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Mittwoch, 02.05.2007 - Asien > Thailand > Bangkok

Always be one step ahead...

Wenn ich in den ersten drei Tagen in Bangkok etwas gelernt habe, dann vielleicht dies: Wenn einen hier jemand anspricht, dann sollte man immer auf der Lauer sein, denn man kann fast schon davon ausgehen, dass es sich um einen Betrüger handelt. "Scam", also Trickbetrug und andere unfeine Dinge sind in Bangkok anscheinend ganz normal.



Wo man in Südkorea als ausländischer Besucher fast schon eine Sensation war und praktisch nur auf freundliche, hilfreiche Leute traf (selbst wenn man sich manchmal sprachlich nicht verstandt), so ist man in Bangkok nur mehr ein weiterer "Farang" (= Ausländer), den man stets nach Möglichkeit auszunehmen versucht.

Dies zeigt sich z.B. bei der Unsitte, für jeden Tipp und jede Hilfe Trinkgelder zu verlangen (in Südkorea hingegen sind diese eher eine Beleidigung), man kann kaum einen Meter eine Straße entlang laufen, ohne dass Taxis und Tuktuks neben einem entlang fahren und der Fahrer lautstark versucht, einen in das Fahrzeug zu bekommen. Touristen werden "VIP"-Tickets angedreht und man muss als Ausländer fast überall Eintritt bezahlen, wo Thais kostenlos reinkommen oder zumindest ein Vielfaches des normalen Preises. Wo bitte sonst gibt es ein solches Verhalten? Aus Europa, den USA, Australien usw. kenne ich dies zumindest nicht.

Heute morgen z.B. musste ich erst einmal 4 Taxen stoppen, bis ich einen Fahrer getroffen hatte, der für die Fahrt zum "Wat Saket" keine 200bt oder mehr pauschal verlangt hat, sondern der tatsächlich den Taximeter nutzte, was mich am Ende dann nur 50bt kostete. Und wenn den ganzen Tag über an allen Ecken und Enden jemand versucht, einen abzuziehen und als mobilen Geldautomaten zu nutzen, dann wirft dies schon ein recht schlechtes Licht auf das Land.

Wat Saket mit dem "Golden Mount"

Anyway, letztendlich falle ich auf diese Scams nicht rein und bewege mich notfalls eben zu Fuss fort. Erste Station war der Tempel "Wat Saket", eine reich verzierte rechteckige Tempelanlage mit Hunderten Buddha-Figuren. Interessanter als diese Anlage ist jedoch der auf dem kleinen Hügel dahinter trohnende "Golden Mount".

Dieser 58m hohe Bau besitzt eine beindruckende goldüberzogene Kuppel. Über einen Serpentinen-artigen Pfad kann man in und auf die Kuppel steigen. Von dort aus hat man einen relativ guten 360°-Blick auf große Teile von Bangkok. Eine richtige Aussichtsplattform gibt es ja leider anscheinend nicht (vielleicht ein Restaurant in einem der Hotel-Tower?). Der Name "Golden Mount" kommt übrigens von der Reflektion der Sonnenstrahlen durch das goldene Dach (10bt p.P.).

Wat Suthat & Golden Swing

Nicht weit entfernt vom Wat Saket liegt das Wat Suthat, einer der ältesten buddhistischen / brahmanischen Tempel in der Stadt. Direkt davor liegt auf einer Verkehrsinsel der "Golden Swing", ein 27m hoher roter Teakholzrahmen, der früher für eine riskante religiöse Zeremonie genutzt wurde. An einem Baum wurde weit oben ein Sack mit Gold aufgehängt und Freiwillige hingen unter dem "Golden Swing" und schaukelten sich solange auf, bis sie den Sack mit Gold greifen konnten. Durch einige Todesfälle wurde diese Zeremonie jedoch eingestellt (20bt p.P.).

Grand Palace & Wat Phra Kaeo

Weiter ging es zum "Grand Palace", einer großen Anlage im zentralen Tempelbezirk. Unterwegs bin ich vorbei am "Wat Rajbopit" und über einige Khlongs hinweg. Leider sind diese kleinen Kanäle statt mit Wasser meist eher mit stinkendem, zähflüssigen, schwarzen Schlamm gefüllt. Anders gesagt: Der Geruch der Khlongs ergibt einen interessanten Kontrapunkt zum in Bangkok üblichen schwefligen Gestank des Verkehrs. ;-)

Beim Grand Palace handelt es sich um die am Ende des 18. Jhs. errichteten Gebäude der Regierung bzw. die königlichen Paläste, die zumindest zum Teil besichtigt werden können. Auf der großen Anlage liegt daneben aber noch der "Wat Phra Kaeo" der mit Abstand am aufwändigsten und kunstvollsten gestaltete Tempel der Stadt. Eine wirkliche Attraktion! Einen kleinen Eindruck davon erhält man hoffentlich durch die neuen Bilder in der Thailand-Galerie.

Weiterhin kann man auf dem Gelände (so man denn will) das "Weapons Museum", das "Wat Phra Kaeo Museum" und einige kleinere Tempel und andere Einrichtungen besuchen. Der Eintrittspreis für Ausländer liegt bei 250bt, Thais bezahlen exakt "0" Baht.

Wat Arun am Ufer des Chao Phraya

Letzte Station war der "Tempel der Morgenröte", ein imposanter, spitz aufragender Bau am westlichen Ufer des Chao Phraya-Flusses. Obwohl dieses Gebiet eigentlich nicht mehr zu Bangkok, sondern zu "Thon Buri" gehört, ist der Wat Arun dennoch das Wahrzeichen Bangkoks (20bt p.P.). Über den Fluss kommt man per Fähre. Statt die privaten Anbieter zu nutzen, nimmt man lieber die öffentliche Fähre für lächerlich geringe 3bt (~6 Cent).

Zurück ging es wieder per Taxi. Besonderheit diesmal: Der Fahrer hat beim Warten an den Ampeln verdächtig auffällig und intensiv an "Nasentropfen" geschnupft. Ich hatte ja schon gehört, dass viele Taxifahrer unter Drogen stehen (daher wahrscheinlich auch der chaotische Straßenverkehr, in dem Richtungspfeile nicht mehr als freundliche Hinweise sind...), aber dass dies so offensichtlich passiert?



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