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Montag, 23.04.2007 - Asien > Südkorea > Jecheon

You never know, what you gonna get... - Teil I

Irgendwie fühle ich mich heute an den Spruch aus "Forrest Gump" erinnert: "Life is like a box of chocolates... You never know, what you gonna get". So war es bei meiner Tour am Montag durch die Mitte Südkoreas auch. Zwar hatte ich einiges eingeplant, aber dann kam es durch die üblichen Fahrplanungenauigkeiten, das Wetter und Kommunikationsprobleme zumindest teilweise ganz anders. Aber genau dadurch war der Tag letztendlich ziemlich abwechselungsreich.



Hahoe Maeul (Hahoe Village) westlich von Andong

Doch der Reihe nach: Nachdem ich erst am Sonntag Abend in Andong ankam, als die örtlichen Sehenswürdigkeiten schon geschlossen hatten, wollte ich mir diese heute anschauen. Dazu ging es zunächst früh am Morgen mit dem ersten Bus in das ~30km westlich von Andong gelegene "Hahoe Maeul". Dies ist wie bereits das "Korean Folk Village" in Suwon ein kleines Dorf, in dem man traditionelle koreanische Häuser vorfindet.

Im Unterschied zu Suwon wurden die Häuesr im Hahoe Village jedoch nicht aus den verschiedensten Landesteilen zusammengetragen, sondern dies ist ein echtes Dorf, welches seit einigen Hundert Jahren an exakt dieser Stelle existiert. Auch heute noch Leben dort zahlreiche Bewohner. Alle haben den gleichen Familiennamen "Pungsan Ryu" (sind also miteinander verwandt) und gehen hauptsächlich der Landwirtschaft nach, wenngleich eher auf Subsistenz-Niveau.

Da es sich also nicht um eine richtige Museums-Anlage wie in Suwon handelt, bekommt man im Hahoe Village ebenfalls die üblichen "neuzeitlichen" Dinge zu Gesicht. D.h. neben den Holzbauten mit Papier-Schiebetüren steht dann z.B. ein neuer SUV, dennoch ist der Besuch recht lohnenswert, denn das Hahoe Village wird auf drei Seiten von einem Fluss umgeben und es gibt auf der gegenüberliegenden Seite eine sehenswerte Felskulisse sowie direkt um das Dorf herum einen breiten, äusserst feinen Strand, der sich im Sommer sicherlich prima zum Baden eignet (wenn dies dort erlaubt ist).

Nur sollte man möglichst früh erscheinen, denn als ich auf den Bus zurück nach Andong wartete, kamen Schulklassen in Bataillons-Stärke an (8-10 Busse + Polizei vorneweg). Dann ist ein Besuch nicht sehr sinnvoll. Der Eintrittspreis für das Hahoe Village liegt bei 2000 Won. Die 50min-Fahrt per Bus kostet etwa 1500 Won, es gibt pro Tag jedoch nur 8 Busse, also sollte man viel Zeit einplanen.

Mask Museum in der Nähe der Hahoe Village

Da nach dem Besuch des Hahoe Village noch ausreichend viel Zeit verfügbar war, bevor der nächste Bus nach Andong zurückfahren sollte, bin ich die ~2km zum Mask Museum rübergelaufen. In diesem Museum (2000 Won Eintritt) werden Masken aus Korea und aus der ganzen Welt gezeigt (z.B. aus Thailand, Indonesien, Nepal). Dies sind Masken, die z.B. bei kriegerischen Auseinandersetzungen, bei Hochzeiten oder zum Abschrecken von bösen Geistern und Gottheiten eingesetzt wurden. Schon faszinierend, wie sich manche künstlerischen Ausdrucksformen weltweit und oftmals völlig unabhängig voneinander in ähnlicher Form entwickelt haben.

Transfer von Andong nach Danyang

Dann ging es gegen Mittag wieder zurück nach Andong. Leider blieb nun keine Zeit mehr zur Besichtigung der weiteren Sehenswürdigkeiten östlich von Andong (Andong Folk Village & Folklore Museum), denn ich wollte weiter in die Kleinstadt Danyang (40.000 Einwohner) und die Züge/Busse fahren dorthin nur sehr unregelmäßig.

Meinen Zug habe ich aber zur rechten Zeit erwischt und so kam ich 90min später in der Nähe von Danyang an. Die Fahrt war mit nur 4700 Won nicht nur sehr günstig, sondern man hatte unterwegs einen hervorragenden Ausblick auf die Berglandschaft (und Korea hat wirklich eine Menge Berge). Mehr Freiraum als in einem Bus gab es obendrein. Um genau zu sein: Ich war der einzige Passagier in dem ganzen Waggon.

Weiter geht es im Teil 2 des Beitrages "You never know, what you gonna get..."



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