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Freitag, 21.12.2007 - Asien > Singapur > Singapur

Von der Marina Bay zur Chinatown

Weiterhin gibt es hier in Singapur einen stetigen Wechsel zwischen kurzen sonnigen Abschnitten und starken Regenschauern, zwischendurch gab es aber zum Glück mehrmals Gelegenheit für weitere Erkundungen, die mich u.a. in die sehr lebendige Chinatown, die Marina Bay sowie den Central Business District dieses wirtschaftlich so starken Inselstaates führten. Da die Innenstadt Singapurs recht kompakt ist, kann man diesen Trip bei ausreichend verfügbarer Zeit auch zu Fuss zurücklegen.



Marina Bay mit Esplanade-Theatres on the Bay

Los ging es mit der Marina Bay, einem Stadtteil von Singapur, der - natürlich - direkt am Wasser liegt und sich z.T. noch in Entwicklung befindet. Momentan findet man dort u.a. die große Suntec City Mall, mit der "Fountain of Wealth" (dem weltgrößten Springbrunnen) und den Esplanade-Theatres on the Bay-Komplex. In letzterem werden regelmäßig Konzerte, Musicals und Theatervorführungen abgehalten. Interessant ist die Architektur des Gebäudes, die ähnlichen Wiedererkennungswert wie die Oper in Sydney hat, denn die Architektur des Gebäudes ist der Durian nachempfunden, einer der in Südostasien allgegenwärtigen einheimischen Stachelfrüchte.

Direkt am Wasser bietet eine kleine Promenade einen Ausblick auf den Central Business District auf der anderen Seite der Bucht, mit zahlreichen, bis zu 280m hohen Hochhäusern. Auf dieser Promenade wird dann in wenigen Tagen voraussichtlich auch die diesjährige Silvesterfeier abgehalten werden.

Und an der östlichen Ecke der Marina Bay steht derzeit schon das neue Riesenrad "Singapore Flyer", welches mit einer Höhe von 178 Metern bei der Eröffnung wohl das größte Riesenrad der Welt sein wird (obwohl bereits an noch größeren Riesenrädern gebaut und geplant wird, u.a. in Las Vegas und Berlin). Derzeit wird aber noch bis in den Februar 2008 hinein am Riesenrad und dem umliegenden Park gearbeitet.

Central Business District und Kolonialviertel

Von der Marina Bay ist es zu Fuss nicht weit bis zum Banken- und Finanzdistrikt (CBD), lokal als Downtown Core bekannt. Die Höhe der Gebäude ist auf 280m begrenzt. Da entlang des 4km in das Inland reichenden Singapore River aber noch viele kleine, oftmals nur zweigeschossige Gebäude stehen, sind die direkt dahinter steil aufragenden Hochhäuser dennoch recht beeindruckend. Öffentlich zugängliche Aussichtsplattformen oder einen Fernsehturm gibt es dort oder andernorts auf der Hauptinsel leider nicht, daher bleibt nur der Blick von unten.

Interessante Stationen im CBD und der Umgebung:

  • Cavenagh Bridge mit Hinweis, dass Kutschen/Pferden der Zutritt verboten ist
  • Merlion-Statue, das Wahrzeichen Singapurs (eine Mischung aus Meerjungfrau und Löwe), von der aus man ebenfalls einen guten Blick auf den CBD und das sehenswerte Fullerton Hotel davor hat
  • Empress Place mit dem Asian Civilisations Museum, in dem die Verbindung Singapurs mit anderen asiatischen Nationen behandelt wird (10SGD)
  • hypermoderne Architektur des Supreme Court (ähnlich eines Flughafentowers) und im Kontrast dazu alte koloniale Gebäude, in denen u.a. die City Hall untergebracht ist
  • Restaurants/Bars entlang des Singapore River am Boat Quay und Clarke Quay (und entsprechendem Nachtleben)

Direkt inmitten des CBD geht es aber eher nüchtern und steril zu, daher bin ich vom Singapore River gleich weiter zur Chinatown. Wer keine Lust auf einen Fussmarsch hat, der kann den Singapore River übrigens alternativ mit einem Boot abfahren. Die zwei Anbieter dieser Touren habe ich unten verlinkt.

Chinatown - inmitten der Chinatown

Zwar stellen Chinesen in Singapore mit ~75% generell den größten Bevölkerungsanteil, in der kurz nach der Stadtgründung eingerichteten Chinatown trifft man jedoch auch heute noch auf die höchste Konzentration an Chinesen und chinesischen Geschäften, v.a. entlang der Pagoda und Smith St. Hier findet man die unterschiedlichsten Spezialitäten, von Gerichten aus allen Teilen Chinas über Amulette, unzählige Teesorten bis hin zu getrockneten Kobras und Insekten für klassische chinesische Medizin.

Interessante Stationen in diesem Gebiet der Stadt sind u.a. der Sri Mariamman Temple und das Chinatown Heritage Centre in der Padoga Street. Wirklich empfehlen kann ich jedoch einen Besuch der "Urban Redevelopment Authority" bzw. "Singapore City Gallery" auf der Maxwell Road.

Dies ist die Stadtplanerbehörde von Singapur und im Foyer des Gebäudes bzw. auf ingesamt drei Etagen kann man sich kostenlos über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft Singapurs aus der Sicht eines Stadtplaners informieren. D.h. es geht dort insbesondere darum, welche Viertel der Stadt mit welchen Nutzungsarten weiterentwickelt werden sollen, welche Probleme es zu beheben gilt usw. Die wirklich umfangreiche Ausstellung umfasst u.a. 3D-Modelle der Innenstadt Singapurs sowie der gesamten Insel (mit jedem einzelnen Gebäude!), detailliertere Modelle neuer Projekte, Wettbewerbsentwürfe, Multimediaterminals mit weiteren Filmen zur Stadtarchitektur uvm. Leitmotiv der zukünftigen Entwicklung ist übrigens das "ergrünen" der Stadt mit neuen Parks und allgemein ökologisch verträglicher Architektur.

Fazit: Eine sehr beeindruckende Ausstellung und, v.a. wenn diese Pläne wirklich alle umgesetzt werden, dürfte Singapur zukünftig für Besucher und Bewohner noch wesentlich faszinierender bzw. lebenswerter werden.

Mein Hotel musste ich mittlerweile übrigens wieder wechseln (durch die späte Buchung ist bis Silvester Hotel-Hopping angesagt) und diesmal bin ich im Bugis Backpackers untergekommen. Diese Unterkunft kann ich jedoch nicht weiterempfehlen, denn die dort angebotenen Singles/Doubles haben WEDER Fenster NOCH ein Badezimmer oder sonstige Ausstattung, die man bei einem Hotel, wie auch einem Hostel voraussetzen kann. Es gibt lediglich ein Bett + ein dunkles, augenfeindliches Licht und dies ist dennoch die bislang teuerste Unterkunft in fast 6 Monaten in Asien! Die Hotels in Singapur scheinen also z.T. ein ziemlich übles Preis-/Leistungsverhältnis zu haben, zumindest jetzt zu Weihnachten. Das zuletzt besuchte Madras Hotel kann ich aber dennoch weiterempfehlen.



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