KAHUNABLOG Weltreise Blog

Wohin geht es?

Reiseziele sind u.a. Australien, Neuseeland und die USA. Aber es geht auch in diverse Länder in Asien, Europa, Südamerika etc. Vorschläge für neue Ziele sind gern gesehen!

Was passiert hier?

In diesem Weblog werden allg. Informationen und persönliche Erfahrungen zu Reisen in versch. Länder weltweit veröffentlicht.

KAHUNACAST - Travel-Podcast

Reisen leichtgemacht

Empfohlene Hotels weltweit

Sefton in United Kingdom
9.1/10 bei 10 Bewertungen
Ambleside in United Kingdom
8.4/10 bei 19 Bewertungen
Yass in Australia
8.5/10 bei 11 Bewertungen
Feasterville Trevose (PA) in United States
10/10 bei 1 Bewertungen
alle Hotelangebote bei Agoda

Top-Beiträge, Kommentare, ...

Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de

Suche

Suchbegriff:
Zeitraum:



Alle Beiträge zu Hanoi anzeigen

18 Ergebnisse:

Dienstag, 12.10.2010 - Hanoi, Vietnam

Start einer Reise nach Vietnam: Frogger für Fortgeschrittene in Hanoi

Es ist Oktober, der Tag der Deutschen Einheit ist vorbei, die Temperaturen in Deutschland sinken unter das gewünschte Level: höchste Zeit also, wie in jedem Jahr wieder das Land zu verlassen. Gerade jetzt, wo der Euro/Dollar-Kurs sich mit ~1,40 USD/EUR wieder auf einem recht erfreulichen Level einpendelt. Auch in diesem Jahr zieht es mich nach Südostasien und diesmal geht es im dritten Anlauf direkt nach Vietnam, wo ich für mehrere Wochen möglichst viele Strationen anlaufen möchte. Einer der Gründe für Vietnam (neben den Menschen, Kultur, Landschaften, Essen etc.) war dabei die 1000-Jahr-Feier von Hanoi, der Hauptstadt Vietnams.


Dienstag, 12.10.2010 - Hanoi, Vietnam

Unterwegs in Hanoi zum 1000-jährigen Geburtstag von Vietnams Hauptstadt

In Vietnams Hauptstadt Hanoi bin ich pünktlich während der 10-tägigen Feierlichkeiten zum 1000. Geburtstag der Stadt angekommen. Das Jubiläum hatte man dabei auf den 10.10.10 festgesetzt und die ganze Stadt hat sich dafür herausgeputzt. Denn vor ziemlich genau 1000 Jahren wurde Hanoi von König Ly Thai To an den heutigen Ort verlegt. Umfangreiche Projekte in der Stadt und Umgebung gab es zur Erneuerung und Verschönerung, z.B. mit einem Ausbau der Infrastruktur, neuen Gärten und Parks sowie Denkmälern zu vietnamesischen Größen der Vergangenheit. Während dieser Tage wurden dann einige Veranstaltungen abgehalten, es gab Sonderausstellungen in den Museen (historsiche Fotos, Juwelen/Schmuck), ein Food-Festival, das neue Hanoi Museum wurde eröffnet und quasi die gesamte Stadt wurde mit Tausenden roten Wimpeln, Fahnen, Girlanden, Laternen etc. geschmückt, die allesamt Schriftzüge wie "1000 Nam Thang Long - 1000 Years Hanoi" trugen.


Samstag, 16.10.2010 - Sa Pa, Vietnam

Oh du mächtiger Fan Si Pan: Bei den Bergvölkern im Norden von Vietnam

Von Hanoi habe ich mich am Mittwoch Abend ~280km weit in den Nordwesten Vietnams aufgemacht, direkt an die Grenze zu China. Dies ist eine sehr bergige Region, oftmals über 1500m hoch und mit tief eingeschnittenen, grünen Tälern. Hier dominiert der klassische Reisanbau auf Terrassen, die selbst an den steilsten Hängen vorzufinden sind. Bewirtschaftet werden diese oftmals von Bergvölkern wie den H`mong und Dao und nicht von den Vietnamesen, die man in niedrigeren Gefilden antrifft. Unter minimalem Maschineneinsatz, dafür mit schweren Ochsen und viel Handarbeit. Höchste Erhebung der Region ist der Berg Fan Si Pan, mit über 3143m ist er zugleich der höchste Berg Vietnams und kann - entsprechendes Outdoor-Equipment vorausgesetzt - in mehrtägigen Touren bestiegen werden. Ausgangsstation dafür ist das kleine Örtchen Sa Pa, welches auch meine Anlaufstelle im Norden war.


Freitag, 22.10.2010 - Haiphong, Vietnam

Lust auf Meer: Von Sa Pa bis nach Haiphong

In den letzten Tagen bin ich von Sa Pa in den Bergen im Nordwesten Vietnams über Hanoi nach Haiphong gewechselt, einer wichtigen Hafenstadt etwa 100km östlich von Hanoi und zugleich einer der Ausgangspunkte für Fahrten durch die weltberühmte Ha Long Bay. Doch der Reihe nach: In Sa Pa hatte ich ursprünglich einige Wanderungen durch die Dörfer der H`Mong, Dao und Co. eingeplant, die klassischen Menschen-mit-Strohhüten-auf-Reisfelder-Strecken sozusagen. Durch den anhaltenden Starkregen und einen kleinen Motorradtaxi-Zwischenfall (Stichwort: "Unterschenkel-Tattoo") war dies aber leider nicht möglich. Daher bin ich zurück nach Hanoi und nach einigen Tagen Aufenthalt weiter nach Haiphong gereist.


Montag, 25.10.2010 - Cat Ba, Ha Long Bay, Vietnam

Ha Long Bay: Ein UNESCO-Weltnaturerbe in Vietnam

An diesem Wochenende stand nun eines der Highlights Vietnams auf dem Programm: die - wohl gerade durch die Listung als UNESCO-Weltnaturerbe - weltweit bekannte "Ha Long Bay". In dieser Bucht im Golf von Tongking findet sich eine bizarre Landschaft mit über 3000 Baum- und Strauch-bewachsenen Kalksteinfelsen (davon fast 1000 mit Namen), die scheinbar ohne Grund steil aus dem Meer emporschießen und z.T. 300m hoch oder gar höher sein können. Diese sehenswerte Kombination aus grandiosen Karstformationen und blauem Meer kennt man z.T. auch aus Krabi/Koh Phi Phi in Thailand, allerdings ist das abgedeckte Gebiet mit etwa der doppelten Fläche von Berlin in der Ha Long Bay weitaus größer.


Montag, 01.11.2010 - Ninh Binh, Vietnam

Von Frachtzügen, der trockenen Ha Long Bay und den Überflutungen

Da ich derzeit aufgrund der Nachwirkungen der Überflutungen der letzten Wochen im mittleren Teil von Vietnam im Örtchen Ninh Binh südlich von Hanoi festhänge (bzw. der Unfähigkeit der vietnamesischen Bahn dies klar zu kommunizieren und nicht anderweitig Tickets zu verkaufen...), habe ich gerade die eine oder andere Stunde, um wieder einen Beitrag für den Blog zu verfassen. In den letzten Tagen habe ich einen Bogen geschlagen von Cat Ba Island in der Ha Long Bay, über Hanoi bis nach Ninh Binh. Los ging es dabei zunächst am Dienstag mit der Überfahrt von Cat Ba Island in die nördlich gelegen Stadt Ha Long City.


Sonntag, 07.11.2010 - Hué, Vietnam

In Hué - Kann hier bitte jemand den Wasserhahn zudrehen?

Auf dem Weg von Ninh Binh nach Hué hatte ich für die rund 600km ursprünglich einen Nachtzug mit 4-Bed-Sleeper Cabin eingeplant. Bietet sich an, denn schon regulär dauert diese Strecke 8-10h und die meisten Züge kommen Abends in Ninh Binh vorbei. Doch derzeit gibt es (nach den Überschwemmungen zwischen Hanoi und Hué in den letzten Wochen) starke Überschwemmungen weiter südlich und dadurch fahren die Züge teils gar nicht oder mit großen Verspätungen (Ticket für 08:00 Uhr, los um 19:00 Uhr...) und mit anderer Konfiguration. Am Ende war es daher eine __16h__-Fahrt auf einem "Hard Seat" (Holzsitz) mit je 3 Leuten + massenhaft Gepäck nebeneinander und weiteren schlafenden Leuten auf dem Boden. Samt ziemlich rudimentärer Manieren (Müll wird einfach irgendwo fallengelassen), verdreckten Toiletten, rüdem Bahnpersonal (die leere Soft Seats während der Fahrt nicht mal mit Bakschisch verkaufen mochten), gelben Schlieren auf den Scheiben (war aber größtenteils eh Nacht) etc., so dass ich entsprechend froh war, am Vormittag endlich in Hué anzukommen. Im Starkregen. Und bevor ich den Rest des Tages verschlafen konnte.


Samstag, 13.11.2010 - Hoi An, Vietnam

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I

Nach einer Woche wird es wieder höchste Zeit für einen neuen Beitrag aus Vietnam. Diesmal gleich mit 3 Orten: Da Nang, Hoi An und My Son. In der letzten Woche habe ich mich von Hué aus weiter in Richtung Süden aufgemacht. Zwischen Hué und dem etwa 100km entfernten Da Nang muss man dabei den Gebirgszug Truong Son mit dem Hai Van Pass auf 500m Höhe passieren, der sich direkt bis ans Meer erstreckt und bis zu 1170m hoch ist. Einstmals bildete dieser Gebirgszug die natürliche Grenze zwischen dem Champa-Königreich und Vietnam. Dies soll einer der schönsten Abschnitte auf der Bahnstrecke zwischen Hanoi und HCMC sein, bei wieder einmal tief hängendem Wolken mit leichten Schauern war dies aber nur eingeschränkt ersichtlich. Größtenteils geht es an der Küste entlang und während Autos/LKW seit ein paar Jahren das Gebirge durch einen langen Tunnel unterfahren, schleicht der Zug gemütlich immer an den Berghängen entlang einmal am Gebirge vorbei. Dabei hat man Sicht auf einsame Sandstrände in kleinen Buchten ohne Straßenzugang, bewaldete Berghänge, die Meeresbrandung an der steilen Küste, Reisfelder noch und nöcher und verschiedene kleine Ortschaften samt Fischerhäfen, bevor man nach ~2-3h in Da Nang eintrifft.


Dienstag, 14.12.2010 - Bangkok, Thailand

Thailand-Zwischenstopp beendet: Weiter im Programm in Vietnam

Nach ein paar entspannten und trockenen Wochen in Thailand bin ich jetzt wieder auf dem Weg zurück nach Vietnam, in der Hoffnung auf besseres Wetter als beim ersten Trip. Die spontane Entscheidung, nach 3 Wochen Dauerregen zwischendurch nach Thailand auszuweichen, hatte sich dabei als goldrichtig erwiesen, denn in der gesamten Zeit hat es in Bangkok und an der Küste nur 2x kurz geregnet, sonst gab es dauerhaft 30-34°C und Sonnenschein. Genau so, wie man es sich wünscht. Und obwohl die touristische High-Season mittlerweile angebrochen ist, war hier von Touristenmassen weit und breit nichts zu sehen (bzw. nimmt der Anteil der Europäer an den Thailand-Besuchern stark ab, Russen/Inder/Asiaten/Araber sind wesentlich präsenter). In Vietnam habe ich nun einen weiteren Monat, um den Rest des Landes zu erkunden, von Nha Trang über Ho Chi Minh City und das Mekong-Delta bis zur Insel Phu Quoc ganz im Süden, Vietnams zukünftiges Phuket.


Freitag, 24.12.2010 - Mui Ne, Vietnam

Zwischen Mui Ne und Phan Thiet: Sand und Meer ohne Ende

Von Nha Trang ging es weiter in Richtung Süden, wieder per Zug, um die Strecke Hanoi-HCMC in den nächsten Tagen zu vervollständigen. Leider stößt man dann auch hier auf das typische Problem mit Vietnam Railways: Von vielen Stationen sind Züge nach Norden oder Süden nur spät am Abend oder in der Nacht verfügbar. Der erste Zug von Nha Trang nach Süden z.B. fährt um 17:00 Uhr und zwar wieder ein 3.-Klasse-Zug (TN) mit Holzsitzen. Normale Züge fahren noch weit später ab. Dies bedeutet, dass man bei kürzeren Strecken zusätzlich den Late Checkout im Hotel bezahlen muss, unterwegs nichts sieht und dann mitten in der Nacht im Zielort ankommt, wenn alle Restaurants bereits geschlossen sind. Nicht sehr praktisch, aber nur zu ändern, wenn man stattdessen einen der häufiger fahrenden Busse nimmt, sich in den wahnsinnigen Überlandverkehr stürzt und stundenlanges Dauerhupen, Platzmangel, Zwischenstopps an den Restaurants der Verwandtschaft und riskante Fahrmanöver ertragen möchte.