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10. Tag: Gentleman, Start Your Engines!![]() Karte zu Las Vegas in USA anzeigen | Weblinks zu Las Vegas anzeigen Und so ging es gegen Mittag (nach einem kurzen Stop beim Apple Store in der Fashion Show Mall) per Bustransfer an die ca. 35km nördlich vom Strip gelegende Rennstrecke. Zuerst gab es dort die sogenannte "Drivers School". Da dies aber nur ein Drive-Along - also ein Mitfahren - und nicht etwa eines der "Experience"-Programme war (bei denen man selbst u.a. Rennen fahren kann), haben wir uns statt der Regeln zunächst die anderen am rund 1,5 Meilen langen Speedway gelegenen Rennstrecken, sowie die Werkstatt mit diversen halbfertigen und reparaturbedürftigen Wagen angeschaut (Bilder davon gibt es in der Las Vegas-Galerie). Für die Drive-Alongs werden dort ähnliche Wagen wie auch in der richtigen NASCAR-Rennserie eingesetzt. Die Wagen sind handgefertigt und sind wirklich nur für die Rennstrecke geeignet, denn alle nicht unbedingt benötigten Elemente eines Autos (wie z.B. die Scheinwerfer und Blinker) sind maximal aufgemalt, damit der Wagen bloss nicht zu schwer wird. Maximal erreichen diese Wagen eine Geschwindigkeit von etwa 200mph (= 320km/h), im Rahmen der Drive-Alongs wird aber nur auf ca. 165-180mph beschleunigt. Nachdem wir dann im Inneren des Ovals angekommen waren und jeder seinen Voucher sowie den "Liability Waiver" (die Erklärung, dass man selbst die Verantwortung trägt, egal was auf der Rennstrecke oder im Auto selbst passiert) abgegeben hatte, bekam man seinen feuerfesten Rennanzug sowie Helm und HANS-Nackenstütze und dann konnte es nacheinander auch schon losgehen. Wir waren etwa 20 Leute und zusätzlich waren noch einige Selbstfahrer unterwegs. Voll eingekleidet klettert man dann durch das Fenster auf den Beifahrersitz des Rennwagens und schon geht es mit Vollgas los. Die 3 Runden + In- und Outlap sind wirklich fast wie im Fluge vorbei. Die Geraden sind dabei relativ unspektakulär. Die Geschwindigkeit bekommt man dort kaum mit. In den Kurven jedoch wird man richtig zur Seite rausgedrückt und man kann sich kaum vorstellen, wie man in einer realen Rennsituation bei 200mph mit fast 40 anderen Autos in den Kurven bei 20° Neigung um die Positionen kämpfen soll und gleichzeitig noch darauf achten muss, dass man nicht von der Strecke fliegt. Das ist schon beeindruckend, leider sind aber die Programme, in denen man sich selbst in einem solchen (Amateur-)Rennen behaupten muss, SEHR teuer (ca. $2499-2999 USD). New York New York RollercoasterAnschließend gab es dann den Bustransfer zurück zum Strip, wo ich gleich rüber zum New York New York-Hotel bin, dann ab dem heutigen Samstag ist die Achterbahn in diesem Hotel wieder geöffnet. Diese ist mit Abstand die längste und höchste Achterbahn am Las Vegas Strip. Die Achterbahn führt einmal rundherum um das Hotel, es gibt mehrmals ein steiles Gefälle, einen Looping, mehrere Schrauben und andere interessante Elemente. Neben dem "Insanity"-Ride auf der Spitze des Stratosphere Towers ist dies sicherlich das Highlight derartiger Attraktionen in der Stadt. Eine Fahrt dauert etwa 3 Minuten und kostet $12,50 USD. Gleichzeitig noch ein Hinweis zum "Besucheraufkommen" in der Stadt: Wenn möglich, sollte man seinen Trip in Las Vegas in die Wochenmitte legen. Am Freitag und Samstag ist entlang des Strips und in den Casinos extrem viel los und die Preis (z.B. für die Übernachtungen) steigen kurzfristig stark an. Wer also am Dienstag bis Donnerstag in Las Vegas verweilt, der kommt wesentlich günstiger weg und kann vielleicht sogar noch Rabatte auf die Shows bekommen, die sonst schon von vornherein ausgebucht sind. Bücher, Filme etc. zu Las Vegas (USA)
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