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Sonntag, 05.06.2011 - Europa > Spanien > Puerto del Carmen (Lanzarote)

Kanareninsel Lanzarote - Zu Gast auf der Insel der Vulkane

In der vergangenen Woche hatte ich wieder Gelegenheit zu einer kurzen Reise. Diesmal ging es - nach Teneriffa und Gran Canaria - zum dritten Mal auf die Kanaren. Ziel dieser Reise war dabei Lanzarote, die von vielen Vulkaneneruptionen überprägte Insel im Osten der Kanaren, welche mit ihren unwirklichen, bizarren Landschaften so gar nicht zu den anderen Inseln gehören mag. In Lanzarote herrscht auf den ersten Blick eine unwirkliche Einöde, das dunkle Lavagestein bietet jedoch zusammen mit den Weinfeldern und den weiß getünchten Häusern oftmals unglaubliche farbliche Kontraste. Lanzarote besteht etwa je zu einem Drittel aus Lava, Aschebergen und Eruptionskratern, mit pechschwarzer bis rostroter Färbung. Die Insel zählt darüberhinaus zum Biosphärenreservat der UNESCO mit weitläufigen unter Naturschutz stehenden Gebieten.



Trotz der geringen Ausdehnung (Nordost nach Südwest ca. 60km, von West nach Ost nur 20km) gibt es einige unterschiedliche Landschaftsbilder. Der Süden ist trocken und nur dünn besiedelt, die Inselmitte bietet Weinanbaugebiete rund um La Geria, Touristenhochburgen sind Puerto del Carmen und Costa Teguise im Osten, der Norden hingegen ist schon eher bunt und üppig. Lanzarote eignet sich optimal für einige Touren per Mietwagen. In diesem Beitrag gibt es daher umfassende Informationen zu möglichen Zielen bei den Rundfahrten, die in 3 Tagen gut absolviert werden können:


  • Arrecife: Die Inselhauptstadt Arrecife mit 57.000 Einwohnern ist wahrlich keine Schönheit, wirkt stattdessen recht beliebig zusammengesetzt. Lohnenswert ist nur eine kurze Tour, z.B. von der Strandpromenade an der Playa del Reducto, über die Fussgängerzone Calle León y Castillo, die Avenida Coll mit Adelshaus, die Iglesia de San Ginés (Hauptkirche der Stadt), den Naturhafen El Charco de San Ginés (Binnenhafen mit bunten Booten), das Castillo San Gabriel (aus dem 16. Jh., derzeit geschlossen) mit der Kugelbrücke Puente de Bolas und dem Castillo de San José (ein wenig außerhalb der Innenstadt, 18. Jh.).
  • Costa Teguise: In diesem Ort östlich der Hauptstadt Arrecife gab es einstmals großspurige Pläne für den touristischen Ausbau ähnlich wie in Puerto del Carmen. Diese wurden jedoch größtenteils gestoppt, so dass man heute dort sehr viele Bauruinen bewundern kann.
  • Cuevas de los Verdes: Die über Jahrhunderte sporadisch auftretenden Vulkanaktivitäten haben nicht nur an der Oberfläche der Insel deutliche Spuren hinterlassen. Auch im Untergrund hat sich durch aufsteigendes Magma/Lava ein weitläufiges System an Tunneln und Höhlen mit den unterschiedlichsten (eingefärbten) Gesteinstypen gebildet. In den etwa 7,5km langen Lavatunnel der Cuevas de los Verdes kann man im Rahmen einer geführten, etwa 1-stündigen Tour 2km weit hineinlaufen. Dort sieht man dann das bis zu 40m hohe, aufwendig ausgeleuchtete Höhlensystem, welches ehedem auch als Zufluchtsort von Piraten genutzt wurde. Wegen der besonderen Akustik im Untergrund werden in den Cuevas de los Verdes regelmäßig klassische Konzerte veranstaltet.
  • El Golfo: Bei El Golfo handelt es sich um eine grüne Meerwasserlagune am Grund eines untergegangenen Vulkankraters, die ihre Färbung durch eine besondere Algenart erhält. Der Zugang im Westen von Lanzarote ist sowohl vom Parkplatz an der Landstraße südlich der Lagune möglich, also auch vom gleichnamigen Ort nördlich davon. Letzerer ist bekannt für seine guten Fischrestaurants.
  • Ermita de las Nieves: Die auf dem Risco de Famara gelegene Wallfahrtskapelle bietet einen der besten Panoramablicke der Insel, über die 600m steil ins Meer abfallenden Klippen. Allerdings muss man bei gutem Wetter vorbeischauen, denn mitunter stehen die Wolken hier ziemlich tief und man kämpft sich dann durch dichten Nebel.
  • Faro de Pechiguera: Eine gut ausgebaute Straße führt zum Leuchtturm von Playa Blanca oder ein 3km langer Spaziergang an der Küste.


  • Femés: Der Balcón de Femés ist ein 450m hoher Pass mit grandioser Aussicht über die weitläufige und sehr kahle Rubicón-Ebene. Bei optimaler Sicht kann man gar bis zur südlich gelegenen Nachbarinsel Fuerteventura schauen.
  • Guatiza: Das Hauptgeschäft von Guatiza ist schon von weitem zu sehen, denn es gibt hier Kakteenfelder soweit das Auge reicht. Einstmals wurde über Läuse auf den fleischigen Kakteen roter Farbstoff gewonnen. Heute ist dies durch chem. Farbstoffe nicht mehr so bedeutsam. Im Jardín de Cactus kann man über 1500 Kakteen der unterschiedlichsten Typen besichtigen, auch dies ist ein Werk des Inselkünstlers César Manrique. Tgl. 10-17:45 Uhr, Eintritt 5 EUR).
  • Guinate: In Guinate im Norden der Insel ist der Vogelpark "Tropical Park" auf 45.000 m2 zu Hause (10-17 Uhr, Eintritt 14 EUR, Weitere Informationen: http://www.guinatepark.com/).
  • Haría: Im Zentrum der Agrarregion im Norden stößt man auf das "Tal der Tausend Palmen". Haria ist am Fuße der Famara-Berge gelegen mit verträumten Gassen und alten Villen.
  • Isla Graciosa: Diese Insel liegt im Norden von Lanzarote und bildet (zumindest aus der Ferne vom Mirador del Rio betrachtet) noch einmal Lanzarote in klein ab. Nur noch sandiger, noch kahler. Sie ist die kleinste dauerhaft bewohnte Insel der Kanaren mit etwa 600 Einwohnern. Auf Isla Graciosa sind mehrere Wanderungen möglich, z.B. um den Vulkankegel Montana del Mojón in der Inselmitte oder die Montana Bermeja mit Norden. Eine Fährüberfahrt ist ab Orzola möglich.
  • Jameos del Agua: Diese "Attraktion" gehört zum selben Höhlensystem wie Cueva de los Verdes. Hier handelt es sich aber eigentlich nur um eine ausgebaute natürliche Grotte/Tunnelung im Lavagestein mit einem kleinen See in der Mitte, in welchem unscheinbare weiße Albino-Krebse leben, die sonst eher in der Tiefsee zu finden sind. Am Anfang und Ende des Durchganges wurde ein Café platziert und dafür bezahlt man dann 8 EUR Eintritt... Kann durchaus übersprungen werden.
  • La Geria: Die Weinregion im Zentrum der Insel bietet einen interessanten Konstrast zwischen schwarzem Lavaboden und grasgrünen Reben. Die Hauptroute führt von Mozaga über Masdache bis nach Uga. Spannender ist jedoch die Fahrt über die Nebenstrecken, wie z.B. nach La Vegueta. In der Region finden sich zahlreiche Bodegas für die Weinverkostung durch die Mitfahrer.
  • Los Hervideros: An der rauhen Westseite schießt Wasser tosend durch Felsenkanäle im Lavagestein in die Luft. Bei Los Hervideros führen Pfade und Treppen auf eine Plattform direkt hinein ins Geschehen.
  • Los Valles: Eine Ackerbauregion mit pittoresken Terrassenfeldern am Fuss des Famara-Gebirges, eine Panoramastraße führt bis hoch auf 671m.


  • Mancha Blanca: 1735 wälzte sich Lava aus Vulkanen bis unmittelbar vor den Ort, auch heute noch ist die Umgebung eindeutig in Bauernhand.
  • Mirador del Rio: Vom Mirador del Rio kann man je nach Wolkenstand/-höhe einen guten Blick über die Nachbarinseln Isla Graciosa und Alegranza erhaschen sowie auf die zu den Seiten extrem steil abfallenden Felswände, die mehrere Hundert Meter zum Meer hinunter reichen. Der Ausblick ist nur von der ehemaligen Festungsanlage Batería del Río möglich (andere Zugänge wurden verbaut), für 4,50 EUR.
  • Montaja Roja: Ein 194m hoher Hügel nahe Playa Blanca. Ein ca. 1h dauernder Aufstieg ermöglicht oben einen Rundgang um den gesamten Kraterrand mit diversen Aussichtspunkten.
  • Nationalpark Timanfaya: Sicherlich für viele Besucher einer der Hauptgründe für eine Lanzarote-Reise ist der Nationalpark Timanfaya. Dort stößt man auf kilometerweit ausgebreitete Lavameere, Berge mit abgebrochenen, erodierten Spitzen. Eine unwirkliche Mondlandschaft, die weder von Bäumen noch Sträuchern unterbrochen wird. Vulkane sind hier zuletzt zwischen 1730 und 1736 sowie 1824 ausgebrochen und begruben damals fast 1/4 der Insel unter Lava. Heute ist dies jedoch alles längst erstarrt. 1974 wurde dann der 51km2 große Nationalpark eingerichtet.
    • An der südlichen Grenze des Nationalparks lädt eine Dromedarstation zu einer Rast rein, von der darauffolgenden Passhöhe gibt es eine gute Sicht auf das Lavafeld. Die Touren mit den Dromedaren sind aber reine Massenabfertigungen. Die Dromedare Lanzarotes kamen wohl mit den ersten Europäern auf die Insel und waren ursprünglich Arbeitstiere, da pflegeleicht und wenig anspruchsvoll.
    • Eigene Wanderungen im Nationalpark sind weitestgehend untersagt, es werden aber geführte Wanderungen angeboten, z.B. 4h zur Caldera Blanca.
    • Im Norden des Nationalparks liegt mit dem Centro de Visitantes ein kleines, bedingt informatives Besucherzentrum.
    • Im Kerngebiet des Nationalparks an der Ruta de los Volcanes sind 8 EUR für den Eintritt abzudrücken, per Mietwagen kann man dann hoch auf eine Aussichtsstation fahren.
  • Orzola: Dieser unaufgeregte und ziemlich abgeschiedene Ort liegt ganz im Norden der Insel. Hier gibt es einige Fischrestaurants, wichtiger ist jedoch der kleine Hafen, denn von Orzola kann man durch die donnernde Atlantikbrandung hinweg mehrfach täglich eine Fähre zur autofreien Nachbarinsel Isla Graciosa nehmen.
  • Playa Blanca: Playa Blanca im Süden von Lanzarote wurde inmitten sonst brachliegender, wirklich kahler Landschaft errichtet. Sehr viele Apartments und sonstige kleinere Bebauung und nicht wirklich schön. Ansehnlich ist dagegen der Yachthafen "The Village", der zugleich zahlreiche edle Boutiquen und Restaurants aufweist. Vom Castillo de las Coloradas gibt es eine Aussicht hinüber zum Punta del Aguila und den Playas de Papagayo.
  • Playa de Famara: Vom Örtchen La Caleta erstreckt sich weit in Richtung Osten am Fuße des gewaltigen Famara-Massivs der längste Strand der Insel. Der Playa de Famara ist jedoch kaum zum Baden geeignet, viel zu stark ist der durch die an den Felswänden abprallenden Winde entstehende Seegang. Hier fühlen sich daher Wellenreiter und Kite-Surfer in ihrem Revier und in La Caleta kann man selbst das Surfen lernen.
  • Playas de Papagayo: Die "Papageienstrände" mit goldgelber Farbe gelten als die schönsten Strände der Insel und liegen östlich von Playa Blanca, eingerahmt von Felsen. Die ganze Umgebung steht, wenngleich sie komplett kahl, schattenlos und unwirtlich ausschaut, unter Naturschutz. Per Auto kommt man über eine kleine, kostenpflichtige Huckelpiste an die Strände (= Eintritt in Naturpark, 3 EUR). Alternativ gibt es auch Wanderwege von Playa Blanca aus, z.B. ab dem Hotel Papagayo Arena.
  • Puerto Calero: Hier liegt der Yachthafen für die Segler, mit den dazugehörigen, hochwertigen Mode-Geschäften und Restaurants. In Puerto Calero liegt zudem das "Museo de Cetáceos" (Walmseum, Di-Sa 10-18 Uhr, Eintritt 8 EUR, Weitere Informationen: http://www.museodecetaceos.org/).
  • Puerto del Carmen: Dies ist ganz klar das touristische Zentrum der Insel mit vielen Hotels, Restaurants etc. Der Ort hat mehrere, insgesamt 7km lange und sehr breite Sandstrände mit geringer Strömung entlang der Avenida de las Playas, ist selbst aber ziemlich uninteressant und nur als Basis geeignet. Wer gut und authentisch Essen gehen möchte, sollte die Avenida de las Playas meiden (Chin. Restaurants, Tex-Mex, Britisch etc.!!!) und stattdessen den Hafen im Westen aufsuchen (beim alten Ortskern). Dort bieten einige einheimische Lokale original kanarische Küche mit fangfrischem Fisch an. Empfehlenswert ist z.B. das Rest. Mar Casa Benito (Grilled Salmon mit Papas Arrugadas, yamm!). Die Avenida de las Playas ist die Drehscheibe für Partygänger mit diversen kleinen Clubs und Bars.


  • Salinas de Janubio: Im Westen von Lanzarote wurde in weitläufigen, flachen Becken früher Meersalz gewonnen, heute ist die Anlage jedoch zunehmend außer Betrieb, da unwirtschaftlich. Die langen Reihen rechteckiger Becken funkeln in den unterschiedlichsten Farben im Sonnenlicht. Um die Anlage von Nahem zu sehen, kann man über den Strand unterhalb der Saline laufen.
  • Tabayesco: Das Dorf liegt inmitten steil ansteigender Terassenfelder, wo u.a. Orangen und Bananen angebaut werden. Eine enge, z.T. serpentinenreiche Straße führt hinauf ins Famara-Gebirge.
  • Tahiche: Vor dem Ort Tahiche liegt in den Ausläufern eines Lavafeldes die "Fundación César Manrique", das Wohnhaus des bekanntesten Künstlers der Insel, des Malers/Bildhauers/Architekten César Manrique. Er sorgte sich auf Lanzarote zeitlebens um die Erhaltung der klassischen Dorfansicht, mit weiß getünchten, niedrigen Häusern und blauen/grünen Türen, die auch heute noch fast durchgehend vertreten sind. Das Wohnhaus ist eingebettet in Vulkangestein und hier werden einige Werke des Künstlers ausgestellt. Neben dem Kreisverkehr mit Statue südlich von Tahiche erreichbar, tgl. ca. 10-15/18 Uhr, Eintritt 8 EUR. Weitere Informationen: http://www.fcmanrique.org/
  • Teguise: Das Städtchen Teguise lädt Besucher zu einer kleinen Zeitreise ein, mit verzierten Adelshäusern samt Holzportalen, engen Gassen und weiten Plätzen (z.B. dem Hauptplatz Plaza de la Constitución mit kolonialer Architektur und Pfarrkirche). Teguise wurde vor 600 Jahren gegründet und war früher Inselhauptstadt. Wegen der windausgesetzten, erhöhten Position ist es hier meist kühler als an der Küste. Teguise ist ein Zentrum kanarischer Kultur, speziell für Kunsthandwerk. In der Nähe liegt auf einem Hügel das "Castillo Santa Bárbara", eine wuchtige Festungsanlage, die aber heute nicht mehr das kanarische Auswanderermuseum beherbergt, sondern ein eher auf Kinder ausgelegtes "Piratenmuseum". Lohnenswert ist aber der Ausblick vom Hügel bzw. vom Dach der Anlage, denn bei gutem Wetter sind bis zu 80% der Insel einsehbar.
  • Tiagua: Ein kleines malerisches Bauerndorf mit nur 300 Einwohnern. Sehenswert ist hier das Freilichtmuseum "Museo Agrìcola El Patio". Dies war einer der größten Landwirtschaftlichen Betriebe Lanzarotes, mit einem Bauernhaus von 1840. Die Anlage wird heute noch bewirtschaftet und man kann u.a. Wein verkosten. 5 EUR Eintritt, weitere Informationen: http://www.museoelpatio.com/
  • Uga: Das kleine Uga ist die Durchgangsstation zwischen dem Süden der Insel, La Geria und dem Nationalpark Timanfaya. In dem oasenhaft anmutenden Dorf mit weiß getünchten Häusern sind einige der Dromedare untergebracht, die sonst im Nationalpark schwer beladen Touristen durch die Gegend kutschieren dürfen.
  • Yaiza: Ein weiß-grün leuchtender Ort mit hübscher Architektur, wird oftmals als das Musterdorf der Insel bezeichnet. U.a. mit dem Ensemble rund um die Kirche mit Plätzen darum.
  • Yé: Yé ist ein kleines Bergdörfchen unterhalb des monumentalen Panoramas des Monte Corona. Auf dem Weg zum Mirador del Rio liegt eine der besten, da hügeligsten Straßen der Insel.

Diese und einige weitere Orte sind ab sofort in der Karte zu Lanzarote verzeichnet. Und in der Lanzarote-Galerie finden sich über 100 Bilder von der Kanareninsel.

Mein Hotel auf Lanzarote war das "Suite Hotel Fariones Playa ****" in Puerto del Carmen (offizielle Webseite). Buchbar ist das Hotel z.B. bei Agoda. Direkt am Meer gelegen mit mehreren Pools, recht geräumige Apartments, jedes Apartment mit Meerblick und stabiles WiFi überall, könnte ein wenig moderner ausgestattet sein, insgesamt ist das Angebot jedoch in Ordnung. Das Publikum ist (Lanzarote-typisch) meist älteren Jahrganges und vorwiegend deutsch und britisch. Weitere Seiten dazu: HolidayCheck, Booking.com, TripAdvisor

Entspannter Urlaub machen kann man auch auf dieser Kanaren-Insel bei einem Finca Urlaub auf Lanzarote, z.B. in kleineren Orten abseits der Touristenströme und v.a.: mit eigenem Pool und garantiert ohne Animationsprogramm. ;-)

Und noch ein paar abschließende Tipps und Infos:

  • Essen: ehrliche, einfache Inselküche (traditionell mangelnde Vielfalt im Nahrungsangebot wegen der Vegetation der Insel), teilweise mit Einfluss aus Südamerika
  • Gerichte sind z.B. "potaje" (Gemüsesuppe der Saison), "cocina casera" (Hausmannskost), "arroz a la cubana" (Reis mit Banane, Spiegelei und Tomatensauce), "caldo de pescado" (dünne Fischsuppe mit Kartoffeln und Kräutern), "cherne al cilantro" (Goldbrasse in Koriandersauce), "gambas" (Garnelen), "moja roko/verde" (rote/grüne Sauce), "papas arrugadas" (schrumplige Kartoffeln mit Salzkruste), "rancho canario" (deftiger Eintopf), "tapas" (vom span. Festland), "bocadillo" (belegtes Brötchen), "bienmesabe" (süßer Nachtisch)
  • Getränke: Biersorten "Dorada" und "Tropical", "arjillo" (Espresso mit Schuss Brandy), aromatische lokale Weine
  • beim ersten Tourismuszentrum (Cueva de los Verdes, MIAC - San José Castle, Cactus Garden, Jameos del Agua, Mirador del Río ODER Fire Mountains - Timanfaya) kann man ein 6er Ticket für 30 EUR kaufen
  • Busse: Wer nicht per Mietwagen unterwegs ist kann vom zentralen Busbahnhof in Arrecife (Estación de Guaguas) zu allen größeren Dörfern gelangen, oft aber nur ein- bis zweimal täglich, weitere Informationen: http://www.arrecifebus.com/
  • viele Mietwagenstationen sind z.T. Samstag nur kurz offen und Sonntag komplett geschlossen = verteuert die Anmietung

Und lohnt sich denn nun eine Reise nach Lanzarote? Ja, durchaus. Man darf aufgrund der kahlen und auf den ersten Blick recht eintönigen Vulkanlandschaft nicht dieselben vielfältigen Eindrücke wie z.B. von Teneriffa oder gar dem sehr grünen La Gomera erwarten. Lanzarote ist anders, hat einen kühleren, rauheren Charakter, den man für sich selbst erschließen muss. Für ein paar Tage Erkundungstour im Mietwagen + Strandaufenthalt kann ich einen Abstecher nach Lanzarote aber durchaus empfehlen, v.a. wenn man die anderen Kanareninseln bereits kennt.



Bücher, Filme etc. zu Puerto del Carmen (Lanzarote) (Spanien)


Puerto del Carmen MARCO POLO Reiseführer Lanzarote: Reisen mit Insider-Tipps. Inkl. kostenloser Touren-App und Event&NewsMARCO POLO Reiseführer Lanzarote: Reisen mit Inside...
MAIRDUMONT
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