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Montag, 03.04.2006 - Asien > Japan > Tokyo

Tag 2 in Tokyo: Shinjuku, Shibuya und Imperial Palace

Tag 2 in Tokyo und es gab heute vieles zu sehen. Mein Gepäck ist zwar weiterhin noch nicht im Hotel eingetroffen (derzeit ist es wahrscheinlich gerade in der Luft auf dem Weg nach Tokyo), dennoch bin ich früh am Morgen dann gleich losgezogen. Auf dem Programm standen die Viertel Shinjuku und Shibuya, der Meiji-Jingu Schrein, sowie das Viertel Ginza und der Imperial Palace. Bis auf Ginza liegen diese Ziele alle entlang der Yamanote-Linie, sind also sehr gut und günstig erreichbar.



Shinjuku

Erneut bin ich mit der Yamanote-Linie von Ikebukuro die paar Stationen bis nach Shinjuku gefahren. In den Zügen wird übrigens auf den 20 Bildschirmen pro Wagen(!) nicht nur Werbung ausgestrahlt, sondern es gibt von Berlitz auch das sogenannte "English in a Minute"-Programm, wo jeweils in einer Minute einige englische Sätze anhand von Beispielen erläutert werden (ok, dies ist letztendlich nur Werbung für Berlitz...). Im Fernsehen habe ich zudem das "American Language Programm" gefunden, welches ebenfalls Englisch-Lektionen anbietet. Das bedeutet aber nicht, dass hier jeder English-Kenntnisse hat oder zumindest nicht in einem Umfang, so dass es für mehr als Smalltalk ausreichend wäre.

In Shinjuku angekommen bin ich jedenfalls westlich vom Bahnhof quer durch das Viertel zu den sogenannten "Tokyo Metropolitan Government Towers" gelaufen. Diese 202 Meter hohen Zwillingstürme sind der Sitz der Verwaltung der Metropolregion Tokyo (die "Stadt Tokyo" gibt es ja nicht mehr, sondern dafür hat jeder ehemalige Stadtteil volle Stadtrechte). Das Gebäude ist nicht nur aus architektonischen Gesichtspunkten äußerst interessant (in der Galerie gibt es Bilder davon), sondern man kann vor allem _kostenlos_ und ohne Wartezeiten bis fast ganz nach oben zu einer (abgeschlossenen) Aussichtsplattform hochfahren. Von dort aus kann man sehr schön sehen, wie stark sich Tokyo im Aufbau von anderen Städten unterscheidet. Ein klares Stadtzentrum ist nicht zu erkennen, vielmehr sind im ganzen Stadtgebiet (also bis zum Horizont und darüberhinaus) Hochhäuser zu finden. Bei klarer Sicht soll man von dort oben bis zum Mt. Fuji ("Fuji-san") schauen können, dass dürfte allerdings eher im Winter der Fall sein, wenn die Luft wesentlich klarer ist.

Von dort oben aus habe ich dann den kleinen Park "Shinjuku Chuo-koen" direkt westlich der Tower entdeckt, den ich gleich im Anschluss besucht habe. Neben den Kirschblüten, die in Tokyo Ende März / Anfang April jedes Jahr ein besonderes Spektakel darstellen, liegt in diesem Park auch ein kleiner Schrein, dessen Namen ich zwar nicht notiert habe, dafür ist dieser jedoch zumindest in der Tokyo-Galerie wiederzufinden.

Meiji-Jingu (Shinto-Schrein)

Von diesem Park aus bin ich dann immer gen Süden bis zu den Parkanlagen des Meiji-Jingu Schreins gelaufen. Dieser Shinto-Schrein liegt inmitten eines knapp 700.000qm großen Parks, der aufgrund seiner Lage von sehr vielen Einwohnern zur Erholung genutzt wird (es gibt Liegewiesen, Wege zu Joggen etc.). Prägend ist aber natürlich die spirituelle / religöse Bedeutung des Schreins. Wie so oft gab es vor Ort keinerlei englischsprachige Informationen, die offizielle Website sowie die Wikipedia halten dafür aber weitere Details zu Geschichte und Bedeutung des Schreins bereit.

Shibuya

Der Meiji-Jingu Schrein liegt nicht weit entfernt von der Bahnstation Harajuku, im gleichnamigen Viertel (in Harajuku gibt es u.a. eine große Anzahl an Kunstgalerien, Botiquen und Museeen). Von dort aus kommt man mit der Yamanote-Linie schnell weiter zu meiner nächsten Station: Shibuya. Shibuya ist ja gerade in Deutschland als das "In"-Viertel von Tokyo bekannt, mit Karaoke, Pachinko-Hallen, Otakus und Co. und dies trifft tatsächlich zu - wenn es vielleicht auch nicht ganz so wild ist, wie sich dies manch einer vorstellt.

Hinter diesem in Bahnhofsnähe vorzufindenden Entertainment-Viertel liegen große Einkaufszentren, wie z.B. Tokyu Heads, in denen man allerlei Schnickschnack erwerben kann. Wer in Deutschland einen Laden betreibt und sich dann einmal in Tokyu Heads einige Abteilungen anschaut, der würde daran wahrscheinlich verzweifeln, wieviel Kitsch und Krempel dort verkauft wird (Spieler der englischen Fussball-Nationalmannschaft als Gummifiguren mit übergroßen Köpfen, bayerische Kuhglocken, USB-Sticks in Sushi-Form...). Zu Japan und gerade zu Tokyo passt dies aber allemal.

Ginza

Zurück am Bahnhof Shibuya angekommen, bin ich dann auf die Ginza-Linie gewechselt (dafür ist ein gesondertes Ticket notwendig), mit welcher es bis nach Ginza ging. Ginza ist als eine Art "5th Avenue von Tokyo" bekannt und das war genau mein Eindruck, als ich durch das an die Station anschließende Einkaufszentrum Mitsukoshi geschweift bin. Alles war Rang und Namen im Luxus-Bereich hat, ist hier wiederzufinden. Dazu werden in der untersten Ebene noch leckere Spezialitäten zum Kauf angeboten. Mitsukoshi wurde schon 1673 gegründet und ist als Kaufhaus-Kette mittlerweile weltweit aktiv.

Neben Mitsukoshi findet man in Ginza noch zahlreiche weitere, überwiegend teure Einkaufszentren wie z.B. Wako. Ebenfalls liegt im Viertel das Sony Building, in dem man den neuesten Technik-Krams ausprobieren kann (z.T. noch vor der Markteinführung).

Imperial Palace

Die letzte Station für heute war der sogenannte Kaiserpalast im Herzen Tokyos und unweit von Ginza entfernt. Der Kaiserpalast ist (logischerweise) der Sitz des japanischen Kaiserpaares. Ein Großteil der mehrere Hektar großen, auf einer Insel gelegenen Gartenanlage ist für die Öffentlichkeit nicht bzw. nur sehr beschränkt zugänglich, so dass man vom Kaiserpalast selbst nur sehr wenig sehen kann (gut möglich ist dies über die Nimbashi-Bridge). Offen sind in der Regel die "East Gardens" sowie der sogenannte "Kokyogaien", ebenfalls an der Ostseite.

Nachdem ich mir auch dies angeschaut hatte, bin ich dann am späten Nachmittag von der Tokyo Station aus mit der Yamanote-Linie wieder nach Ikebukuro zurückgefahren, wo ich mich erst einmal von dem anstrengenden Tag erholen musste. ;-)

UPDATE: Spät am Abend ist nun endlich noch mein Gepäck eingetroffen, also 1 1/2 Tage, nachdem ich in Tokyo gelandet bin. So war dies eigentlich nicht geplant...



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