![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
|
Auf dem Weg nach Lopburi![]() Karte zu Thailand anzeigen | Weblinks zu Lopburi anzeigen Bis zur Abfahrt des nächsten Zuges gab es einen Freiraum von einigen Stunden, welchen ich natürlich zur Besichtigung von Phitsanulok genutzt habe. Und 3-4h sind für diese Stadt eigentlich vollkommen ausreichend. Denn obwohl Phitsanulok mit knapp über 100.000 Einwohnern nicht unbedingt eine Kleinstadt ist, gibt es nicht viel zu sehen. Stattdessen ist die Stadt eher ein zentraler Knotenpunkt für Busse und Bahnen in alle Himmelsrichtungen. Einigermaßen sehenswert ist immerhin der "Wat Phra Si Ratana Mahathat" - alternativ auch "Wat Yai" genannt, welcher direkt am breiten, rot-braunen Strom des "Mae Namn Nan" liegt (nur hier leben übrigens noch Leute auf Hausbooten am Wasser innerhalb einer Stadt). Dieser Tempel ist für Thais aufgrund des dort untergebrachten "Chinnarat Buddha" äusserst bedeutsam. Als westlicher Besucher sieht man allerdings nur einen zwar hübsch gestalteten und ausgeschmückten Tempel mit dem zentralen Bereich um den gold-glänzenden und funkelnden Buddha. Extra deshalb muss man jedoch nicht unbedingt nach Phitsanulok kommen. Rund um den "Wat Yai" liegen noch ein paar kleinere Wats für den, der noch nicht genug hat. Ich bin also zurück zum Bahnhof, wo ich mich die restlichen 2h mit einem älteren buddhistischen Mensch sprichwörtlich über Gott und die Welt unterhalten konnte. Wer ahnt schon, dass auch Mönche Fans des FC Bayern München sind und eine private Emailadresse haben? Ist halt eben doch nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Gepäck kann man übrigens für nur 20bt pro Tag am Bahnhof zwischenparken, so dass man ohne Stress die Stadt erkunden kann. Der Zug kam dann mit nur 1h Verspätung an und im Verlauf der etwa 4-stündigen Fahrt von Phitsanulok über Nakhon Sawan nach Lopburi hat sich die Verspätung nur noch etwa verdoppelt. Sprich, ich kam erst in der Dunkelheit in Lopburi an, konnte mir also nur noch schnell ein Hotel suchen ("Nett Hotel", ziemlich basic aber zentral gelegen und nur 350bt) und eine erste Tour über den lokalen Markt drehen. In Lopburi habe ich haltgemacht, da es hier zahlreiche halb-wilde Affen geben soll, die direkt in der Altstadt auf den Wats und vor den Geschäften umhertollen. Sobald es dunkel wird, ziehen diese sich aber anscheinend zurück, so dass ich die Affen bislang noch nicht zu Gesicht bekommen habe. In einem kleinen koreanisch/vietnamesischen Restaurant unweit des Hotels bin ich dann noch auf zwei Holländer gestoßen. War auch ganz nett, mal wieder auf Deutsch ein Gespräch führen zu können, da man sonst in Thailand / Südkorea / Hongkong eher nur auf Briten, Kanadier, Australier und... Schweden (sic!) trifft. Deutsche Backpacker sind äusserst selten und alle anderen Deutschen sind eher als klassische Urlauber samt Reisegruppe bzw. direkt nur in Gebieten ? la Phuket oder Koh Samui unterwegs, nicht aber in freier Wildbahn (= außerhalb des Faranglands). Morgen schaue ich mir also Lopburi an, bevor ich in den nächsten Zug nach Ayuttaya hüpfen werde. Bücher, Filme etc. zu Lopburi (Thailand)
Weitere: ADAC Reiseführer Thailand: Mehr Erleben, Besser Reisen, Reisehandbuch Thailand - Reiseführer von Iwanowski, ADAC Reiseführer plus Thailand: Mit extra Karte zum..., Zeit für Thailand: Das »Land des Lächelns« entdecken... Kommentare zu diesem BeitragÄhnliche Beiträge im Weltreise Blog
|