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Dienstag, 16.05.2006 - Europa > Großbritannien > Pencanze

Bis zum bitteren Ende (von England)!

Am Dienstag führte mich meine Reise in den nach meinen bisherigen Eindrücken eindeutig sehenswertesten Teil Englands: Die Region "Cornwall", ganz im Südwesten der Insel. Cornwall ist wesentlich spärlicher besiedelt als alle anderen Regionen Englands und da links von Cornwall nur noch der Atlantik liegt, führen auch keine großen Autobahnen durch die Region. Stattdessen existieren hier noch viele kleinere Städte und Dörfer, die nicht dem ständig gleichen Muster von endlosen Shopping-Centern und Einkaufspassagen mit Läden ? la Debenhams, WH Smith etc. folgen, sondern die einen ganz eigenen Look aufweisen.

Start der heutigen Etappe war Ilfracombe im Norden, von wo aus es dann die Küste entlang bis nach Lands End und weiter nach Penzance ging.




Tintagel mit dem Tintagel Castle

Kleinere Straßen bedeuten logischerweise niedrigere Geschwindigkeiten und längere Fahrtzeiten. Diese Zeit sollte man sich aber durchaus nehmen, denn es lohnt sich wirklich Cornwall zu bereisen. Mein erster Stop war so z.B. der kleine Ort Tintagel, der mit den mittelalterlichen Häusern an sich schon sehenswert ist. Auf einer Art Insel unweit vom Ort entfernt liegen die Überreste des Tintagel Castle (eigentlich ist es keine Insel, sondern ein von Erosion weitgehend abgetrennter Teil der Landmasse, aber egal). Die Insel ist über eine Brücke erreichbar und sehr hügelig. Um von Tintagel herunter und von dort auf das Inselplateau hinauf zu kommen, sollte man einiges an Kondition mitbringen.

DAS "Tintagel Castle" gibt es eigentlich gar nicht. Vielmehr wurde die Insel im Laufe der Jahrhunderte mehrfach besiedelt und es wurde darauf eine ganze Reihe an Gebäuden errichtet, die stets u.a. der Verteidigung der Region dienten. Laut diversen "Forschern" soll es sich beim Castle zugleich um die Artusburg handeln. Besonders viel weiß man aber bis heute nicht darüber. Aktuell sieht man noch einige Ruinen diverser Gebäude. Diese kann man sich anschauen, interessanter ist aber fast schon der Ausblick auf die spektakuläre Küste links und rechts dieser Insel (Bilder davon gibt es in der England-Galerie).

Newquay, St. Ives und Penzance

Einige Meilen weiter südlich habe ich dann in Newquay gestoppt. Newquay wird allgemein als Surferhochburg bezeichnet und bietet fast 10 Meilen lange Sandstrände. Bei diesem Wetter (ca. 13°C und Nieselregen), war mir aber nicht nach Surfen oder Baden zumute... Ähnlich auf den Badetourismus wie Newquay ausgerichtet ist der Ort St. Ives, noch weiter im Süden. Dort war ich dann ebenfalls kurz, aber nur, weil ich den Weg drumherum nicht finden konnte. Der Ort liegt direkt an einer Steilküste und ist zwar mit Autos befahrbar, ohne gute fahrerische Skills (und Automatik...) wird man aber nur schwer von den engen Gassen am Wasser wieder nach oben kommen. Anfahren am Berg z.B. bekommt in St. Ives eine ganz neue Bedeutung.

Den Weg rund um St. Ives habe ich danach doch noch gefunden, so dass ich gegen 18:00 Uhr in Lands End ankam. Lands End ist der westlichste Punkt von England, so dass man dort u.a. den "First and Last Pub of England" besuchen kann. Außer einem steinigen Küstenstreifen, einigen Wanderwegen, einem (schon ab 16:00 Uhr geschlossenen) Vergnügungspark und einem Leuchtturm vor der Küste gibt es aber nicht wirklich etwas zu sehen. Danach bin ich nur noch zu meiner Unterkunft in Penzance gefahren, wieder mal Bed&Breakfast und zwar für £25 (diesmal habe ich aber statt dem Single-Room das extra große Familienzimmer bekommen ;-) ).



Bücher, Filme etc. zu Pencanze (Großbritannien)


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