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Hotels in Ho Chi Minh City Saigon, Vietnam

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Vietnam Reiseführer (Asien)

China, Japan, Indien, Thailand und Co. eröffnen Besuchern eine völlig neue, unbekannte Welt. In dieser Kategorie berichte ich u.a. über meine Reisen in verschiedene Teile des asiatischen Kontinents.


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Dienstag, 12.10.2010 - Hanoi, Vietnam

Start einer Reise nach Vietnam: Frogger für Fortgeschrittene in Hanoi

Start einer Reise nach Vietnam: Frogger für Fortgeschrittene in Hanoi
Es ist Oktober, der Tag der Deutschen Einheit ist vorbei, die Temperaturen in Deutschland sinken unter das gewünschte Level: höchste Zeit also, wie in jedem Jahr wieder das Land zu verlassen. Gerade jetzt, wo der Euro/Dollar-Kurs sich mit ~1,40 USD/EUR wieder auf einem recht erfreulichen Level einpendelt. Auch in diesem Jahr zieht es mich nach Südostasien und diesmal geht es im dritten Anlauf direkt nach Vietnam, wo ich für mehrere Wochen möglichst viele Strationen anlaufen möchte. Einer der Gründe für Vietnam (neben den Menschen, Kultur, Landschaften, Essen etc.) war dabei die 1000-Jahr-Feier von Hanoi, der Hauptstadt Vietnams.

Via Düsseldorf ging es dazu zunächst mit Air Berlin von Berlin (TXL) nach Bangkok (BKK). Dank der häufiger von Air Berlin durchgeführten Kampagnen (Newsletter/Twitter-Feed abonnieren!) und einem Anschlussflug von Bangkok nach Hanoi (HAN) mit Air Asia war dies One-Way sogar für weit unter 350 EUR möglich. Service-technisch sollte man auf diesen Flügen allerdings nichts erwarten. Air Berlin ist auf der Langstrecke ein wirklicher No-Frills-Carrier, Monitore mit altem Programm gibt es für je 9-12 Sitze, Beinfreiheit nur auf minimalem Level und das Essen ist - naja, stets dasselbe, "Hühnchen oder Nudeln?". Welches man genau erhalten hat, kann man aber kaum entziffern... Ausgestattet mit Flughafen-Snacks und einem vollgeladenen iPad vergehen jedoch >10h Richtung Asien fast wie im Flug. ;-)




Dienstag, 12.10.2010 - Hanoi, Vietnam

Unterwegs in Hanoi zum 1000-jährigen Geburtstag von Vietnams Hauptstadt

Unterwegs in Hanoi zum 1000-jährigen Geburtstag von Vietnams Hauptstadt
In Vietnams Hauptstadt Hanoi bin ich pünktlich während der 10-tägigen Feierlichkeiten zum 1000. Geburtstag der Stadt angekommen. Das Jubiläum hatte man dabei auf den 10.10.10 festgesetzt und die ganze Stadt hat sich dafür herausgeputzt. Denn vor ziemlich genau 1000 Jahren wurde Hanoi von König Ly Thai To an den heutigen Ort verlegt. Umfangreiche Projekte in der Stadt und Umgebung gab es zur Erneuerung und Verschönerung, z.B. mit einem Ausbau der Infrastruktur, neuen Gärten und Parks sowie Denkmälern zu vietnamesischen Größen der Vergangenheit. Während dieser Tage wurden dann einige Veranstaltungen abgehalten, es gab Sonderausstellungen in den Museen (historsiche Fotos, Juwelen/Schmuck), ein Food-Festival, das neue Hanoi Museum wurde eröffnet und quasi die gesamte Stadt wurde mit Tausenden roten Wimpeln, Fahnen, Girlanden, Laternen etc. geschmückt, die allesamt Schriftzüge wie "1000 Nam Thang Long - 1000 Years Hanoi" trugen.


Samstag, 16.10.2010 - Sa Pa, Vietnam

Oh du mächtiger Fan Si Pan: Bei den Bergvölkern im Norden von Vietnam

Oh du mächtiger Fan Si Pan: Bei den Bergvölkern im Norden von Vietnam
Von Hanoi habe ich mich am Mittwoch Abend ~280km weit in den Nordwesten Vietnams aufgemacht, direkt an die Grenze zu China. Dies ist eine sehr bergige Region, oftmals über 1500m hoch und mit tief eingeschnittenen, grünen Tälern. Hier dominiert der klassische Reisanbau auf Terrassen, die selbst an den steilsten Hängen vorzufinden sind. Bewirtschaftet werden diese oftmals von Bergvölkern wie den H`mong und Dao und nicht von den Vietnamesen, die man in niedrigeren Gefilden antrifft. Unter minimalem Maschineneinsatz, dafür mit schweren Ochsen und viel Handarbeit. Höchste Erhebung der Region ist der Berg Fan Si Pan, mit über 3143m ist er zugleich der höchste Berg Vietnams und kann - entsprechendes Outdoor-Equipment vorausgesetzt - in mehrtägigen Touren bestiegen werden. Ausgangsstation dafür ist das kleine Örtchen Sa Pa, welches auch meine Anlaufstelle im Norden war.

Von Hanoi nach Sa Pa kommt man am besten mit den Zügen der Vietnam Railways (englische Webseite funktioniert nicht > Google Translate nutzen), was sich allgemein für eine Reise durch das Land anbietet. Vietnam ist so wunderbar langgezogen und schmal, dass man mit einer Bahnlinie fast überall hinkommt zwischen Ho Chi Minh City im Süden und Hanoi Hanoi im Norden. Nur im Norden gibt es dann noch weitere Bahnlinien: nach Haiphong, nach Ha Long City, an die chinesische Grenze und nach Lao Cai.



Freitag, 22.10.2010 - Haiphong, Vietnam

Lust auf Meer: Von Sa Pa bis nach Haiphong

Lust auf Meer: Von Sa Pa bis nach Haiphong
In den letzten Tagen bin ich von Sa Pa in den Bergen im Nordwesten Vietnams über Hanoi nach Haiphong gewechselt, einer wichtigen Hafenstadt etwa 100km östlich von Hanoi und zugleich einer der Ausgangspunkte für Fahrten durch die weltberühmte Ha Long Bay. Doch der Reihe nach: In Sa Pa hatte ich ursprünglich einige Wanderungen durch die Dörfer der H`Mong, Dao und Co. eingeplant, die klassischen Menschen-mit-Strohhüten-auf-Reisfelder-Strecken sozusagen. Durch den anhaltenden Starkregen und einen kleinen Motorradtaxi-Zwischenfall (Stichwort: "Unterschenkel-Tattoo") war dies aber leider nicht möglich. Daher bin ich zurück nach Hanoi und nach einigen Tagen Aufenthalt weiter nach Haiphong gereist.


Montag, 25.10.2010 - Cat Ba, Ha Long Bay, Vietnam

Ha Long Bay: Ein UNESCO-Weltnaturerbe in Vietnam

Ha Long Bay: Ein UNESCO-Weltnaturerbe in Vietnam
An diesem Wochenende stand nun eines der Highlights Vietnams auf dem Programm: die - wohl gerade durch die Listung als UNESCO-Weltnaturerbe - weltweit bekannte "Ha Long Bay". In dieser Bucht im Golf von Tongking findet sich eine bizarre Landschaft mit über 3000 Baum- und Strauch-bewachsenen Kalksteinfelsen (davon fast 1000 mit Namen), die scheinbar ohne Grund steil aus dem Meer emporschießen und z.T. 300m hoch oder gar höher sein können. Diese sehenswerte Kombination aus grandiosen Karstformationen und blauem Meer kennt man z.T. auch aus Krabi/Koh Phi Phi in Thailand, allerdings ist das abgedeckte Gebiet mit etwa der doppelten Fläche von Berlin in der Ha Long Bay weitaus größer.


Montag, 01.11.2010 - Ninh Binh, Vietnam

Von Frachtzügen, der trockenen Ha Long Bay und den Überflutungen

Von Frachtzügen, der trockenen Ha Long Bay und den Überflutungen
Da ich derzeit aufgrund der Nachwirkungen der Überflutungen der letzten Wochen im mittleren Teil von Vietnam im Örtchen Ninh Binh südlich von Hanoi festhänge (bzw. der Unfähigkeit der vietnamesischen Bahn dies klar zu kommunizieren und nicht anderweitig Tickets zu verkaufen...), habe ich gerade die eine oder andere Stunde, um wieder einen Beitrag für den Blog zu verfassen. In den letzten Tagen habe ich einen Bogen geschlagen von Cat Ba Island in der Ha Long Bay, über Hanoi bis nach Ninh Binh. Los ging es dabei zunächst am Dienstag mit der Überfahrt von Cat Ba Island in die nördlich gelegen Stadt Ha Long City.


Sonntag, 07.11.2010 - Hué, Vietnam

In Hué - Kann hier bitte jemand den Wasserhahn zudrehen?

In Hué - Kann hier bitte jemand den Wasserhahn zudrehen?
Auf dem Weg von Ninh Binh nach Hué hatte ich für die rund 600km ursprünglich einen Nachtzug mit 4-Bed-Sleeper Cabin eingeplant. Bietet sich an, denn schon regulär dauert diese Strecke 8-10h und die meisten Züge kommen Abends in Ninh Binh vorbei. Doch derzeit gibt es (nach den Überschwemmungen zwischen Hanoi und Hué in den letzten Wochen) starke Überschwemmungen weiter südlich und dadurch fahren die Züge teils gar nicht oder mit großen Verspätungen (Ticket für 08:00 Uhr, los um 19:00 Uhr...) und mit anderer Konfiguration. Am Ende war es daher eine __16h__-Fahrt auf einem "Hard Seat" (Holzsitz) mit je 3 Leuten + massenhaft Gepäck nebeneinander und weiteren schlafenden Leuten auf dem Boden. Samt ziemlich rudimentärer Manieren (Müll wird einfach irgendwo fallengelassen), verdreckten Toiletten, rüdem Bahnpersonal (die leere Soft Seats während der Fahrt nicht mal mit Bakschisch verkaufen mochten), gelben Schlieren auf den Scheiben (war aber größtenteils eh Nacht) etc., so dass ich entsprechend froh war, am Vormittag endlich in Hué anzukommen. Im Starkregen. Und bevor ich den Rest des Tages verschlafen konnte.


Samstag, 13.11.2010 - Hoi An, Vietnam

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam I
Nach einer Woche wird es wieder höchste Zeit für einen neuen Beitrag aus Vietnam. Diesmal gleich mit 3 Orten: Da Nang, Hoi An und My Son. In der letzten Woche habe ich mich von Hué aus weiter in Richtung Süden aufgemacht. Zwischen Hué und dem etwa 100km entfernten Da Nang muss man dabei den Gebirgszug Truong Son mit dem Hai Van Pass auf 500m Höhe passieren, der sich direkt bis ans Meer erstreckt und bis zu 1170m hoch ist. Einstmals bildete dieser Gebirgszug die natürliche Grenze zwischen dem Champa-Königreich und Vietnam. Dies soll einer der schönsten Abschnitte auf der Bahnstrecke zwischen Hanoi und HCMC sein, bei wieder einmal tief hängendem Wolken mit leichten Schauern war dies aber nur eingeschränkt ersichtlich. Größtenteils geht es an der Küste entlang und während Autos/LKW seit ein paar Jahren das Gebirge durch einen langen Tunnel unterfahren, schleicht der Zug gemütlich immer an den Berghängen entlang einmal am Gebirge vorbei. Dabei hat man Sicht auf einsame Sandstrände in kleinen Buchten ohne Straßenzugang, bewaldete Berghänge, die Meeresbrandung an der steilen Küste, Reisfelder noch und nöcher und verschiedene kleine Ortschaften samt Fischerhäfen, bevor man nach ~2-3h in Da Nang eintrifft.


Samstag, 13.11.2010 - Hoi An, Vietnam

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam II

Im 3er-Pack: Da Nang, Hoi An und My Son in Zentralvietnam II
Von Da Nang nach Hoi An geht es dann nur per Bus oder Taxi (15 USD), denn die kleine Stadt Hoi An, etwa 30km südlich von Da Nang, hat keine eigene Bahnstation. Hoi An mit etwa 100.000 Einwohnern ist eine Besonderheit in Vietnam, denn sie wurde weitestgehend vom Krieg verschont und bietet eine sehr gut erhaltene Altstadt mit niedrigen, zweistöckigen Gebäuden chinesischer und portugiesischer Händler und engen, autofreien Gassen. Viele der Häuser, der Tempel und Pagoden, die Promenade am Hafen usw. wurden aufwendig restauriert und seit 1999 ist die Altstadt von Hoi An UNESCO-Weltkultuerbe. Dies bedeutet jedoch auch, dass Hoi An eine der Top-Attraktionen für Touristen in Zentralvietnam ist und gerade viele deutsche und französische Tourgruppen anzieht.


Donnerstag, 18.11.2010 - Quy Nhon, Vietnam

Regen, Regen, Regen in Zentralvietnam

Regen, Regen, Regen in Zentralvietnam
Eigentlich war ich davon ausgegangen, dass das Wetter hier in Vietnam doch irgendwann wieder besser werden sollte. Doch dies ist nicht der Fall, seit nunmehr über zwei Wochen regnet es praktisch ununterbrochen. Manchmal hört es für ein paar Stunden fast auf, nur um dann umso stärker zurückzukommen. Die Regensaison in Vietnam ist also scheinbar wirklich nicht mit dem typischen 3-Uhr-Regen in Thailand zu vergleichen, der, kaum begonnen, schon wieder vorbei ist. Und der Regen hat natürlich massive Auswirkungen auf mein Programm, durch Züge, die nicht auch nur annähernd nach Plan fahren, lange feinsandige Strände, die nicht genutzt werden können und einige Attraktionen, deren Besuch klitschnass keinen Sinn machen würde oder die jetzt einfach geschlossen sind. Daher unterbreche ich meinen Vietnam-Trip an dieser Stelle für ein paar Wochen drüben in Thailand, bevor ich zum zweiten Anlauf kurz vor Weihnachten wieder hierher zurückkomme.


Sonntag, 19.12.2010 - Nha Trang, Vietnam

Zu Besuch in Nha Trang - Wirklich das Ibiza Vietnams?

Zu Besuch in Nha Trang - Wirklich das Ibiza Vietnams?
Mittlerweile bin ich wieder in Vietnam und die erste Station liegt bereits hinter mir. Fortgesetzt habe ich die Vietnam-Reise aus dem Oktober/November in Nha Trang, welches - direkt an einer langgezogenen Bucht mit breitem Sandstrand gelegen - von so manch einem Guidebook auch als das "Ibiza Vietnams" beschrieben wird. Dazu ging es zunächst mittels Air Asia und Vietnam Airlines von Bangkok über Ho Chi Minh City (HCMC/Saigon) nach Nha Trang. Dass in Vietnam derzeit alles andere als Hochsaison zu sein scheint (im Unterschied zu Thailand) sieht man auch sehr schön an den Flugpreisen. 5 Tage vorher gebucht, kostete der 50min Inlandsflug HCMC-Nha Trang inkl. Steuern lediglich 29,50 EUR. Eindrucksvoller als Preis und Aussicht auf diesem zweiten Flug war jedoch der abendliche Landeanflug auf HCMC im goldenen Sonnenuntergang: man fliegt zunächst über zahlreiche Flussläufe, Seitenarme und künstliche Kanäle, die das grüne und sehr fruchtbare Land bewässern. An die Flussläufe schmiegen sich bunte Häuser und davor liegen Hunderte Boote vor Anker, bevor man dann auf dem Weg zum inmitten der Millionenmetropole liegenden Flughafen bis zum Horizont die "Skyline" von Saigon erblicken kann, mit nur 3-4 Etagen hohen, oftmals reichlich dekorierten Einfamilienhäusern.


Freitag, 24.12.2010 - Mui Ne, Vietnam

Zwischen Mui Ne und Phan Thiet: Sand und Meer ohne Ende

Zwischen Mui Ne und Phan Thiet: Sand und Meer ohne Ende
Von Nha Trang ging es weiter in Richtung Süden, wieder per Zug, um die Strecke Hanoi-HCMC in den nächsten Tagen zu vervollständigen. Leider stößt man dann auch hier auf das typische Problem mit Vietnam Railways: Von vielen Stationen sind Züge nach Norden oder Süden nur spät am Abend oder in der Nacht verfügbar. Der erste Zug von Nha Trang nach Süden z.B. fährt um 17:00 Uhr und zwar wieder ein 3.-Klasse-Zug (TN) mit Holzsitzen. Normale Züge fahren noch weit später ab. Dies bedeutet, dass man bei kürzeren Strecken zusätzlich den Late Checkout im Hotel bezahlen muss, unterwegs nichts sieht und dann mitten in der Nacht im Zielort ankommt, wenn alle Restaurants bereits geschlossen sind. Nicht sehr praktisch, aber nur zu ändern, wenn man stattdessen einen der häufiger fahrenden Busse nimmt, sich in den wahnsinnigen Überlandverkehr stürzt und stundenlanges Dauerhupen, Platzmangel, Zwischenstopps an den Restaurants der Verwandtschaft und riskante Fahrmanöver ertragen möchte.



Samstag, 25.12.2010 - Ho Chi Minh City / Saigon, Vietnam

Mehr zu Vietnam: Ein Paar Fakten und Notizen zum Land

Zur Abwechslung anbei ein paar Fakten und Notizen zum Land, auch in Ergänzung zu den ersten Eindrücken nach der Ankunft in Hanoi im Oktober. Weitere Informationen halten - neben den üblichen Reiseführern - u.a. Wikipedia (EN) und Wikitravel (EN) bereit.


Samstag, 01.01.2011 - Ho Chi Minh City / Saigon, Vietnam

Der Pulsgeber des Landes: Ho Chi Minh City (HCMC) zu Weihnachten und Silvester

Der Pulsgeber des Landes: Ho Chi Minh City (HCMC) zu Weihnachten und Silvester
Nach all den Videos in den letzten Tagen (ich hatte endlich Zeit gefunden, die Videos auf dem iPad zu schneiden, wie auch einen WiFi Hotspot, über den ich locker >1GB hochladen konnte), ist es Zeit für einen neuen Bericht, diesmal aus Ho Chi Minh City, der mit Abstand größten und bedeutendsten Stadt des Landes. HCMC, sicherlich noch besser bekannt als Saigon - und in Vietnam wird trotz der Umbenennung vor 35 Jahren überall nur von Saigon gesprochen - ist eine lebhafte Metropole im Süden des Landes mit über 7 Mio. Einwohnern (Metropolregion > 9 Mio., ca. 1/3 der Leute leben mangels Berechtigungsschein illegal hier). Trotz der Größe liegt die Gründung nur knapp über 300 Jahre zurück. Bis 1975 war HCMC die Hauptstadt von Südvietnam. Heute ist dies zwar Hanoi im Norden, aber in jeder Hinsicht ist HCMC weiterhin dominierend und Pulsgeber des Landes.


Dienstag, 04.01.2011 - Da Lat, Vietnam

Abstecher in der Berge: Da Lat, die Stadt des ewigen Frühlings

Abstecher in der Berge: Da Lat, die Stadt des ewigen Frühlings
Obwohl ich seit Hanoi fast nur in Richtung Süden unterwegs war, habe ich in den letzten Tagen die Richtung mal umgekehrt und einen Abstecher in die Berge gemacht. Um genau zu sein ging es ein paar Hundert KM nördlich nach Da Lat, einer Stadt auf ganzen 1600m üNN. Da Lat ist in Vietnam als die "Stadt des ewigen Frühlings" bekannt, denn durch die hier herrschenden kühleren Temperaturen (ca. 10°C kühler als an der Küste), können in Da Lat und Umgebung ganz andere Pflanzen gedeihen, als im Rest des Landes. Berühmt ist Da Lat daher u.a. für seine prachtvollen Blumen, für die leckere Da Lat Milch und andere landwirtschaftliche Erzeugnisse mit typisch mitteleuropäischen Früchten wie Erdbeeren, Birnen und Äpfeln, die mitunter in Gewächshäusern ganzjährig angebaut werden können. Diese Produkte werden frisch in das ganze Land geliefert und die Blumen sind z.B. früh am Morgen im Old Quarter und am Ho Hoan Kiem in Hanoi zu finden.


Dienstag, 04.01.2011 - Ho Chi Minh City / Saigon, Vietnam

Am Rande einer Weihrauch-Vergiftung: Tempeltour in Cholon

Am Rande einer Weihrauch-Vergiftung: Tempeltour in Cholon
Am Dienstag Morgen ging es nach kaum zwei Tagen in den Bergen in Da Lat schon wieder weiter und zwar zurück per Flieger nach Ho Chi Minh City / Saigon. Während auf dem Hinflug eine kleine ATR 72 mit ebensovielen Sitzplätzen zum Einsatz kam, welche die Strecke in 40min bewältigte, so ging es heute mit einem normalen Airbus von Vietnam Airlines zurück. Kaum war dieser auf der Reiseflughöhe angekommen, wurde bereits wieder mit dem Anflug begonnen und nach gerade einmal 25min erfolgte der Touchdown auf dem Tan Son Nhat International Airport in HCMC. Weiterhin war der Vormittag kaum angebrochen, so dass ich den restlichen Tag für die Erkundung von Cholon nutzen konnte, der Chinatown von Ho Chi Minh City.


Montag, 10.01.2011 - Rach Gia, Vietnam

Von Saigon nach Rach Gia: Einmal durch das Mekong Delta

Von Saigon nach Rach Gia: Einmal durch das Mekong Delta
Von HCMC/Saigon bin ich in den vergangenen Tagen Schritt für Schritt weiter nach Süden gezogen, einmal quer durch das Mekong-Delta, einer Region ganz im Süden von Vietnam, in der sich der gewaltige, meist träge und schwer mit Sedimenten beladene Mekong-Fluss in zahlreiche Teilarme aufsplittet und dann in das Südchinesische Meer fließt. Von diesen Armen gehen zahlreiche weitere kleine Seitenarme oder künstliche Kanäle ab und viele Bereiche des Mekong-Deltas waren lange Zeit nur per Boot zu erreichen. Das Mekong-Delta ist bei all dem Wasser und jährlichen Überschwemmungen sehr fruchtbar und (laut Wikitravel) wird in der Region mehr Reis produziert als in Korea und Japan zusammen.


Mittwoch, 12.01.2011 - Duong Dong (Phu Quoc), Vietnam

Zieleinlauf auf Phu Quoc und Abschied von Vietnam

Zieleinlauf auf Phu Quoc und Abschied von Vietnam
Das letzte Ziel auf meiner kleinen Reise durch Vietnam war nun in den vergangenen Tagen die Insel Phu Quoc, die ganz im Südwesten von Vietnam gelegen ist. Phu Quoc (heißt übersetzt soviel wie "99 Berge") ist mit einer Ausdehnung von ca. 50x10km (in NS-Richtung) die größte Insel des Landes. Bislang ist Phu Quoc nur sehr spärlich entwickelt, was auch an dem Nationalpark liegen mag, dessen Fläche etwa 70% der Landfläche in Anspruch nimmt. Denn Phu Quoc verfügt - eine Besonderheit in Südvietnam - noch über einen sehr ordentlichen Baumbestand. Man findet hier neben der "Hauptstadt" Duong Dong nur eine Handvoll kleinerer Siedlungen, kilometerlange, menschleere Sandstrände mit Kokospalmen, Fischerhäfen, bewaldete Berghänge im Norden, Pfefferplantagen in den flachen Bereichen und hauptsächlich unbefestigte Kies- und Sandstraßen dazwischen. Zukünftig wird Phu Quoc wohl aber zu einer Cash Cow Vietnams umgebaut werden, zum "Phuket Vietnams".