![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
|
Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau![]() Karte zu München in Deutschland anzeigen | Weblinks zu München anzeigen Das innerhalb der Stadt gelegene Konzentrationslager Dachau war 1933 eines der ersten Lager überhaupt, welches von den Nazis in Deutschland errichtet wurde. Dieses Lager war ursprünglich für etwa 6000 Menschen vorgesehen, kurz vor dem Ende des II. WW. wurden dort jedoch mehr als 30.000 Gefangene unter den schlimmsten, wahrhaft menschenunwürdigen Bedingungen festgehalten. Obwohl es sich beim KZ Dachau eigentlich nicht um ein Vernichtungslager handelte, starben dort zwischen 1933 und 1945 mehr als 30.000 Gefangene, nicht selten an Krankheiten und Unterernährung. Z.T. wurden einzelne Gefangene und Gruppen von Gefangenen zudem gezielt getötet, weshalb auch ein Krematorium Teil des Lagers war. Das Lager war dabei der Prototyp der Nazis für einen Großteil der später entstandenen Konzentrationslager. Die Struktur des KZ Dachau mit der Anordnung und dem Aufbau der Baracken der Gefangenen, den Wachtürmen usw. wurde später auf viele weitere Lager übertragen. Das KZ Dachau war aber genauso auch ein Versuchsballon für wiederwärtige medizinische Experimente an Menschen und andere Gräueltaten der Nazis. Heute kann man sich auf dem Gelände als Besucher frei umschauen und sich über die Geschichte des Lagers in einer wirklich umfangreichen und informativen Ausstellung informieren. In dieser Ausstellung wird ein ganzes Spektrum an Themen rund um das Lager behandelt. Es gibt natürlich Informationen zum allgemeinen geschichtlichen Hintergrund; zu den im Lager festgehaltenen Personengruppen und einzelnen, z.T. bekannten Personen; zur Fragestellung, wie die Dachauer Bevölkerung mit dem KZ umging; welche Propaganda-Massnahmen es in diesem Zusammenhang gab uvm. Die Ausstellung findet man direkt im Hauptgebäude des KZ Dachau, welches die Häftlinge bei ihrer Ankunft passieren mussten. So ist dann auch zu jedem Raum angegeben, wozu dieser früher genutzt wurde. Die Ausstellung stützt sich im Wesentlichen auf Texttafeln und viele Fotos aus der damaligen Zeit. Z.T. gibt es dann noch Video-Interviews mit ehemaligen KZ-Häftlingen und Dokumentationen zu sehen. Die 32 Baracken der Gefangenen wurden bei der Umwandlung des KZ in eine Gedenkstätte abgerissen, da diese anscheinend baufällig waren. Daher kann man heute nur den Nachbau einer solchen Baracke anschauen, an welchem aber ebenfalls sehr deutlich wird, welche Zustände es im KZ mit mehreren Hundert Leuten in einem solchen Raum gegeben haben mag. Ebenfalls kann man in der KZ-Gedenkstätte Dachau noch eine Bunkeranlage, das Jourhaus (mit dem Slogan "Arbeit macht frei" am Eingangstor), das Krematorium, die Gaskammern (zynisch als "Brausebad" gekennzeichnet), sowie neu errichtete jüdische, russisch-orthodoxe, katholische und protestantische Kapellen besichtigen bzw. besuchen. Zu diesen Teilen der Gedenkstätte gibt es nur begrenzte Informationen auf Texttafeln. Die KZ-Gedenkstätte bietet allerdings für Gruppen und für Einzelbesucher mehrmals täglich Führungen an, mit denen man noch mehr erfahren kann. Der Eintritt in die Gedenkstätte selbst ist kostenlos, was natürlich auch wünschenswert ist, damit sich möglichst viele Menschen mit dieser Thematik beschäftigen. Weitere Informationen zur KZ-Gedenkstätte Dachau gibt es vorab auf der offiziellen Webseite, sowie in der Wikipedia. Beide Seiten habe ich unten verlinkt. Bücher, Filme etc. zu München (Deutschland)Smartphone-Apps für München
Externe Links und AngeboteKommentare zu diesem BeitragÄhnliche Beiträge im Weltreise Blog
|