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Dienstag, 23.05.2006 - Europa > Großbritannien > Dover

Endlich wieder schönes Wetter!

Nach einer ganzen Reihe an Tagen mit mehr oder weniger starkem Regen und zudem fast schon Winden in Sturmstärke überraschte mich heute morgen unerwartet gutes Wetter. Strahlender Sonnenschein und fast wolkenloser blauer Himmel. Der Wind war abgeflaut und so konnte es wieder wesentlich relaxter von Brighton aus losgehen. Ziel des heutigen Tages war Dover, welches vor allem durch den Fährverkehr mit dem französischen Calais bekannt sein dürfte.



Da ich in den letzten 20 Tagen bereits mehr als 2000 Meilen auf den englischen Straßen zurückgelegt habe, kann mich das Verkehrsaufkommen mittlerweile eigentlich nicht mehr schocken. Umso erstaunlicher war es für mich dann, als heute schon nicht weit östlich von Brighton der Verkehr immer dünner wurde und dies sogar noch vor meinem ersten Stopp in Beachy Head, westlich von Eastbourne. Schönes Wetter und dann auch noch relativ wenig Verkehr, da konnte ich ja glatt mal zur Abwechslung einen Blick auf die Landschaft werfen. Kurz vor Eastbourne kam dann ein Schild "Sunshine Coast" in mein Blickfeld, was das Wetter heute ja bestätigt.

Erster Stopp war dann wie gesagt "Beachy Head". Bei Beachy Head handelt es sich um einen Küstenabschnitt, der praktisch in Kopfform ins Meer hineinragt. Das Besondere an "Beachy Head" ist aber nicht diese Auswölbung des Küstenabschnitts, sondern der starke Abfall der meist mit Gras bewachsenen und für die Weidewirtschaft genutzten Hügel zum Meer hin. An der steilsten Stelle bspw. ist einer der Hügel nur wenige Meter vor dem Meer noch 162 Meter hoch. Und was ist das Resultat (bzw. auch die Ursache) eines solch stark Abfalles? Richtig, Erosion. Und dadurch wird der Blick frei auf die unter der Grasnarbe liegende Kalkstruktur. Bei Beachy Head handelt es sich nämlich letztendlich um eine beeindruckende Ansammlung von Kalksteinfelsen. Durch die Form der Küste kann man diese dabei sehr schön vom Land aus anschauen, ohne dass man erst von der Meeresseite aus heranschippern müsste.

Neben diesen Felsen in Beachy Head gibt es Ähnliches auch weiter westlich mit den "Seven Sisters" zu bewundern, sowie natürlich in Dover, mit den sogenannten "White Cliffs". Ich habe mich jetzt nicht genauer über diese Kalksteinfelsen informiert, nehme aber stark an, dass die Entwicklung an allen drei Orten miteinander zusammenhängt.

Nächstes Ziel war dann Rye, welches direkt auf dem Weg nach Dover liegt. Dies ist eine idyllische Kleinstadt im Tudor-Stil, die aufgrund der alten, von Werbung und allem neuzeitigen "Kram" befreiten Gassen schon oftmals in Filmen als Kulisse genutzt wurde. Rye hat nicht wirklich viel zu bieten, wenn man aber z.B. in einem angenehmen Ambiente gut Essen gehen möchte, dann könnte man hier sicherlich das passende Restaurant finden.

Danach ging es weiter nach Dover. Eigentlich wollte ich direkt zu den "White Cliffs" fahren, die laut meinen Informationen ein paar Meilen östlich von Dover am besten ausschauen sollen. Also bin ich immer an der Küste entlang weitergefahren, bis es dann geradeaus plötzlich nur noch zum "Departure Terminal" ging und rechts rum zu den "Ticket Countern": Ich war im Fährhafen gelandet und scheinbar gibt es keinen Weg an der Küste entlang rund um die berühmten weissen Felsen. Zum Glück habe ich dann noch einen Ausgang gefunden, d.h. ich musste nicht erst nach Frankreich, um wieder umkehren zu können. ;-) Die Felsen habe ich dann noch von Weitem gesehen. Durch die immer weiter wachsende Stadt und vor allem den Fährhafen sind diese aber z.T. schon stark zugebaut.

Nachdem ich mich in meiner Bed&Breakfast-Unterkunft - dem "Hubert House" - einquartiert hatte, bin ich dann weiter zum Dover Castle gegangen. Beim Dover Castle handelt es sich um eine der größten und eindrucksvollsten Festungsanlagen Englands. Von hier aus kann man bis weit auf das Meer hinaus (bis nach Frankreich) und in die Umgebung landeinwärts schauen. Und auch im Castle selbst gibt es viel zu sehen, so u.a. die "Secret Wartime Tunnels", die Hauptburg ("The Keep Yard" genannt und 1180 errichtet), diverse Türme etcpp.

Einen Besuch kann ich hier sehr empfehlen. Als English Heritage-Member bzw. als Besucher mit dem Overseas Visitor Pass kommt man kostenlos rein, der normale Eintrittspreis liegt sonst bei £9,50.



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Weitere: Atomic Physics: 8th Edition (Dover Books on Physics..., Baedeker Reiseführer Südengland: mit GROSSER REISE..., England Süd: Zwischen London, Dover, Jurassic Coast..., DuMont BILDATLAS Südengland: Von Cornwall bis Kent

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