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Freitag, 26.01.2007 - Nordamerika > USA > Las Vegas

9. Tag: Expedition in das Tal des Todes

Am Freitag habe ich mir bei Alamo südlich des MacCarran International Airport einen Mietwagen geholt und bin damit in das westlich von Las Vegas gelegene "Red Rock Canyon"-Gebiet sowie in das berühmte Death Valley gefahren. Dies war ein äußerst abwechslungsreicher 10h-Trip mit den Trails im "Red Rock Canyon"-Gebiet, wilden Eseln, dem tiefsten Punkt der USA am Badwater Basin und einer erstaunlich früh beginnenden Nachtfahrt in das glitzernde Las Vegas hinein.



Red Rock Canyon

Los ging es mit der Fahrt von meinem Mietwagenanbieter Alamo (Anmietung z.B. über m-broker) zum Red Rock Canyon. Gemietet hatte ich eigentlich einen Economy-Wagen für $35 USD + erste Tankfüllung. Da aber nur Wagen höherer Klassen verfügbar waren, konnte ich mir zum gleichen Preis den Compact-Wagen "Saturn Ion" nehmen (sieht ähnlich aus wie ein Opel Vectra in Sportausführung). Schöner und v.a. schneller Wagen, wie überall in den USA natürlich mit Automatik.

Zum Red Rock Canyon kommt man dann ganz unkompliziert über die Blue Diamond Road. Von Las Vegas sind es nur ca. 50km bis zum Red Rock Canyon Visitor Center. In diesem Center kann man sich einen Überblick über das Gebiet verschaffen. Wie entstanden die eindrucksvollen und äußerst vielfältigen Felsformationen des Red Rock Canyon? Welche Pflanzen- und Tierarten leben in den Bergen und der Mojave-Wüste (viele!, u.a. Wüstenschildkröten, wilde Maultiere, Springmäuse und Taranteln)? usw. Außerhalb des Centers gibt es einen Lehrpfad und innerhalb des Centers ein Museum + Gift-Shop. Der Eintritt in das Visitor Center kostet $5 USD.

Vom Visitor Center aus kann man sich auf einen etwa 20km langen "Scenic Drive" begeben, der sich quer durch das Tal die Berge entlang schlängelt. Alle paar km gibt es kleine Parkplätze, von denen man nicht nur einen guten Blick auf die Landschaft hat, sondern von wo aus man sich ebenso auf Trails (= Wanderpfade) mit unterschiedlichsten Schwierigkeitsgraden begeben kann. Besonders im Winter lädt das Wetter dazu ein, einen solchen Trail abzulaufen, denn es ist zwar trocken und sonnig, aber es herrschen angenehme Temperaturen um die 15-20°C (und nicht die extreme Hitze wie im Juli/August).

Während meiner Fahrt entlang des Scenic Drives standen dann plötzlich nach einer Kurve ein paar Esel auf der Straße, welche mich und die paar anderen Autofahrer ungläubig anstarrten. Nach einer Weile ließen die sich aber doch dazu überreden, die Straße zu verlassen, so dass ich in Richtung Death Valley weiterfahren konnte.

Death Valley mit dem Badwater Basin

Zum ca. 150km vom Red Rock Canyon entfernten Death Valley muss man stets nach Westen fahren, über die Grenze nach Kalifornien hinein. Ich habe mich für die Route über die Orte Pahrump und Shoshone entschieden. Ein kleines Stück nördlich von Shoshone startet die Badwater Rd. (No. 178), auf man durch das ganze Tal vom südlichen bis zum nördlichen Ende fahren kann. Diese Straße war heute sehr gering befahren. Zeitweise bin ich nur alle 30 Minuten einem Auto begegnet und auf 100km waren vielleicht nur 200 Leute unterwegs (inkl. parkenden Autos!).

Entlang der teilweise von Staub verwehten Straße bewegt man sich dann durch dieses aufgrund der im Sommer extrem geringen Witterung und der gleichzeitig sehr starken Hitze berühmt-berüchtigte Tal. Auf dieser Strecke gibt es eine ganze Reihe interessanter Punkte. U.a. Badwater (die tiefste Stelle der USA, 85,5 Meter unter NN), Devils Golf Course, Salt Creek (einen Salzsee) und den Zabriskie Point. Vor allem wenn man sich ein wenig für Geologie interessiert, dann kann man mit einem Besuch im Death Valley nichts falsch machen.

Der Eintrittspreis für den Nationalpark liegt bei $20 USD pro Auto, zu zahlen entweder an einer Maschine am Badwater Basin oder aber im Visitor Center am nördlichen Ende der Badwater Road.

Rhyolite und Fahrt zurück nach Las Vegas

Anschließend wollte ich noch in das Örtchen Rhylite fahren, einer ehemaligen Goldbausiedlung nahe der Stadt Beatty. Heutzutage ist Rhyolite eine Geisterstadt und man kann dort die Reste der verfallenden Gebäude (vorwiegend im "Wild West"-Stil) anschauen. Rhyolite war aufgrund dieser Gebäude auch bereits mehrmals Kulisse von Fernseh- und Kinofilmen. Leider aber hatte ich bei der Planung nicht beachtet, dass es im Winter schon um etwa 17:30 stockfinster ist und zugleich war die Route heute insgesamt gute 580km lang.

Daher musste der Besuch von Rhyolite ausfallen und stattdessen bin ich von Beatty aus die Interstate 95 bis zurück nach Las Vegas gefahren. Das alleine war aber schon anstrengend genug, denn diese Straße fängt zuerst nur einspurig an, es gibt keine Beleuchtung, keine reflektierenden Markierungen (bzw. überhaupt Straßenbegrenzungen) und praktisch jeder nutzt ausschließlich Fernlicht... Naja, zumindest konnte man bei dem Verkehrsaufkommen am Anfang und der teilweise 15-20 Meilen exakt geradeaus verlaufenden Straße ein wenig schneller fahren als vorgesehen, z.B. 110 statt 75 Meilen (bitte nicht in km/h umrechnen ;-)).

Sobald man sich aber bis auf etwa 40km Las Vegas genähert hat, fängt dann der Horizont an zu glühen und es wird immer heller. Las Vegas wird so bei der Fahrt aufgrund der Millionen an Neon-Lichtern zu einem künstlichen Sonnenaufgang. Ab da braucht man auch keine Straßenbeleuchtung mehr. Die restliche Fahrt zurück zum Mietwagenanbieter sollte eigentlich jeder ohne Probleme hinkriegen, sofern man sich nicht verfährt und versehentlich auf den Las Vegas Strip kommt. Denn dort herrscht am Freitag und Samstag dauerhaft Stau, so dass man dann wirklich geduldig sein muss.

Von den Mietwagenanbietern südlich des Flughafens zurück zum Strip kommt man am besten per Taxi (ca. $20-30 USD) oder aber man nutzt den kostenlosen Shuttle-Dienst zum Flughafen und fährt dann von dort mit dem Hotel-Shuttle für $5,50 weiter (dauert auch nicht viel länger).

Rundfahrt in Google Earth verfolgen

Wer selbst einmal diese Rundfahrt mitmachen will, der kann sich hier auch die passende KMZ-Datei für Google Earth herunterladen. Entweder anklicken und direkt in Google Earth öffnen oder aber herunterladen und dann in das Programm importieren:

KMZ-Datei der Rundfahrt im Red Rock / Death Valley-Gebiet



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