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Donnerstag, 06.04.2006 - Asien > Japan > Tokyo

Tag 5 in Tokyo: Tsujiki Market, Odaiba und Edo-Tokyo

Schon um 7:00 Uhr ging es heute für mich zur Ikebukuro-Station, denn ich wollte den Tsukiji Fish and Product Market - den größten Fischmarkt der Welt - besuchen. Dieser Markt wird täglich außer Sonntags, an öffentlichen Feiertagen und ein paar weiteren Tagen im Viertel Tsukiji, südöstlich von Ginza abgehalten. Der Markt verfügt über einen eigenen kleinen Hafen, so dass die Fangboote und Frachter ihre tiefgekühlte Waren jeden Morgen gegen 5:00 Uhr frisch abladen können.



Beim Abladen werden diese dann von den Großhändlern inspiziert und in Auktionen ersteigert, bevor sie in den öffentlich begehbaren Hauptbereich des Marktes gebracht werden.

In diesem Bereich werden die Waren dann zum Verkauf an kleinere Händler, Restaurants und Endkunden vorbereitet und ansprechend präsentiert. Genau dies wollte ich mir anschauen und da man am besten zwischen 7:00 und 9:00 Uhr da sein sollte, bin ich mitten im tokyoter Berufsverkehr von Ikebukuro über Shinjuku und Ginza bis zum Markt gefahren. Als ich dann mehr als eine Stunde später eintraf, waren zwar viele Schlachten schon geschlagen, was man aber um diese Zeit noch sehen konnte, war dennoch mehr als interessant... und äusserst schmackhaft. ;-)

Was auf diesem Markt an Fischen und anderen Meerestieren verkauft wird, gibt es anderswo wohl höchstens beim Feinkost-Händler. Von meterlangem Tunfisch und Muscheln so groß wie ein Unterarm, über Oktopusse bis hin zu Schwämmen, Seesternen und Algen - alles ist hier in großen Mengen zu finden. Welche Bedeutung der Markt hat, zeigen auch die Verkaufszahlen: Über 2000 Tonnen Fisch werden pro Tag verkauft, mit einem Gesamtumsatz pro Jahr von etwa $6 Mrd. USD!!!

Neben dem Fischmarkt gibt es auf dem Gelände des "Tokyo Metropolitan Central Wholesale Market" noch weitere Märkte, auf denen alles rund um des Japaners liebste Beschäftigung angeboten wird: Das Essen. Wer will, der kann seinen Tag gleich auf dem Markt mit dem wohl frischesten Sushi überhaupt beginnen, mir ist das als Frühstück aber dann doch etwas zu gewagt.

Odaiba

Vom Markt aus bin ich dann solange gen Westen gelaufen, bis ich auf eine Station der Yurikamone-Linie getroffen bin. Mit dieser Linie kann man nämlich über die knapp 900m lange Rainbow-Bridge auf die Insel Odaiba gelangen. Odaiba ist eine Mischung aus High-Tech-Erlebniswelt und Ausflugsziel. Auf der Insel haben sich zahlreiche Unternehmen aus dem Entertainment-Sektor angesiedelt (u.a. Fuji Television Japan Broadcast mit den TV-Studios, Toyota mit dem "Mega Web" und Sega mit "Joypolis"), es gibt neueste Einkaufszentren wie Aqua City, verschiedene Vergnügungsparks, aber genauso liegen auf Odaiba Museen wie das "National Maritime Museum" und das "National Museum of Emerging Sciences and Innovation".

Mein Ziel war letztgenanntes, da ich mich generell immer sehr für neue Technologien interessiere (und wo gibt es dass sonst: ein Museum das VORAUSschaut und nicht bzw. nicht nur zurück). Bevor ich nach einem Rundgang durch Odaiba dort ankam, stieß ich direkt am Wasser noch auf die "Liberty Statue". Diese hat nicht nur den gleichen Namen wie die berühmte Liberty Statue in New York City, sondern schaut auch genauso aus, ist jedoch wesentlich kleiner. Photos dieses "Fakes" mit der Rainbow-Bridge gibt es bereits in der Tokyo-Galerie.

National Museum of Emerging Sciences and Innovation

Dieses Museum (japanischer Name: Miraikan) widmet sich ganz den neuesten Technologien in Bereichen wie der Raumfahrt, der Robotik, der Erforschung neuer Wege der Energiegewinnung, der Nano-Technologie oder der Erforschung des menschlichen Erbgutes (Human-Genom). Für den Eintrittspreis von 500 Yen kann man auf insgesamt 4 Etagen die Ausstellungen "The Earth Environment and Frontiers I+II" (hier geht es vor allem um nachhaltige, umweltgerechte Technologien), "Information Science and Technology for Society" (Computer- und Digitaltechnologie), "Innovation and the Future" (Robotik, Micromachines, Nano-Technologie) und "Life Science" (Human-Genom, Medizin, Gehirnforschung) besuchen. Weiterhin werden regelmäßig Sonderausstellungen im Museum abgehalten.

Wenn man sich schon thematisch mit neuen Technologien beschäftigt, dann darf das Museum selbst natürlich auch nicht wie das altehrwürdige British Museum daherkommen. Angefangen von moderner Stahl-Glas-Architektur, über Touchscreen-Displays, Experimentierstationen und Virtual3D-Labs, bis hin zu Vorführungen neuester Robotertechnik ("Asimo" und Co.) - hier wurde an alles gedacht.

Edo-Tokyo Museum

Das Edo-Tokyo Museum erreicht man am besten über die Sodo und die Toei-Oedo-Linie bis Ryogoku. Von Odaiba (wenn jemand die gleiche Route haben sollte wie ich) fährt man am besten bis nach Shiodome und steigt dort auf die Toei-Oedo-Linie um. Das Museum beschäftigt sich mit der Geschichte Tokyos, insbesondere vor der Ankunft der Europäer und der (zeitweiligen) Öffnung Japans. Tokyo hieß zu dieser Zeit noch "Edo" und die Gegend um den heutigen Imperial Palace (= Kaiserpalast) war noch eine stark befestige Burg, mit Siedlungen für die Krieger des Shogun und die restliche Bevölkerung ausserhalb davon. In diesem Museum kann man für 600 Yen mehr nun wesentlich mehr darüber erfahren, u.a. anhand von Modellen von Wohnhäusern, Marktplätzen usw. aus dieser Zeit (z.T. 1:1-Modelle, meist jedoch kleiner).

Wie schon im National Museum of Emerging Sciences and Innovation gibt es auch im Edo-Tokyo Museum die sogenannten "Volunteers". Diese Freiwilligen bieten kostenlose und persönliche Führungen durch das Museum an (also ohne einer Gruppe, Voranmeldung o.ä.).

Ihr glaubt es vielleicht nicht, aber dies war dann heute nach 3 Monaten und 5 Tagen schon der letzte Tage meiner Weltreise. Morgen geht es in einem 13h-Flug zurück nach Deutschland, wo ich dann erstmal in den nächsten Wochen ein wenig relaxen werde und die vielen Eindrück von der Reise setzen lasse. Ein Fazit kommt aber demnächst noch...



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