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Samstag, 20.05.2006 - Europa > Großbritannien > Portsmouth

Stadtrundgang in Portsmouth

Das nächste Etappen-Ziel meiner Reise sollte eigentlich Southhampton sein. Da ich mich aber vorab über Wikipedia und andere Quellen über Southhampton informiert hatte, war mir schon bekannt, dass durch über 30.000 Bomben im Blitz im II.WW. die Innenstadt weitgehend zerstört wurde und danach wieder neu aufgebaut werden musste. Entsprechend wenig interessant ist diese Innenstadt heute und selbst zum Thema "Titanic" (die hier 1912 zur Unglücksfahrt aufbrach), hat Southhampton nichts zu bieten. Die Werften bspw. gibt es schon lange nicht mehr. Also bin ich stattdessen von Winchester direkt nach Portsmouth gefahren - ein Hopser von gerade einmal knapp über 30 Minuten.



In Portsmouth gibt es wirklich einiges zu sehen. Ähnlich wie Plymouth vor ein paar Tagen ist auch die Geschichte von Portsmouth eng mit der Seefahrt verwoben. Allerdings war Portsmouth eher nicht die Ausgangsbasis für Expeditionen, sondern der Hafen wurde vor allem militärisch und für die Handelsschifffahrt genutzt. Und um zu diesem Thema mehr zu erfahren, fährt man am besten bis zu den Gunwharf Quays (einem großen, aber gut gestalteten Shoppingcenter, wo es eine ausreichende Anzahl an Parkplätzen gibt) und stellt dort seinen Wagen ab.

Bei den Gunwharf Quays ist man dann schon direkt am Wasser. Im Süden schließt an die Quays der Fährhafen an, von wo aus man u.a. zur nur wenige Kilometer entfernten Isle of Wight übersetzen kann. Nördlich der Quays liegt das "Historic Dockyard". Direkt auf der Promenade hingegen findet man eines der (neuen) Wahrzeichen von Portsmouth, welches schon aus einigen Kilometern Entfernung sichtbar ist: Den Spinnaker Tower. Dieser Tower wurde (wie es der Name schon sagt) einem "Spinnaker"-Vorsegel nachempfunden. Der Tower beinhaltet keine Büros oder Geschäfte, sondern dient rein als Aussichtsturm. Von 105m, 115m und 125m Höhe aus kann man die Stadt überblicken und auch weit auf das Meer und die verschiedenen Inseln hinausschauen. Photos davon gibt es bereits in der England-Galerie. Der Eintrittspreis liegt bei £5,95.

Nachdem ich mir von dort oben aus erst einmal einen Überblick über die Stadt verschafft hatte, konnte es dann mit der Entdeckung von Portsmouth weitergehen. Nächstes Ziel war das "Historic Dockyard", wo ich dann die nächsten 4-5 Stunden verbracht habe. Dieses Dockyard ist eine Ansammlung von Museen und Schiffen, die man sich entweder für £16 gesamt oder für jeweils £10 einzeln anschauen kann. Ich habe mich natürlich für das "All-Inclusive-Paket" entschieden. Das Besondere daran: Wenn man sich nicht alles an einem Tag anschauen möchte, dann kann man innerhalb eines Jahres jederzeit wiederkommen, bis man dann irgendwann alles besucht hat.

Im "All-Inclusive-Paket" sind die folgenden Attraktionen enthalten:


  • HMS Victory (von 1759, ein riesiges Holzschiff mit 6 Ebenen, welches unter Admiral Lord Nelson u.a. im Battle of Trafalgar gekämpft hat)
  • HMS Warrior (von 1860, ein Schiff mit 4 Ebenen, bei dem man schon von Holz auf Stahl und teilweise von Segeln auf Dampf umgestiegen war)
  • Mary Rose Ship Hall (Überreste eines 1509 gebauten Schiffes, welches 1545 sank, dann _437_ Jahre unter Wasser lag und später wieder geborgen wurde)
  • Mary Rose Museum (hier kann man mehr zur "Mary Rose" erfahren und viele Exponate aus dem Schiff besichtigen)
  • Royal Naval Museum (in insgesamt 3 großen Galerien wird das Wissen über die Royal Navy vertieft, angefangen vom Battle of Trafalgar und anderen historischen Schlachten, bis hinein in die heutige Zeit mit Flugzeugträgern etc.)
  • Dockyard Apprentice (das historische Dockyard von Portsmouth)
  • Action Stations (eine Art Multimedia-Tempel mit Seefahrt als Thema, dient eher als Rekrutierungsstelle der Royal Navy)

Ebenfalls kann man noch eine Hafenrundfahrt mitmachen. Heute war es jedoch sehr stürmisch und teilweise auch regnerisch, wodurch das nicht unbedingt so entspannt gewesen wäre, weshalb ich darauf lieber verzichtet habe.

Neben diesen ständigen Ausstellungen und Exponaten gibt es momentan noch etwas ganz besonderes im "Historic Dockyard" und den Gunwharf Quays zu sehen: Die Segelboote des Volvo Ocean Race. Dazu erst einmal eine Info von Wikipedia:

"Volvo Ocean Race (formerly the Whitbread Round the World Race) is a yacht race around the world, held every four years. Though the route is changed to accommodate various ports of call, the race typically departs England in September. The general route runs south through the Atlantic Ocean, around the tip of Africa, and then around the Southern Ocean. The worst weather conditions are usually encountered in this leg, where waves sometimes top 100 feet (30 m) and winds can reach 60 knots (110 km/h). Competitors eventually round Cape Horn and turn back into the Atlantic for the trip back to England. The route generally covers in excess of 28,000 statute miles (45,000 km) over open ocean."

Dies sind genau die Segelboote, die ich in Neuseeland im Februar um nur wenige Stunden verpasst hatte. Nach der Etappe New York - Portsmouth ist die Ankunft der Boote zwischen dem 19. und 23. Mai eingeplant (hängt halt alles vom Wind ab). Wahrscheinlich werden heute Nacht die ersten Boote eintreffen. Dann wird man diese im "Historic Dockyard" untersuchen und für die letzte Etappe nach Rotterdam wieder fit machen.

Gerade habe ich auf der offiziellen Website des Wettbewerbs einen Artikel von jemandem gefunden, der sich heute praktisch die gleichen Ziele in Portsmouth ausgesucht hatte und diese noch genauer beschreibt:
http://www.volvooceanrace.org/features/article/2006/may/

So, genug für heute. Jetzt schaue ich mir erst einmal den Eurovision Song Contest im TV an! Meine Unterkunft in Portsmouth ist übrigens das "Oakleigh Guesthouse", wo ein Single-Room nur £18 kostet und ein Twin-Room £25. Morgen werde ich mich noch weiter in Portsmouth umschauen, bevor es dann am Montag wieder in Richtung Osten weitergeht.



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