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Neuseeland-Informationen: Der Kiwi

Wer zum ersten Mal dem Kiwi begegnet, wird denken, dass ihn das jemand einen Streich spielen will. So winzig und unbedeutend wird ihm dieser - noch dazu flugunfähige - Vogel vorkommen. Und dennoch ist der Kiwi der Stolz der Nation.

Der Kiwi ist vorwiegend nachtaktiv und gehört zu der Familie der Schnepfenvögel. Er ist in etwa so groß wie ein in Europa lebendes Huhn. Aufgrund der wenigen in Neuseeland lebenden natürlichen Feinde, haben sich die Flügel des Kiwi soweit zurückgebildet, dass er heute nur noch zu kleineren Sprüngen fähig ist. Sein Riechorgan, das am Ende des großen, spitzen Schnabels sitzt, ist dafür um so besser ausgebildet und eignet sich besonders gut, um Beute ausfindig zu machen.

Aufgrund der charakteristischen Klicklaute des Männchens ("Kiwii Kiwii" und "Quaak Quaak"), hat der sehr scheue Kiwi seinen heutigen Namen erhalten. Ein Kiwi kann bis zu 25 Jahre alt werden und beansprucht in den neuseeländischen Wäldern jeweils sein eigenes Revier, welches das Männchen nur in der Paarungszeit mit einem Weibchen teilt. In dieser Zeit verbringen die Kiwis den Tag in einer Schlafhöhle und gehen bis zur Eiablage jede Nacht auf Nahrungssuche. Mit dem Schnabel und dem Riechorgan macht der, mit seinem graubraunen, strähnigen Gefieder hervorragend getarnte Kiwi, dann seine Beute ausfindig, die meist aus Larven und Würmern besteht. Nach der Eiablage verschwindet das Weibchen und das Männchen kümmert sich um das Brüten. Sobald die Jungen geschlüpft sind, beginnen sie selbstständig zu handeln, was aufgrund der Tatsache, dass sich keines der Elternteile um sie kümmert, auch notwendig ist.

Der Kiwi wurde von den Maori als ein besonders edles Tier angesehen. Trotzdem wurde er auch zu dieser Zeit schon gejagt. Als die ersten Europäer eintrafen, nahme diese Dezimierung dann aber immer schneller zu, so dass zuletzt nur noch rund 70.000 Kiwis in ganz Neuseeland lebten. Besonders die von den Europäern mitgebrachten Haustiere wie Hunde und Katzen (aber auch Ratten) wurden schnell  zu einer großen Gefahr, die jetzt durch ein großangelegtes Artenschutzprogramm wieder vermindert werden soll (Ausrottung fremder Arten usw.). Für die Kiwis wurden sogar besondere Aufzuchtstationen im Rahmen des "Kiwi Recovery Programs" angelegt, so dass in einigen Jahren wieder eine hinreichende Anzahl Kiwis die neuseeländischen Wälder durchstreifen sollte.

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