisch direkt am Wasser gen Himmel emporstrecken. Leider hat man bei der Planung jedoch nicht berücksichtigt, dass ein reges Leben in der Stadt nur durch eine engmaschige, gemischte Bebauung erreicht werden kann. Wenn man Tower mit Büros und Tower mit Apartments hat, aber jeweils ohne Geschäfte, Cafés, Fussgängerzonen, Parks, Busse, Trams etc., dann wirkt eine solche Gegend nicht besonders anziehend und lohnt daher nur für einen kurzen Aufenthalt.

P.S.: In der Weltkarte wurde soeben nun auch eine Interaktive Karte zu Miami und Miami Beach hinzugefügt.



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