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Donnerstag, 18.10.2007 - Asien > Thailand > Koh Samet

Ab auf die Inseln: Abstecher nach Koh Samet

Nachdem meine Hotelbuchung in Pattaya am Mittwoch (endlich) abgelaufen war, habe ich mich wieder auf den Weg in Richtung Osten gemacht. Gelandet bin ich schließlich auf der gerade einmal 6km langen und 500m-4km breiten Insel Koh Samet, nur ein paar Kilometer von der Küste entfernt. Zunächst ging es dazu per Bus nach Rayong, einer kleinen Stadt ca. 60km östlich von Pattaya Busse in diese Richtung kann man stündlich an der Ecke Pattaya Central-Road/Sukhumvit abfangen, denn ein Busterminal gibt es nicht.



Damit ging es für 68bt in 2h über zahlreiche kleinere Orte nach Rayong. Alternativ kann man einen Minibus oder ein Taxi in Pattaya mieten, das kostet jedoch nicht nur mehr, sondern kann je Lust und Laune des Fahrers auch komplizierter werden (bspw. Abfahrt erst, wenn der Minibus voll ist...). In Rayong bin ich direkt in ein Songthaew gesprungen (40min Fahrt zu 20bt), welches in den 22km weiter östlich gelegenen kleinen Hafenort Ban Phe fuhr. Von dort setzen dann die Fähren auf die Insel Koh Samet über, z.B. vom Chok Krisada Pier 1x pro Stunde für 50bt in ca. 40 Minuten.

Dieser Transfer von Pattaya nach Koh Samet verlief wieder einmal erstaunlich unkompliziert, denn es gab praktisch keine Wartezeiten zwischendurch, so dass ich nach nur knapp 4h auf der kleinen Insel Koh Samet ankam. Und diese Insel ist schon einmal etwas ganz anderes als das überlaufene Pattaya, denn die Strände bestehen aus feinstem Puderzucker-Sand und die in einem Nationalpark gelegene Insel ist weitestgehend noch von natürlicher Vegetation überzogen.

Straßen gibt es so gut wie nicht, sondern es ziehen sich nur zwei holprige Bahnen aus Asphaltfetzen, Sand und Matsch von Nord nach Süd und von Ost nach West durch die dichte, dschungelartige Vegetation. Die Straßen kann man durch die geringen Ausmaße der Insel entweder zu Fuss ablaufen oder aber man nutzt ein Quad/Motorrad bzw. die Songthaews. Gerade letzteres kann ich empfehlen, denn bei der "Qualität" der Dschungelpiste und dem Speed der Wagen ist dies ein Rodeo-Ritt feinster Güte.

Einige der Strände sind zwar ebenfalls mit vielen Restaurants und Gästehäusern versehen, zumindest jetzt in der Woche sind diese jedoch nur sehr wenig ausgelastet. Angeblich sollen am Wochenende stets viele Besucher von Bangkok runterkommen, dann sollte man Koh Samet also lieber meiden. Ein Großteil der Bebauung erstreckt sich entlang der Ostküste rund um eine Handvoll kleiner Buchten. An der Westküste gibt es jedoch nur Hotels an der Bucht "Ao Prao" - und dies sind ausschließlich Luxusunterkünfte mit Preisen bis über 15.000bt pro Nacht (über 300 EUR, nicht nur für Thailand gigantisch teuer)!

Ich habe mir als Unterkunft das Sinsamut Guesthouse im Osten ausgesucht. Für 800bt ganz akzeptabel und nur knappe 50m vom "Hat Sai Kaew" entfernt, dem sogenannten "Diamond Beach" (aufgrund des weißen, äusserst feinen Sandes, der dann an allen Kleidungsstücken klebt ;-)). Sicherlich einer der besten Strände auf Koh Samet, wenn man die umherirrenden Masseure und Händler ignoriert.

Was kann man nun in Koh Samet unternehmen? Nun, eigentlich nicht viel. Die Insel hat keine Sehenswürdigkeiten o.ä., ist aber gerade dadurch optimal zum Abschalten geeignet. Sonne, Meer, nettes, wenngleich etwas älteres Publikum, vielleicht ein Trip um die Insel oder zu noch kleineren Nachbarinseln, Abends ein Besuch der Fischrestaurants direkt am Strand mit Fackeln, Feuerspiel und Feuerwerk, dann lange ausschlafen und das ganze Programm wieder von vorn. ;-)

Aktuelle Zeitungen bekommt man hier nicht, Fernsehen gibt es in den meisten Bungalows/Zimmern ebenfalls nicht und ohne Internetcafés wäre man wohl ganz von der Welt abgeschnitten - was in Zeiten der zunehmenden Informationsüberflutung aber auch mal ganz schön sein kann.

Also zusammenfassend: Ein Besuch von Koh Samet lohnt sich sicherlich, v.a. wenn man mal richtig entspannen will. Gegen Koh Tao kommt Koh Samet zwar nicht zu einem Stich, gerade wenn man aber schnell aus Bangkok raus an die Sonne will, dann kann Koh Samet die Alternative darstellen - zumindest gegenüber Pattaya.

Ach ja: Da Koh Samet wie gesagt in einem Nationalpark liegt, muss man beim Betreten der Insel einen Eintrittspreis in Höhe von 400bt bezahlen (für Thais sind es natürlich nur 40bt...).



Bücher, Filme etc. zu Koh Samet (Thailand)


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