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Donnerstag, 02.11.2006 - Deutschland > Deutschland > Nürnberg

Wintereinbruch in Nürnberg - Teil I

Am ersten kompletten Tag während meines Aufenthaltes in Nürnberg war ich wieder in der Altstadt unterwegs und habe dort u.a. das Albrecht-Dürer-Museum, die Nürnberger Burg, das Stadtmuseum Fembohaus und das Germanische Nationalmuseum besichtigt. Mein erster Eindruck von gestern hat sich dabei bestätigt. Nürnberg ist wirklich eine hübsche kleine Stadt, wobei ich damit vorerst nur den Altstadtkern meine, denn in anderen Gebieten war ich bislang ja noch nicht.



Entlang der von Ost nach West durch Nürnberg fließenden Pegnitz gibt es zahlreiche alte Gebäude und gut restaurierte kleine Brücken, enge Gassen und vor allem im nördlichen Teil der Altstadt ist es sehr ruhig, da ein Großteil der Shops, Restaurants usw. im südlichen Teil rund um den Plärrer bzw. nicht weit vom Hauptbahnhof entfernt gelegen ist.

War es dabei vor zwei Tagen in München zu Halloween Nachts noch fast warm genug, um im Polo-Shirt unterwegs zu sein, so hat sich dies hier in Nürnberg mittlerweile extrem geändert. Nunmehr muss man dick eingepackt durch die Gegend zu ziehen, denn gerade außerhalb des durch die Stadtmauer geschützten Altstadtkerns gab es heute bereits richtig kalte, einschneidende Winde. Aber was will ich mich beklagen? Nach fast 10 Monaten Sommer (die Zeit in Australien und Neuseeland mit eingerechnet), ist so ein wenig Abwechslung beim Wetter auch nicht schlecht. Und immerhin kann ich ja jederzeit in den Sommer entfliehen, sobald es mir in Deutschland zu kalt wird. ;-)

Albrecht-Dürer-Haus / Museum

Doch zurück zum Thema: Mein erstes Ziel für heute war das Albrecht-Dürer-Museum, welches sich mit dem wohl berühmtesten Nürnberg Bürger beschäftigt, dem Maler und Grafiker Albrecht Dürer. In dem wohl schon bald 600 Jahre alten Gebäude hat Dürer im 15. und 16. Jahrhundert lange Zeit gewohnt und gearbeitet.

Dürer dürfte den meisten Leuten wohl vor allem durch seine Druckgrafiken und Kupferstiche (z.B. das bekannte "Rhinozeros") oder durch seine Selbstbildnisse bekannt sein. Einen schnellen Überblick über seine Werke ermöglicht die Google Bildersuche nach Dürer. Tatsächlich war Dürers Wirken jedoch weit umfassender. Er hat z.B. Auftragsarbeiten für den Adel durchgeführt, Aquarelle gemalt, Schriftstücke mit Holzstichen illustriert und sich in der Kunsttheorie einen Namen gemacht. Seine Familienchronik hat Dürer natürlich ebenfalls grafisch in Szene gesetzt.

Eines seiner Meisterwerke - die "Apokalypse" - ist übrigens kurz vor dem "Weltuntergangsjahr" 1500 entstanden, welches anscheinend wie dereinst auch das Jahr 2000 Zukunftsängste in manchen für derartige Phantasien besonders anfälligen Menschen geschürt hat.

Im Albrecht-Dürer-Museum wird heute Leben und Werk Albrecht Dürers vorgestellt. Auf insgesamt 4 Etagen erfährt man, welcher Gesellschaft Dürer entstammt, wie man damals gelebt hat und wie Dürers Werke entstanden. Die Originale sind zwar mittlerweile auf der ganzen Welt verteilt, so dass im Museum nur Faksimiles vorzufinden sind. Da es sich bei vielen Dürer-Werken aber sowieso um oft hergestellte Kupferstiche etc. handelt, sind diese dennoch recht eindrucksvoll und für jeden, der sich ein wenig für Kunst / Kunstgeschichte interessiert ist das Museum somit sicherlich einen Besuch wert.

Der Eintritt kostet nur 5,- EUR und diese Eintrittskarte ermöglicht am gleichen Tag noch in zahlreichen anderen Museen Nürnbergs einen KOSTENLOSEN Eintritt. Super Angebot!

Nürnberger Burg (Burggrafenburg  + Burggrafenburg)

Weiter ging es dann zur nur wenige Meter vom Museum entfernten Nürnberger Burg, die auf dem Ölberg liegt, der einzigen nennenswerten Erhebung im Altstadtkern Nürnbergs. Zusammen mit der Stadtmauer bildet die Burganlage noch heute eine der mächtigsten Befestigungsanlagen Europas. Dies sieht man am besten, wenn man vom Norden die Stadtmauer passiert (direkt am "Hexenhäusla").

Von dem Besucherplateau am Eingang zum Burginneren aus kann man einen Blick hinab auf Nürnberg werfen. Da der Ölberg aber nicht sehr hoch ist, ist der Ausblick nicht wirklich umwerfend. Wer sich im Rahmen einer 45-minütigen Führung durch das Burginnere und das Museum jedoch einen besseren Überblick verschaffen möchte, der kann auf den vielleicht 30 Meter hohen Hauptturm hinaufsteigen. Eine Führung kostet 6,- EUR.

Stadtmuseum Fembohaus

Anschließend ging es für mich gleich weiter zum Fembohaus. In diesem Museum kann man mehr über die über 950 Jahr lange Geschichte Nürnbergs erfahren. U.a. bekommt man interessante Informationen über den Aufstieg Nürnbergs zur europäischen Handelsmacht während des Mittelalters. Der sogenannte "Nürnberger Tand" war damals sehr hoch angesehen, was nicht zuletzt daran lag, dass die örtlichen Handwerk Entwicklungen aus anderen Ländern geschickt kombinierten und "abkupferten".

Weitere Themen sind das Nürnberger Druck- und Verlagswesen, darunter vor allem die Kartographie, Nürnberg als Kaiserstadt, der Aufstieg zur Industriemetropole, sowie Nürnberg während und nach des II. Weltkriegs. Es gibt original gestaltete Räume aus dem 17. und 18. Jahrhundert zu sehen uvm. Dies alles wird in einem sehr ansprechenden Rahmen präsentiert (denn das Gebäude ist aufgrund der Architektur selbst Teil der Ausstellung) und es werden - wo es sich anbietet - die Objekte um moderne Präsentationsmittel ergänzt.

Weiter zu Teil II des Beitrages "Wintereinbruch in Nürnberg"



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