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Mittwoch, 28.10.2009 - Asien > Thailand > Koh Phi Phi

Abstecher nach Koh Phi Phi - Kajakfahren, Schnorcheln uvm.

Die vergangene Woche habe ich hauptsächlich auf Koh Phi Phi im Süden von Thailand verbracht bzw. genauergesagt auf Koh Phi Phi Don (und nicht dem unbewohnten Koh Phi Phi Leh innerhalb des Koh Phi Phi Marine National Parks). Das kleine paradiesische Eiland Koh Phi Phi mit der charakteristischen Doppelbucht von Ao La Dalam und Ao Ton Sai, den steil aus dem Meer aufragenden und bewaldeten Karstfelsen, den weitläufigen Buchten mit feinstem Sand und dem recht unzugänglichen Inselinneren habe ich in den vergangenen Jahren schon zweimal besuchen können, doch bedarf es mehr als nur ein Paar Stunden, um Koh Phi Phi komplett zu erschließen (und nach dem Trubel des lauten und streckenweise (liebenswert) chaotischen Bangkok ein wenig abzuschalten).



Nach Koh Phi Phi kommt man von Bangkok aus auf folgenden Wegen:

  • per Zug nach Surat Thani oder weiter südlich und dann weiter per Bus nach Krabi bzw. Phuket
  • per Flugzeug nach Phuket und per Bus weiter zur Fähre ganz im Süden von Phuket
  • per Flugzeug nach Krabi und mit der Fähre rüber zur Insel
  • per Fähre von Koh Lanta aus

Ich habe mich für den Flug nach Krabi entschieden und bin wieder mit meinem südostasiatischen Favoriten, Air Asia, geflogen. Immer noch sind dort die Preise auf einem sehr anständigen Niveau (~50 EUR für einen Return-Flug Bangkok (BKK) <-> Krabi (KBV) inkl. 15kg Gepäck). Beachten sollte man bei Air Asia, dass mittlerweile auch das erste Gepäckstück bereits zusätzlich kostet (und bewusst sind nur 15kg statt den üblichen 20kg abgedeckt) und im Buchungsprozess unter www.airasia.com einige "Fallen" eingebaut sind. Umgeht man diese, bekommt man aber meist auch noch kurzfristig günstige Flüge in vielen Bereichen Asiens, sogar bis nach Hong Kong oder Australien.


In Krabi am Flughafen angekommen, lauert bereits eine Meute an Vermittlern, so dass man in kürzester Zeit per Minibus auf dem Weg zur Fähre nach Koh Phi Phi ist. Diese verkehrt nur 2x am Tag zwischen Krabi und Koh Phi Phi, ist aber zeitnah nach den Flügen eingetaktet. Wer mag, kann sich zwischendurch Krabi anschauen bzw. unternimmt einen Abstecher nach Ao Nang / Railey Beach.

Alle Überfahrten per Fähre dauern etwa 90min, gleich ob von Krabi oder von Phuket und kosten ca. 300-400bt pro Strecke. Genauso leer wie die Fähren war in dieser Woche dann verwunderlicherweise auch Koh Phi Phi. Bzw. waren auf Koh Phi Phi durchaus weiterhin recht viele Besucher unterwegs, nur wurden die Kapazitäten in den letzten zwei Jahren _extrem_ erweitert. Mittlerweile reihen sich auf der schmalen Landbrücke zwischen den zwei Buchten Unterkunft an Unterkunft, nur unterbrochen durch unzählige kleine Shops und Restaurants, die alle eigentlich dasselbe verkaufen. Genauso ist der Fährpier am Ao Ton Sai gewaltig gewachsen. Viele Restaurants und Shops waren dabei praktisch den ganzen Tag leer und die angestellten Thais saßen in Warteposition. Geschätzt könnten sicherlich mindestens 6-7x soviele Besucher wie im Augenblick "versorgt" werden. Dann würde ich aber dringend von einem Besuch der Insel abraten...

Derzeit herrscht am Ende der Regenzeit und vor dem Anbruch der Hochsaison noch die Ruhe vor dem Sturm. Es gibt Strände auf Koh Phi, an denen man kaum einen Menschen antrifft. Wenn man sich zu den Aussichtspunkten auf den Hügeln im Inselinneren aufmacht, dann begegnet man außer den Thais niemandem und selbst beim Kajak-Fahren auf dem Meer kann man (von einigen vorbeirauschenden Longtailbooten abgesehen) gut abschalten und die Geräusche von Meer und Dschungel auf sich wirken lassen (Abstecher zum Monkey Beach nicht vergessen!).

Doch was kann man auf Koh Phi Phi nun unternehmen? V.a. sind natürlich Aktivitäten auf dem Meer angesagt. Man kann Kajak-Fahren, Schnorcheln und Tauchen gehen (es werden PADI-Kurse angeboten), diverse Touren führen zu den Nachbarinseln (Koh Phi Phi Leh, Chicken Island, Bamboo Island etc.), man kann Klettern gehen (gerade auch am Railey Beach) und des Nachts Strandparties zu den unterschiedlichsten Anlässen feiern (hey, heute ist Mittwoch!).

Ein paar Beobachtungen zu den letzten Tagen auf der Insel:

  • Der Umgang der Thais mit Müll ist aus deutscher Perspektive sehr gewöhnungsbedürftig. Da wohnt man schon auf einer Insel mit wirklich sehenswerter Landschaft, doch wenn wieder Müll anfällt, dann wird der halt hinter der nächsten Palme abgeladen. Fertig! Dies sieht man v.a. bei den Häusern, die nach dem Tsunami im Inland für die Thais errichtet wurden (und die 99% der Besucher nicht sehen werden).
  • Auch Jahre nach dem verheerenden Tsunami finden sich auf Koh Phi Phi sehr viele zerstörte Gebäude, deren Besitzer scheinbar nicht mehr leben oder die Insel verlassen haben. Diese und die Müllberge drumherum werden aber keineswegs beseitigt, sondern man hat das Ganze einfach umzäunt und Schilder mit dem tollen Titel "Tsunami Village" aufgestellt.
  • Überall findet man auf der Landbrücke Schilder mit Angaben zum Fluchtweg, sollte es zu einem neuen Tsunami kommen. Ich bin die Wege mal abgelaufen: Sie sind alle zugewachsen! Scheinbar kümmert sich niemand um die Wartung. Beim derzeitigen Zustand kann praktisch niemand über diese Wege auf erhöhtes Gelände gelangen, denn die Wege enden in dichtem Gestrüp.
  • Aufgrund der enorm ausgebauten Infrastruktur benötigt man auch immer mehr Wasser für die Besucher. Das kommt scheinbar nicht aus Quellen (dafür ist die Insel zu klein) oder per Tankschiff, sondern vorwiegend aus Reservoirs für Regenwasser. Davon gibt es auf Koh Phi Phi mindestens 2 und wer gesehen hat, wie groß das Waldgebiet ist, welches für das Reservoir im Inland niedergeschlagen wurde, der hat einen ganz anderen Eindruck vom Zustand der Natur auf Koh Phi Phi, als unten in Strandnähe.
  • Die Besucherstruktur scheint sich u.a. durch die Finanzkrise schnell zu verändern. Dominierten bislang noch Skandinavier bzw. besonders die Schweden sowie Australier, so gibt es jetzt immer mehr Besucher aus China. Diese sind jedoch fast nur in Gruppen unterwegs und haben eigene, abgetrennte Unterkünfte.
  • Die Süden Thailands ist weniger durch den Buddhismus, als durch den Islam geprägt. Daher nicht wundern, wenn man auf Koh Phi Phi auf eine Moschee, einen Muezzin vom Tonband und Männer mit Turbanen trifft.

Mein Hotel auf Koh Phi Phi war die "Palms Residence", zentral gelegen auf der Landbrücke zwischen beiden Buchten. Mit 1750bt (~35 EUR) selbst für Koh Phi Phi nicht ganz günstig, jedoch zusätzlich u.a. mit schnellem WLAN. Günstigere Unterkünfte gibt es aber bereits ab ca. 500bt für ein Doppelzimmer. Wer vorab buchen möchte, ist wie immer bei www.sawasdee.com oder www.agoda.de gut aufgehoben. Dies empfiehlt sich gerade in der anstehenden Hochsaison, wo auf der Insel die Preise explodieren (teilweise 3x so hoch und dann muss von einem Besuch klar abgeraten werden).

Nach ein paar Tagen auf Koh Phi Phi, mit Sonne und Strand bin ich dann nach Phuket weitergezogen, von wo es aus demnächst wieder zurück nach Bangkok geht.

Noch ein Tipp zum Thema "Geld abheben in Thailand": Wer die ungerechtfertigten Auslandsgebühren vieler Banken mit 5-6 EUR pro Vorgang umgehen will, der kann bei der DKB (www.dkb.de) ein kostenloses Girokonto + VISA-Karte beantragen. Einmal eingerichtet, kann man Gelder direkt von den normalen Konten gebührenfrei auf die VISA-Karte transferieren, dort werden diese gar noch 1x pro Monat verzinst und mit der VISA-Karte kann man dann weltweit gebührenfrei Geld abheben (nicht mit der Maestro-Karte des Girokontos). Doch Vorsicht: In Thailand rechnen mittlerweile fast alle Banken 150bt (~3 EUR) von sich aus auf den abgeholten Betrag an, d.h. 10.000bt werden ausgezahlt und 10.150bt werden abgerechnet. Einige Banken limitieren zusätzlich den Höchstbetrag. Hier sollte man sich also auch im Vorfeld informieren, welche Bank wie agiert. Bei längeren Auslandstrips belaufen sich allein diese Gebühren sonst auf mehrere Hundert Euro jährlich (und diese kann man wesentlich sinnvoller investieren, z.B. in eine Reisekrankenversicherung).



Bücher, Filme etc. zu Koh Phi Phi (Thailand)


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