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Donnerstag, 20.12.2007 - Asien > Singapur > Singapur

Kulturelle Vielfalt: Inder & Malaiien in Singapur

In Singapur angekommen, habe ich mich zunächst einmal im Viertel Little India einquartiert, einer Gegend mit hauptsächlich nur 2-3 geschossigen, oftmals noch hölzernen Gebäuden, in denen im Erdgeschoss kleine Shops untergebracht sind, die Saris, Gewürze, Lampions, indische Musik und die unterschiedlichsten nord- und südindischen Spezialitäten verkaufen. Während es tagsüber noch recht ruhig zugeht, wird es spätestens ab Sonnenuntergang sehr viel lebendiger, wenn sich die engen Gassen mit unzähligen Indern und auch einigen westlichen Ausländern füllen und Musik von allen Seiten bis in die frühen Morgenstunden erschallt.




Mein Hotel für die ersten Tage in der Stadt ist das "Madras Hotel", inmitten dieses Viertels. Mit 95 SGD (~48 EUR) für einen Twin-Room und Singapurer-Verhältnisse noch ordentlich bepreist, da die Ausstattung dieses Hotels mit nur ~20 Zimmern nichts zu wünschen lässt (z.B. schnelles WiFi im Zimmer). Da das Hotel jedoch über die Weihnachtszeit bereits ausgebucht war, werde ich mich in den nächsten Tagen im Hotel-Hopping betätigen und alle 2-3 Tage das Hotel wechseln. Die meisten Hotels liegen jedoch glücklicherweise im Viertel Little India, so dass dies kein Problem darstellen sollte.

Meine Erkundung der 4,7 Mio. Stadt Singapur begann dann auch im Viertel Little India. Zwar gab es in den ersten Tagen praktisch nur schlechtes Wetter mit langanhaltenden Regenschauern, für die Erkundung der näheren Umgebung war das Wetter aber noch ausreichend stabil. Erwähnenswert sind in Little India sicherlich die folgenden Orte: Tekka Centre/Tekka Mall (2 Malls am Südende des Viertels, z.B. als Ausgangspunkt des Trips), Serangoon Road (Hauptstraße des Viertels, entlang der sich das Leben abspielt), Little India Arcade, Sri Veeramakaliamman Temple (einer der ältesten Hindu-Tempel der Stadt, von 1881), Sakaya Muni Buddha Gaya Tempel (Temple of 1000 Lights) und das Mustafa Centre (eine ziemlich chaotische Mall am Nordende des Viertels). Überall zwischendrin finden sich kleine Food Courts, in denen unzählige Händler ihre Gerichte anpreisen, d.h. man wird unterwegs auch nicht gerade verhungern.

Singapur ist ja im Wesentlichen für die extensiven Shopping-Möglichkeiten bekannt. Die meisten Malls findet man zwar entlang der Orchard Road weiter westlich, doch nicht weit von Little India entfernt liegen Malls wie Sim Lim Quare und Sim Lim Tower, die man am ehesten wahrscheinlich mit der Pantip Plaza Mall in Bangkok vergleichen kann. Wer auf der Suche nach IT-Produkten ist, sollte dort fündig werden, auch wenn man keine Bangkoker-Preise erwarten sollte.

Nächster Halt war das Viertel Kampong Glam. Im Unterschied zu Little India leben dort vor allem muslimische Malaiien, was darauf zurückzuführen ist, dass der Stadtgründer Sir Stamford Raffles Ende des 19. Jhs. jeder ethnischen Gruppe ein Gebiet zugewiesen hatte, wo sie sich jeweils ansiedeln konnten. Kampong Glam hat daher heute einen recht arabischen Touch, mit Straßennamen wie Bagdad oder Arab Street und mehreren großen Moscheen, wie z.B. der Sultan Moschee (Masjid Sultan) und der Malabar Mosque.

Sehenswert ist ausser den vielen kleinen Shops (v.a. entlang der Arab Street) das Malay Heritage Centre (Eintritt 5RM). In diesem alten Kolonialbau wird ein wenig die Geschichte der Einwohner des Viertels beleuchtet, z.B. deren maritime Vergangenheit. Und es gibt einen Nachbau eines traditionellen hölzernen Kampang-Hauses zu sehen, wie dieses in freier Wildbahn aufgrund der um sich greifenden Bauwut in Singapur nur noch selten anzutreffen sein sollte. Größtenteils basiert die Ausstellung leider auf Infotafel mit recht wenigen Ausstellungsstücken, als kleine Pause zwischendurch und zum Abkühlen (Singapur liegt auf nur 1° n.B. und ist so kurz vor dem Äquator das ganze Jahr lang gleichmäßig aufgeheizt) kann man aber durchaus vorbeischauen.



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