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Montag, 16.04.2007 - Asien > Südkorea > Jinju

Die lange Reise nach Jinju

Der Montag lief aufgrund des etwas suboptimalen Bussystems im Südosten leider etwas anders ab, als ich es ursprünglich geplant hatte. Von Gwangju aus wollte ich über Hwaeomsa in die Stadt Jinju fahren. Dort bin ich letztendlich auch gelandet. Durch lange Wartezeiten auf die Busse und mehrmaliges Umsteigen hatte ich allerdings fast keine Zeit für Besichtigungen.



Dies fing schon in Gwangju an, als ein Bus vor der planmäßigen Abfahrtszeit losfuhr und ich 2h auf den nächsten Warten musste. Mit diesem Bus ging es dann in knapp 90 Minuten für 6700 Won an das südwestliche Ende des "Jirisan Nationalparks". Dort liegt in den Bergen der "Hwa-Eomsa Tempel". Diese buddhistische Tempelanlage versteckt sich am Ende einer Schlucht auf einem kleinen Plateau und ist von außen nicht einsehbar. Von der Busstation kommt man aber in ca. 20 Minuten zu Fuss zur Anlage, immer bergauf. Trotz des etwas kühlen und regnerischen Wetters ging das aber ganz gut, vor allem, da ich den schweren Backpack nicht bis zur Tempelanlage mitschleppen musste.

Für 3000 Won kann man diese Anlage besichtigen. "Hwa-Eomsa" wurde bereits im 6. Jh. gegründet, mehrfach zerstört und letztmalig im 17. Jh. wieder aufgebaut. Die Anlage besteht aus insgesamt knapp 30 Gebäuden, mit einem dreistufigen Haupttempel, goldenen Buddhastatuen und zahlreichen Verzierungen. Von hier aus kann man dann verschiedene Trails innerhalb des Nationalparks ablaufen. Das Wetter hatte den Vorteil, dass nur wenige Besucher vor Ort waren und die über die grünen Berghänge kriechenden Wolken sahen auch ganz nett aus.

Zeit zur Betrachtung der Szenerie hatte ich genug, denn der nächste Bus sollte erst über eine Stunde später fahren. Mit diesem ging es für 3800 Won in ~1h zunächst weiter nach "Hadong", wo ich eine weitere Stunde auf den nächsten Bus warten musste. Zumindest konnte ich die Zeit in einem der angrenzenden "PC Bangs" absitzen. An dem heute völlig verschlammten und heruntergekommenen "Busterminal" will man sich keine 5 Minuten lang aufhalten.

Mit diesem Bus (4700 Won) konnte ich dann endlich in noch einmal ca. 1h nach Jinju weiterfahren. Mittlerweile war es nach 19:00 Uhr. Die Sehenswürdigkeiten, die ich mir vor Ort anschauen wollte, waren natürlich längst geschlossen und zudem hatte ich nur noch wenige Tausend Won in der Tasche. Zu wenig, um ein Motel zu bezahlen. Geld abheben ist in Korea aber leider ebenfalls ein Problem, denn fast alle Automaten nehmen entweder generell nur koreanische Karten oder aber spucken munter Fehlermeldungen aus. Teilweise selbst nachdem man schon die PIN eingegeben hat - sehr hübsch. Der letzte einsame Automat am "North Bus Terminal" hatte dann doch noch Mitleid mit mir und so konnte ich mich letztendlich noch schnell unmittelbar neben dem "Nam"-Fluss in einem Motel einquartieren (wieder für 30.000 Won) und im Moment plane ich bei einer Portion Bibimbap die nächsten Tage - möglichst ohne lange Wartezeiten für irgendwelche Busse.

Gesichtete Auslaender am 16.04.: 0
Total seit Seoul: 3



Bücher, Filme etc. zu Jinju (Südkorea)


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