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Mittwoch, 11.04.2007 - Asien > Südkorea > Suwon

Start der Korea-Tour in Suwon

Nach ein paar Tagen Eingewöhnung in Südkoreas Hauptstadt Seoul habe ich heute meine Korea-Rundreise so richtig gestartet. Einen Mietwagen werde ich mir hier nicht nehmen, da die Straßn zwar gut ausgebaut sind, es ist aber nicht alles auf Englisch ausgeschildert bzw. als ebenfalls verständliches Symbol dargestellt und der Fahrstil der Koreaner hat durchaus italienische Züge. Daher werde ich versuchen, per Bus und Bahn das Land zu bereisen. Und dies sollte auch gut möglich sein, da Südkorea recht klein ist. Mit dem Schnellzug KTX bspw. kann man vom Nordwesten (Seoul) in weniger als 3h bis in den Südosten (Busan) fahren (bei 300+ km/h).



Ganz so weit ging es aber vorerst nicht. Ich bin am Mittwoch erst einmal nur mit der Metro raus in die Seouler Vorstadt "Suwon" gefahren, die knapp 50km südlich vom Stadtkern liegt. Mit nur ca. 1 Mio. Einwohner ist dies wohl eine der kleineren Vorstädte. Die Fahrt dorthin kostet etwa 1700 Won (= 1,50 EUR). In Suwon findet man gleich mehrere für Besucher interessante Sehenswürdigkeiten. Dies sind das "Korean Folk Village", die Berg-Festung "Hwaseong" und der Palast-Nachbau "Hwaseong Haenggung". Alle drei Sehenswürdigkeiten habe ich besucht, daher folgt nun ein kurzer Überblick dazu:

Korean Folk Village

In Seoul hatte ich ja bereits eine kleine Ausführung eines Museumsdorfes besichtigt, in welchem verschiedene alte Häuser (z.B. aus der Joseon-Dynastie) aus dem ganzen Land zusammengeholt und dann wieder neu aufgebaut wurden. Das "Korean Folk Village" ist praktisch die EXTRA-GROSSE Version davon.

Auf dem Gelände, welches sich zwischen einem Berg und einem kleinen Fluss erstreckt, findet man alte Bauernhäuser, Paläste, klassische Werkstätten, einen buddhistischen Tempel, eine Anlage der Provinzregierung, ein konfuzianisches Institut, Gärten uvm. Alles ist sehr authentisch und mit Liebe zum Detail gestaltet. UND es handelt sich um ein "lebendes Museum". Auf der gesamten Anlage gehen viele Koreaner ihrer Arbeit nach und dies wirkt keineswegs so, als ob dies nur eine Touristenshow sei. D.h. es gibt Bauern, die mit Ochsen die Äcker umpflügen, es gibt Töpfer, Schmiede, Mönche, Gärtner und einiges mehr. Teilweise leben ganze Familien auf der Anlage (wie z.B. rund um den buddhistischen Tempel).

In den diversen Shops kann man dann die Erzeugnisse dieser Arbeiten kaufen, die in dieser Qualität und Auswahl durchaus nicht überall zu finden sind. Ebenfalls kann man sich natürlich auch Gerichte der einzelnen koreanischen Regionen innerhalb des "Korean Folk Village" schmecken lassen.

Mehrmals täglich werden in zentralen Arenen des Parks Shows aufgeführt. Während meines Aufenthaltes waren dies Tänzer und Musiker, sowie ein alter Mann, welcher recht unglaubliche Kunststückchen auf dem Hochseil vollführte. Wer dies sehen möchte, der sollte mal einen Blick in die Korea-Galerie werfen (s.u.), dort habe ich dieser Bilder schon online gestellt.

Das "Korean Folk Village" ist also ein sehr gut gelungenes Museumsdorf, da man dort auf jeglichen Kitsch verzichtet hat, den man sonst oftmals in solchen Anlagen findet. Um zum "Korean Folk Village" zu fahren, kauft man am besten ein Ticket direkt am Tourist Information Centre neben der Suwon Station. Dieses kostet 11.000 Won (knapp 10,00 EUR) und mehrmals pro Tag fährt dann ein kostenloser Shuttle-Bus in 30min rüber zum Museumsdorf.

Hwaesong-Befestigung und Palast Hwaseong Haenggung

Im nödlichen Teil von Suwon gibt es einen Berg, auf dessen Rücken sich eine fast 6km lange Befestigungsanlage mit zahlreichen Wachtürmen, Kommandoposten und Toren entlangzieht. Auf der Ostseite geht diese teilweise noch durch die angrenzende Stadt. Die Festungsanlage wurde von 1794 bis 1796 während der Joseon-Dynastie erbaut, z.T. durch Kriege und starke Urbanisierung im Umfeld zerstört, dann aber wieder renoviert und ist seit 1997 UNESCO-Weltkulturerbe. Wenn man genügend Zeit hat, dann kann man in ca. 2h diesen Berg umrunden oder vom oben aus auf Suwon runterschauen.

Mittlerweile war es aber bereits später Nachmittag, so dass ich per Taxi von der Suwon Station einmal rund um den Berg bis zur 1996 wieder neu aufgebauten Palast-Anlage von Hwaseong Haenngung gefahren bin. Der Eintrittspreis dafür liegt bei 1500 Won. Optimal ist es sicherlich, wenn man sich den Palast und die Befestigungsanlage zusammen anschaut. Besonders, wenn man noch nicht in Seoul war und dort die großen Paläste besichtigen konnte, ist ein Besuch dieser ehemals in der Joseon-Dynastie erbauten Anlage zu empfehlen.

Unterkunft in Suwon und Co.

Übernachtet habe ich Suwon in der Nähe des Bahnhofes in einem Motel. Eigentlich ist es aber eher ein Hotel mit großem Einzelzimmer Ensuite, TV und allen sonstigen Annehmlichkeiten für 35.000 Won (ca. 32,00 EUR). Eine lateinische Transkription gab es für den Namen des Motels nicht, daher kann ich hier leider keinen Namen nennen.

Nur WiFi oder einen normalen Internetzugang gibt es im Motel nicht und dies könnte durchaus ein Problem werden in Korea, denn für Backpacker/ausländische Besucher existiert - abgesehen vielleicht von Starbucks - keinerlei Infrastruktur und statt normaler Internetcafes gibt es praktisch nur "PC Bangs" für Online-Spieler. Nachdem ich in insgesamt 10 dieser Läden gefragt habe, ob ich per Laptop online gehen kann (und man dies mangels rudimentärer Englisch- UND Computerkenntnisse nicht verstandt bzw. nicht erlauben wollte), habe ich dann einfach einen der Gaming-PCs ein wenig missbraucht, um den Beitrag onlinezustellen und wenigsten Zugriff auf die Emails zu haben.

Mal schauen, wie dann erst die Situation im ländlichen Korea ist, so ganz ohne WiFi...



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