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Aufenthalt in Las Palmas, Gran Canaria![]() Karte zu Vecindario (Gran Canaria) in Spanien anzeigen | Weblinks zu Vecindario (Gran Canaria) anzeigen Zuerst das Positive: Vegueta, Museo Canario und Co.Las Palmas bietet dem interessierten Besucher gleich eine Reihe von Museen/Ausstellungen an, in denen man sich u.a. über die Entwicklung auf Gran Canaria bzw. auf den kanarischen Inseln im Allgemeinen informieren kann. Darüberhinaus gibt es jedoch auch Ausstellungen von (zumindest auf der Insel) bekannten Architekten/Malern usw., die an dieser Stelle allerdings nicht weiter beschrieben werden. Hier nun meine Tour am Montag: Los ging es im Süden der Stadt. Dieses Viertel wird Vegueta genannt und ist die ursprüngliche Keimzelle der heutigen Stadt. Dementsprechend gibt es in dem Viertel auch noch einige historische Bauten, wie z.B. die "Casa de Colón", das "Museo Canario" (Preis: 3,00 EUR) und die Kathedrale Santa Ana (Preis: 1,50 EUR). Vom Turm dieser Kathedrale aus hat man einen hervorragenden Überblick über große Teile der Stadt, wodurch sich dieser Ort aus Ausgangspunkt für einen Stadtrundgang natürlich besonders eignet. Einige Kilometer weiter nördlich ging es dann in das "Pueblo Canario". An dieser Stelle wird typisch kanarische Architektur präsentiert. Wahrscheinlich nicht zuletzt, um der immer stärker auf Gran Canaria um sich greifenden Bauwut etwas entgegensetzen zu können. Noch ein ganzes Stück weiter nördlich stößt man dann auf die mehrere Kilometer lange Strandpromenade an der "Playa de las Canteras", dem nach Aussage offizieller Stellen "zweitschönsten Stadtstrand der Welt" (nach Rio de Janeiro). Verfolgt man diese Strandpromenade weiter nach Osten und macht man dann noch den Knick der Bucht nach Norden mit, dann landet man schließlich auf einer Halbinsel im Nordosten von Las Palmas, an die u.a. große Teile des Hafens ("Puerto de la Luz") angrenzen. Bei diesem wiederrum soll es sich um den "zweitgrößten Atlantikhafen weltweit" handeln. Der restliche Weg wieder in den Süden führt dann eigentlich nur noch durch touristisch bzw. durch den Autoverkehr geprägtes Gebiet. Zu den obenstehend genannten Orten gibt es in der neuen Spanien-Galerie gleich die passenden Bilder. Einige der Bilder wurden zusätzlich auf der Gran Canaria-Karte verlinkt. Und nun zum Negativen:Als ich im letzten Jahr im September in Rom war, war mein erster Eindruck, dass es sich um eine Stadt mit doch eindeutig zu hohem Verkehrsaufkommen handelt. Dieser Eindruck hat sich dann im Laufe der Zeit relativiert, denn Rom hat mit dem Park rund um die Villa Borghese, den kulturhistorischen Städten und den zahlreichen für Fussgänger reservierten Flächen auch ausreichend Zonen, in denen es ein wenig ruhiger zugeht. Im Gegensatz dazu, gibt es in Las Palmas vor allem auch aufgrund der Lage kaum die Möglichkeit, entsprechende Freiräume zu schaffen, denn die im Nordosten der Insel liegende Stadt wird von zwei Seiten vom Meer und rückwärtig vom Gebirge begrenzt. Ein Großteil des Verkehrs aus dem Norden und dem Süden/Osten fließt in Las Palmas zusammen, darunter auch die Inselautobahn. Diese wird direkt an der Ostseite innerhalb der Stadt weitergeführt und versperrt so größtenteils den Zugang zum Wasser. In Kombination mit vielen engen Gassen und einem eher "agressiven" Fahrstil fühlt man sich als Fussgänger dabei in der Stadt teilweise eher als Jagdbeute, denn als jemand, der doch eigentlich nur die Stadt besichtigen will... Vereinzelt gibt es dennoch kleinere Parks, die zum Ausruhen einladen, sowie die oben genannte Strandpromenade, die man auf gar keinen Fall verpassen sollte. Las Palmas sollte man also durchaus bei einem Aufenthalt auf der Insel besichtigen, man muss dort jedoch nicht unbedingt länger als ein paar Jahre verweilen. Bücher, Filme etc. zu Vecindario (Gran Canaria) (Spanien)
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