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Samstag, 13.11.2010 - Asien > Vietnam > Hoi An

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I

Nach einer Woche wird es wieder höchste Zeit für einen neuen Beitrag aus Vietnam. Diesmal gleich mit 3 Orten: Da Nang, Hoi An und My Son. In der letzten Woche habe ich mich von Hué aus weiter in Richtung Süden aufgemacht. Zwischen Hué und dem etwa 100km entfernten Da Nang muss man dabei den Gebirgszug Truong Son mit dem Hai Van Pass auf 500m Höhe passieren, der sich direkt bis ans Meer erstreckt und bis zu 1170m hoch ist. Einstmals bildete dieser Gebirgszug die natürliche Grenze zwischen dem Champa-Königreich und Vietnam. Dies soll einer der schönsten Abschnitte auf der Bahnstrecke zwischen Hanoi und HCMC sein, bei wieder einmal tief hängendem Wolken mit leichten Schauern war dies aber nur eingeschränkt ersichtlich. Größtenteils geht es an der Küste entlang und während Autos/LKW seit ein paar Jahren das Gebirge durch einen langen Tunnel unterfahren, schleicht der Zug gemütlich immer an den Berghängen entlang einmal am Gebirge vorbei. Dabei hat man Sicht auf einsame Sandstrände in kleinen Buchten ohne Straßenzugang, bewaldete Berghänge, die Meeresbrandung an der steilen Küste, Reisfelder noch und nöcher und verschiedene kleine Ortschaften samt Fischerhäfen, bevor man nach ~2-3h in Da Nang eintrifft.



Pro-Tipp: Da die Züge nach Norden/Süden hier in Vietnam in vielen Ortschaften nicht etwa auf den Tag verteilt vorbeikommen, sondern meist relativ gebündelt Morgens und Abends, kann es sinnvoll sein, kein Ticket vorab zu kaufen. Mein avisierter Zug hatte beim Eintreffen am Bahnhof mehrere Stunden Verspätung - der Vorgängerzug allerdings ebenfalls, so dass ich kurzfristig ein Ticket für diesen erwerben und nach 10min starten konnte. Allerdings müsste man vorab eine Vorstellung haben, wann eine Vorabreservierung erforderlich ist. Während die bisherigen Züge komplett gefüllt waren, war dieser annähernd leer.

Mit dem Passieren des Gebirgszugs sollte sich nun langsam aber sicher das Wetter ändern, tendenziell eher ins tropische (= wärmer und trockener). Davon ist in den vergangenen Tagen aber nichts zu spüren gewesen. Weiterhin dominieren hier Regenschauer, die Sonne hat sich seit mehr als einer Woche nicht mehr Blicken lassen und Temperaturen um nur ~20°C machen die Strände und Hotelpools hier vor Ort auch nicht gerade einladender. Also Plan B: Stadterkundungen, im Schnelldurchlauf:


Da Nang - Die Metropole in Zentralvietnam

Da Nang ist eine rasch wachsende Metropole mit etwa 900.000-1,1 Mio. Einwohnern und liegt an der Mündung des Han-Flusses. Früher war dies ein großer Luftwaffenstützpunkt der Amerikaner, u.a. für die Hubschrauberflotte der US-Armee. Der Flughafen liegt heute praktisch inmitten der Stadt, ist einer der drei internationalen Flughäfen Vietnams und dementsprechend eine gute Anlaufstation, wenn man v.a. in Zentralvietnam unterwegs sein möchte. Da Nang ist touristisch eher wenig ausgebildet, meist wird die Stadt als Ausgangsstation für Touren/Transfers nach Hué, Hoi An und My Son genutzt. Die Hotels in der Stadt fokussieren sich dagegen eher auf Business-Gäste und sind verhältnismässig teuer für Vietnam.

Die Stadt ist eine wichtige Hafenstadt und scheint generell ziemlich zu prosperieren. Wo es noch Baulücken gibt, werden massiv große Projekte mit Hotelkomplexen, Apartement- und Bürotowern hochgezogen, es wird an einem World Trade Center gebaut und am Ufer des träge dahinfließenden braunen Han-Flusses gibt es bereits eine langgezogene, hübsche Promenade mit einigen guten Seafood-Restaurants. In 10 Jahren dürfte Da Nang wohl so etwas wie eine kleine vietnamesische Kopie von Shanghai werden, sehr viel glitzernder und moderner als dies heute bereits der Fall ist. An Attraktionen mangelt es Da Nang jedoch ein wenig. Ein Cao-Dai-Tempel (mit dem "göttlichen Auge"), eine pinke Kathedrale der Franzosen, ein paar Pagoden, der Han Market an der Ufer-Promedane und das Cham-Museum, in welchem Zeugnisse aus der Cham-Ära relativ umfassend und anschaulich präsentiert werden. Mehr umfasst eine Besichtigungstour der Innenstadt nicht.

Östlich des Han-Flusses trifft man jedoch auf einen weiteren, neuen Teil von Da Nang, mit dem "Bai Non Nuoc", besser bekannt als "China Beach". Dies ist ein schmaler, feinsandiger Strand, welcher sich ganze 30km nach Süden hinzieht, bis fast nach Hoi An. Am nördlichen Ende (My Khe) liegt der "Nui Son Tra" (Affenberg), welcher steil aus dem Meer aufragt und aus 850m Höhe eine weite Sicht über die Gegend ermöglicht. In My Khe liegen auch zahlreiche Seafood-Restaurants, in denen man mit einem Blick auf die heranspreschenden Wellen speisen kann (z.B. im "My Hanh"). Seine Opfer sucht man sich dabei vorher noch lebend im Aquarium aus. ;-) Eine lange, Palmen-gesäumte Promenade würde bei gutem Wetter zum Spazieren einladen.

Der mittlere Teil des China Beach ist dagegen praktisch komplett für private Villen und riesige neue Luxushotels reserviert, mit z.T. wirklich imposanter Architektur und Zimmerpreisen oftmals nördlich von 400 USD/Nacht. Der Strand ist hier nicht mehr frei zugänglich und es ist wirklich fraglich, ob die jetzt schon existierenden und im Bau befindlichen Kapazitäten wirklich von derart vielen reichen Chinesen gefüllt werden können. Denn die Strände sind nur einen kleinen Teil des Jahres nutzbar, die Brandung ist derzeit viel zu stark, als dass man schwimmen könnte. Und wer übernachtet am Meer, wenn weder Strand noch Meer nutzbar sind?

Im Süden trifft man unweit des Wassers dann auf die Marmorberge (Marble Mountains). 5 Berge, die aus einer Ebene bis zu 100m hoch aufragen. Auf dem Gipfel des Thuy Son gibt es dabei einen Aussichtspunkt mit einem Blick über das Meer und den Strand (allerdings kein Vergleich zu Ninh Binh oder der Ha Long Bay).

Mein erstes Hotel in Da Nang war das Da Nang Pacific Hotel (günstig buchbar bei Agoda). Zentral gelegen in der Innenstadt, hat eigentlich alles was man braucht, die Aussicht ist jedoch bescheiden und die Ausstattung ein wenig in die Jahre gekommen. Sehr schnelles, verschlüsseltes WiFi. Auf dem Rückweg von Hoi An habe ich dann noch einmal Halt gemacht in Da Nang, diesmal im Bamboo Green Hotel für 40 USD mit einem Blick auf die Kathedrale und den Han-Fluss auf der anderen Seite (ebenfalls buchbar bei Agoda).

weiter im 2. Teil des Beitrages zu Da Nang, Hoi An und My Son



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