Trotz der gut vier Wochen auf Gran Canaria habe ich leider nicht alles besichtigen können, was ich mir ursprünglich vorgenommen hatte, was größtenteils (wie bereits berichtet) auf das Bussystem zurückzuführen ist bzw. auf die Tatsache, dass Mietwagen generell erst ab 21 Jahren verfügbar sind. Daher ist vor allem der äußerste Westen und Nordwesten nur schwer erreichbar (im günstigsten Fall z.B. von Vecindario aus 3h per Bus [solange alle Busse auch kommen]).
In diesem Beitrag fasse ich deshalb alle Orte zusammen, die ich bei diesem Aufenthalt auf Gran Canaria nicht besuchen konnte. Aber vielleicht bin ich ja in ein paar Jahren wieder einmal auf Gran Canaria...
Playa de Güigüi Dieser Strand ist inmitten unberührter Landschaften an der Westküste Gran Canarias zu finden und wird als Geheimtipp gehandelt, da der Strand touristisch gar nicht erschlossen. Der Grund dafür ist auch ganz einfach: Playa de Güigüi kann nur zu Fuss auf einer mehrstündigen Wanderung erreicht werden (und dann muss man auf die Gezeiten achten) bzw. direkt vom Meer aus per Boot.
Mog?n und Artenara Dies sind zwei Orte nicht unweit einiger Trips, die ich gemacht habe. Jedoch war dies aufgrund nicht fahrender Busse nicht mehr schaffbar. Artenara ist vor allem aufgrund der Höhlen bekannt, die z.T. noch von den Guanchen (den Ureinwohnern Gran Canarias) stammen. So sind Häuser z.B. direkt in die Höhlen gebaut, d.h. der komplette Innenraum liegt in einer Höhle.
Westlich von Artenara und ein ganzes Stück nördlich von Mog?n beginnt das Naturreservat "Pinar de Tamadaba" mit großen Kiefernwäldern und dem Pico de Tamadaba.
G?ldar G?ldar im Nordosten von Gran Canaria war ursprünglich das Zentrum der Guanchen-Kultur. Deshalb gibt es hier und in der Umgebung eine große Anzahl an historischen Stätten, u.a. Guanchen-Höhlen ("Cueva Pintada"). In der Nähe von G?ldar liegt auch der "Reptilandia Park", in dem (dem Namen entsprechend) vorwiegend Reptilien der unterschiedlichsten Arten gehalten werden.
Agaete / Puerto de las Nieves Agaete liegt ebenfalls im Nordosten, zusammen mit dem vorgelagerten Hafen Puerto de las Nievas. Von diesem Fischerdorf aus starten täglich Schnellfähren nach Teneriffa (ca. 2h Fahrtzeit). Bekannt ist auch die Felsformation "Dedo de Dios" (der Finger Gottes). Im Süden und Osten von Agaete beginnt der größte Nationalpark Gran Canarias.
Santa Maria de Gu?a Ein paar Kilometer östlich von G?ldar liegt der Ort Santa Maria de Gu?a (kurz "Gu?a"), vor allem bekannt durch das großartige Höhlensystem "Cenobo de Valerón" weiter im Osten. Außerdem liegt der Ort im Zentrum der landwirschaftlich genutzten Gebiete auf Gran Canaria, was natürlich für Freunde klassischer spanischer Gerichte ebenfalls interessant sein sollte.
Wer zusätzlich zu diesem Beitrag auch die restlichen meiner Beiträge zu Gran Canaria gelesen hat, der sollte nun ein ziemlich exaktes Bild von der Insel erhalten haben. Im nächsten Beitrag folgt dann noch ein kurzes Fazit, bevor ich mich auf den Weg nach Barcelona mache.