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Montag, 09.02.2009 - Europa > Irland > Dublin

Dublin: Von Rugby, Guinness und Gàidhlig II

Nachdem der Samstag von bestem Winterwetter geprägt war, zeigte sich der Sonntag in Dublin zunächst von seiner negativen Seite. Früh morgens gab es äusserst dichten Schneefall, der jegliche Outdoor-Aktivitäten unterband. 2 Stunden später: Eisregen, nochmal 2 Stunden später: Der Himmel reißt auf und die Sonne kommt zum Vorschein. Es stimmt also, was man über das Wetter in Irland sagt: 4 Jahreszeiten an einem Tag sind ohne weiteres möglich. Trotz des zunächst schlechten Wetters habe ich mich aber nicht wirklich von der weiteren Erkundung Dublins abschrecken lassen. Heutige Stationen: Kilmainham Goal, die Guinness-Brauerei, Dublin Castle und der Dublin Zoo.



Kilmainham Goal

Das Kilmainham Goal ist ein Gefängnis, welchem in der irischen Geschichte in den letzten zwei Jahrhunderten eine hohe Bedeutung zukommt. Das 1796 eröffnete Gefängnis ist einer der wichtigsten Schauplätze im irischen Kampf um die Unabhängigkeit von Großbritannien. Hier waren viele IRA Kämpfer und Anführer des Osteraufstands von 1916 eingesperrt. 1924 wurde das Gefängnis dann geschlossen und erst 1960 von einigen Freiwilligen als Museum neu eröffnet.

Heute kann man im Rahmen einer knapp einstündigen Tour durch das Gefängnis streifen und so erleben, wie normale Gefangene in brüchigen, kalten Gemäuern untergebracht waren, während besser betuchte Gefangene bei fortwährenden "Geschenken" an die Gefängnismitarbeiter in relativ komfortablen Zimmern mit Kamin leben konnten. Besichtigt wird auf dem Rundgang außerdem ein neuerer Gefängnistrakt, in welchem von zentralen Punkten aus dutzende Zellen gleichzeitig überwacht werden konnten. In einem kleinen Museum wird dann noch einmal genauer auf die Geschichte des Kilmainham Goal und dessen ehemalige Insassen eingegangen.

Der Eintrittspreis für das Museum und den Rundgang liegt bei 6 EUR.

Guinness Brewery / Storehouse

Weiter ging es dann zur Guinness Brauerei, deren Produktionsanlagen praktisch inmitten der Dubliner Innenstadt liegen. Öffentlich zugänglich ist dort das "Guinness Storehouse", ein in einem ehemaligen Lagerhaus untergebrachtes Museum. Das denkmalgeschützte Lagerhaus macht von außen zwar nicht viel her (eben alt und verrußt), wurde im Inneren aber spektakulär umgebaut mit einem über 7 Etagen reichenden Atrium aus Stahlstreben und Glasflächen in Form eines überdimensionalen Guinness-Glases.

Das Guinesses Storehouse ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Dublin. In diesem Gebäude kann man sich für 15 EUR auf eine "Self-Guided Tour" begeben und erfährt dort mehr über die Bierbrauerei im allgemeinen (anhand historischer Produktionsanlagen und diverser multimedialer Elemente) und die Geschichte der Marke Guiness im Speziellen. Man kann an kostenlosen "Produktverkostungen" der zahlreichen Guiness-Sorten teilnehmen und jedes Ticket enthält einen Gutschein für einen Drink in der "Gravity Bar", die auf das ehemalige Lagerhaus aufgesetzt wurde. Von dort gibt es einen (wenn auch nicht besonders spektakulären) 360°-Blick auf Dublin. Auch wer nicht unbedingt ein Liebhaber des dunklen Guinness Bieres ist, sollte sich allein schon der Architektur halber den Besuch im Guinness Storehouse gönnen.


Dublin Castle

Eine weitere Station auf meinem Rundgang am Sonntag war das Dublin Castle südlich des Temple Bar Viertels. Heute steht dort nur noch ein mächtiger Rundturm aus der Zeit der Normannen im frühen 13. Jh., während die restlichen Gebäude "nur" etwa 200 Jahre alt sind. Besichtigt werden können im Rahmen einer einstündigen Führung die historischen "State Apartments", die königliche Kapelle und einige unterirdische Gänge mit der alten Stadtmauer aus der Wikingerzeit (4,50 EUR).

Dublin Zoo

Der letzte Stopp für heute und meinen Dublin-Aufenthalt lag im Phoenix Park, dem größten in einer Stadt gelegenen Park in Europa (größer als z.B. der Hyde Park in London). Inmitten des Parks, der u.a. das Haus der irischen Präsidentin Mary McAleese und die US-Botschaft beherbergt, stößt man auch auf den Dublin Zoo. Dieser ist mit seiner Gründung im Jahr 1830 einer der ältesten Zoos der Welt. Da ich allgemein ein Faible für Zoos habe, musste ich auch dort vorbeischauen. Trotz des relativ hohen Eintrittspreises von 15 EUR war der Zoo aber leider eine Enttäuschung. Im Vgl. zu den Zoos in Berlin oder gar dem Singapore Zoo (ok, der Vergleich ist etwas unfair ;-)) stößt man in Dublin nur auf wenige Arten und eher ausbaufähige Haltungsmethoden. Der Zoo entspricht im heutigen Aufbau nicht mehr den gängigen Standards, wird aber zumindest in Teilbereichen derzeit umgebaut, so dass zukünftig vielleicht mit Besserung zu rechnen ist.

Sonstige Beobachtungen

In den zwei Tagen in Dublin war recht deutlich, wie stark Irland jetzt schon unter der sich verschärfenden wirtschaftlichen Lage zu leiden hat. Überall in der Stadt finden sich 1/2-Euro-Shops, fast kein Geschäft verzichtet auf große Schilder mit Rabattangeboten von 50% und mehr und selbst auf der O“Connell Street und der Grafton Street - d.h. auf den wichtigsten Einkaufsstraßen der Stadt - gibt es erste leerstehende Geschäfte. Dies ist für 2009 und darüberhinaus sicherlich kein gutes Zeichen, doch Irland hat wie andere Länder einfach zu stark auf Finanzdienstleistungen gesetzt und einen Boom mit unglaublichen Immobilien- und Mietpreisen erlebt, der jetzt den Abschwung umso stärker werden lässt.

Ebenfalls auffällig war das überall vertretene "G?idhlig". Dies ist das gälische Wort für ebendiese Sprache. Gälisch wird noch heute an den Schulen als Pflichtfach gelehrt und fast alle (Straßen-)Schilder sind in Englisch und Gälisch ausgewiesen. Auf der Straße habe ich aber niemanden in dieser scheinbar doch recht komplexen Sprache sprechen gehört.



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