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Montag, 14.05.2007 - Asien > Thailand > Nakhon Si Thammarat

Raus aus dem Farangland: Unterwegs per Minivan

Wie bereits geschrieben habe ich die Inseln im Golf von Thailand mittlerweile wieder verlassen. Fähren in Richtung "Surat Thani" fahren in Koh Samui dabei aus der Hauptstadt Nathon ab. Da diese ganz im Westen, meine Unterkunft aber im Osten der Insel liegt, bin ich per Pickup für extrem überteuerte 400bt einmal quer über die Insel gefahren (jedoch nicht durch das sehr bergige Innere von Koh Samui, sondern die Küste im Norden entlang).



Wer die Möglichkeit hat, ein Kombi-Ticket für die Fähre inkl. Transfer zu buchen, der sollte dies auch tun, denn bei den "Schlitzohren", die auf Koh Samui als Taxifahrer arbeiten, bekommt man in den seltensten Fällen einen fairen Preis.

Praktisch alle Taxen haben oben drauf das "Taxameter"-Zeichen. Einen Taxifahrer zu finden, der jedoch auch eine Fahrt mit aktiviertem Taxameter anbietet, ist genauso wahrscheinlich wie ein 6er im Lotto. Generell scheint man lieber mit den anderen Fahrern zu schwatzen, anstatt dass man mit Taxameter durch die Gegend fährt. Wenn dann nämlich alle paar Stunden ein Tourist tatsächlich die angebotenen Fantasie-Preise bezahlt, dann reicht dies vollkommen aus. Und da dieses Verhalten bei den Taxifahrern auf Koh Samui generell der Fall ist, gelten marktwirtschaftliche Grundsätze į la "die Nachfrage bestimmt den Preis" nicht - es gibt sehr viele Taxifahrer pro potenziellem Fahrgast, aber der Preis bleibt dennoch hoch.

Jedenfalls habe ich dann zähneknirschend die 400bt für den Pickup bezahlt. Nach europäischen Massstäben sicherlich günstig, aber warum soll ich in Thailand andere Preis als ein Thailänder zahlen? Die Fahrt von Chaweng nach Nathon dauerte fast 45 Minuten, trotz Schnellstraßen u.ä. Dass Koh Samui derart groß ist, habe ich bislang nicht geahnt. Da werde ich wohl beim nächsten Aufenthalt (außerhalb der Regenzeit) ein wenig mehr Zeit einkalkulieren müssen, um wirklich einmal die Insel komplett zu besichtigen.

Das restliche Programm lief danach sehr problemlos ab. Kaum war ich am Hafen, fuhr die Fähre schon in Richtung Surat Thani ab. Die Überfahrt dauert knapp 90 Minuten und kostet lediglich 180bt (4,50 EUR). Wie so oft war am Vormittag schönstes Wetter, wenngleich sich über Koh Samui schon wieder hohe Wolkentürme zusammenballten. Zumindest aber konnte man während der Fahrt einen guten Eindruck von der Größe der Insel gewinnen und die Landschaft am gegenüberliegenden Abschnitt des Festlandes war nicht minder interessant. Dort sieht man hochaufragende, schroffe Kalkfelsen, die von dichtem Dschungel bedeckt sind. Zwei Bilder davon gibt es in der Thailand-Galerie zu sehen.

Die Fahrt führte letztendlich leider nicht direkt nach Surat Thani (dies wäre der Hafen "Ban Dong" gewesen), sondern stattdessen war das Ziel der Hafen "Don Sak", welcher inmitten des grünen Nichts liegt. Nach Surat Thani sind es von dort aus knapp 70km bzw. 1h und obwohl die Busfahrt ebenfalls noch im Fährticket enthalten war, bin ich letztendlich nicht nach Surat Thani gefahren. Zu sehen gibt es dort nicht viel und mein Ziel für heute war eh die Stadt "Nakhon Si Thammarat" weiter im Süden, was bei einem Abstecher nach Surat Thani sehr viel Zeit gekostet hätte.

Direkt am Fähranleger stehen neben den Bussan nach Surat Thani zum Glück noch ein paar Minivans rum, die in kleinere Ortschaften fahren. Für nur 120bt bin ich dann in ~2h in einem solchen Minivan (und die Betonung liegt auf "Mini", denn bei ~12 Fahrgästen und mit dem Backpack auf dem Schoss + Daypack wird es wirklich eng) nach Nakhon Si Thammarat gefahren. Streckenweise ging es schon wieder sehr unwetterartig zu, mit starkem Niederschlag und stehendem Wasser auf der Straße. Kurz vor der Stadt hörte dies aber zum Glück schlagartig auf und so konnte es im Sonnenschein die Buchten entlang gehen, in denen z.B. Fischer ihre bunten, hölzernen Boote am Ufer reparierten oder die Netze für den nächsten Fang vorbereiteten.

In der mit ~110.000 Einwohnern recht kleinen Stadt Nakhon Si Thammarat angekommen, habe ich mich im "Nakhon Garden Inn" einquartiert. Für lediglich 445bt (~10 EUR) bei der Ausstattung und Größe sehr ordentlich, ebenfalls gibt es kostenloses und schnelles WiFi im Zimmer!

Besichtigen konnte ich in der Stadt u.a. den "Wat PhraMahathat", einen der größten Wats im Süden Thailands. Der Tempel ist über 1000 Jahre und hat neben unähligen Buddha-Figuren als zentrales Prunkstück einen 74m hohem Chedi mit einer Spitze aus 216kg _purem Gold_ vorzuweisen. Der Zutritt ist kostenlos, gleichwohl drückte mir eine Frau am Eingang ganz unverblühmt einen Strauß Blumen in die Hand (20bt), die ich dann brav dem Buddha als kleine Opfergabe hinterließ. Dies war anscheinend aber nicht ausreichend, denn kaum hatte ich den Tempel verlassen, brach ein mächtiges Donnergrollen über die Stadt hinein, welches später noch zu einem richtigen Unwetter werden sollte.

Ich habe in den folgenden Stunden trotzdem noch ein wenig mehr von der Stadt gesehen. Weitestgehend ist dies nur eine recht normale, unprätentiöse thailändische Stadt, die aber wohl nur von den wenigsten Ausländern besucht wird. Als lokales Zentrum gibt es in Nakhon Si Thammarat z.B. ein paar Universitäten und die dort rausströmenden Thai(girl)s haben erstmal ungläubig geguckt (was denn ein Farang in dieser Stadt macht) und dann ziemlich schüchtern gegrüßt. Irgendwie süß! ;-)

Morgen soll es nach Krabi weitergehen, auch wenn ich mangels verfügbarer Busse/Züge dafür noch ein Transportmittel finden muss. Ursprünglich wollte ich noch weiter in den Süden, z.B. nach Hat Yai und Trang, durch Zeitmangel und die in den südlichen Provinzen andauernden Unruhen durch moslemische Extremisten habe ich meine Planung aber ein wenig abgeändert.



Bücher, Filme etc. zu Nakhon Si Thammarat (Thailand)


Nakhon Si Thammarat NATIONAL GEOGRAPHIC Traveler ThailandNATIONAL GEOGRAPHIC Traveler Thailand
NG Buchverlag GmbH
Erscheinungsdatum: 2014-09-08
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