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Freitag, 26.08.2005 - Europa > Spanien > Vecindario (Gran Canaria)

Gut zu Fuss: Von Santa Lucia nach Fataga

Wie angekündigt, geht es jetzt wieder weiter bei der Erkundung der Insel. Am Freitag bin ich dabei bis in Herz von Gran Canaria vorgestoßen, indem ich u.a. die Städte / Ortschaften Santa Lucia, San Bartolomé de Tirajana und Fataga besucht habe. Im Anschluss daran besichtigte ich noch "Mundo Aborigen", eine Art Freilichtmuseum, in dem das Leben der ursprünglichen kanarischen Bevölkerung dargestellt wird. Von dort aus hat man auch einen hervoragenden Blick auf den "Grand Canyon" Gran Canarias. Doch mehr dazu im ausführlichen Text...



Mit dem Bus ging es zuerst über Agüimes nach Santa Lucia, ca. 20 km ins Inland der Insel. Diese kleine Stadt ist fern der ständigen Unruhe in den touristisch geprägten Gebieten, denn in Santa Lucia leben vor allem auch Personen, die beruflich mit dem Tourismus zu tun haben, die dann aber für den Rest des Tages der Hektik und dem Lärm von Maspalomas und Co. entfliehen wollen.

Direkt in Santa Lucia gibt es mit dem "Museo del Castillo de la Fortaleza" ein ausgezeichnetes Museum zur kanarischen Geschichte. U.a. werden dort archäologische Funde aus der Frühzeit der Entwicklung auf Gran Canaria ausgestellt. Dazu gibt es typische Gebrauchsgegenstände dieser Zeit sowie moderne (sehenswerte) Werke kanarischer Künstler. Das Museum ist gleich am östl. Ortseingang in einer Art Burg zu finden.

Von Santa Lucia aus ging es dann über einige Kilometer zu Fuss weiter nach San Bartolome de Tirajana und nach einem kleinen Stopp bin ich dann weiter gelaufen bis nach Fataga. Insgesamt ist dies eine Strecke von ca. 14 km Länge, die sich trotz der teilweise starken Höhenunterschiede doch in wenigen Stunden ablaufen lassen.

Besonders eindrucksvoll ist dann der Weg nach Fataga, denn hier geht es über zahlreiche Serpentinen einige Hundert Meter hinab ins Tal. Und obwohl Fataga z.T. schon zum Greifen nah scheint, braucht man dann für den Abstieg letztendlich weit mehr als eine Stunde.

In Fataga habe ich mir dann einen kleinen Imbiss genehmigt, bevor ich weiter gen Süden aufbrach. Da es mittlerweile bereits gegen 16:00 Uhr war und mein nächstes Ziel ("Mundo Aborigen") laut Plan nur bis 17:00 Uhr geöffnet sein sollte, habe ich mich dann nach ein paar Kilometern entschlossen, per Anhalter weiterzufahren - auf den nächsten Bus hätte ich noch 2-3 Stunden warten müssen.

Also kurz umgedreht, angezeigt, dass ich mitfahren will und schon das erste Auto hat gestoppt. So bin ich innerhalb von nur 15 Minuten ca. 8 km weiter bis nach Mundo Aborigen gekommen (die Details und Bilder zu Mundo Aborigen sind dann im nächsten Beitrag zu finden).

Nachdem ich nun also Mundo Aborigen besichtigt hatte, war es eigentlich geplant, dass ich den letzten Abschnitt zurück in den Süden per Bus zurücklege. Doch der Fahrplan ließ dies wieder einmal nicht zu. Da auch keine Autos mehr vorbeikamen, die noch Platz für einen zusätzlichen Passagier gehabt hätten, bin ich dann letztendlich auch die restlichen 6-7 Kilometer nach Maspalomas zu Fuss gegangen.

Doch diese insgesamt ca. 25 km lohnen sich, denn man bekommt auf diesem Wege einen Eindruck von Gran Canaria, wie es per Auto, Bus o.ä. nicht möglich wäre. Gerade wenn man dann sieht, wie von Maspalomas aus "Jeep-Safaris" mit Touristen durchgeführt werden, die über gut geteerte Straßen führen und bei denen man die Touristen dann zu einem Aussichtspunkt, zu einem Restaurant und wieder zurück fährt... Diesen Leuten kann man eigentlich nur voller Mitleid hinterherschauen.

In der Gran Canaria-Galerie gibt es natürlich auch zu diesem Trip wieder neue Bilder (insgesamt 43 Bilder). Ebenfalls wurde die Gran Canaria-Karte weiter gebaut, so dass jetzt bereits ein Großteil der Orte im Süden und Osten mit Einträgen vorhanden ist.



Bücher, Filme etc. zu Vecindario (Gran Canaria) (Spanien)


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