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Hotels in Shanghai

Shanghai in China
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Samstag, 01.10.2011 - Asien > China > Shanghai

Chinas Boomtown Shanghai - Transrapid, Wolkenkratzer, Megawachstum II

Setzen wir die Erkundung der Metropole Shanghai mit dem People´s Square fort. Dieser große Platz unterteilt die am nördlichen Ende gelegene Einkaufsstraße Nanjing Lu in einen westlich und östlichen Teil. Früher war der Platz eine Pferderennbahn - heute dagegen ist dies eines der Zentren der Stadt mit verschiedenen Verwaltungs- und Kultureinrichtungen. Dazu zählen u.a. das moderne Opernhaus, das Shanghaier Rathaus, das Art Museum für zeitgenössische chinesische Kunst, aber auch das für Besucher wesentlich interessantere Shanghai Museum und das Stadtplanungsmuseum (Shanghai Urban Planning Exhibition Hall). Um diese und einige weitere Attraktionen in Stadtvierteln wie der Chinesischen Altstadt geht es in der folgenden Übersicht.



An der nordöstlichen Ecke des People´s Square liegt die New World Mall. Besonderheit hier ist die im 10. Stockwerk untergebrachte Filiale des Wachsfigurenkabinetts Madame Tussauds. Und nachdem ich mir bereits die Filialen in Bangkok, Berlin, Hong Kong, London, New York City und Washington D.C. angeschaut habe, durfte ich diese Filiale natürlich auch nicht verpassen (gibt es dafür eigentlich "Bonusmeilen"?). Hier in Shanghai liegt der Focus v.a. auf chinesischen Stars, von denen nur wenige über die Landesgrenzen hinaus bekannt sein dürften (Jackie Chan, Li Ning, Yao Ming etc.). Unter den etwa 150 Wachsfiguren sind jedoch genauso die "üblichen Verdächtigen" vertreten á la Julia Roberts, Obama (hierzulande gerne als "Obamao" bezeichnet auf entsprechenden T-Shirts und Stickern mit Mao-Konterfei), Prinz William, Pierce Brosnan, Brangelina etc. Alles wieder thematisch gruppiert, mit den passenden Kulissen und optimal vorbereitet, um Fotos mit den Stars&Sternchen machen zu können. Der Eintrittspreis liegt normalerweise bei 150 RMB. Derzeit läuft jedoch in Vorbereitung auf die am heutigen 01.10. mit dem Chinesischen Nationalfeiertag beginnende "Golden Week" das "Shanghai Tourism and Shanghai Shopping Festival". Dadurch wurde u.a. der Eintrittspreis vielerorts um bis zu 50% gesenkt und die Tickets gibt es daher derzeit für nur 75 RMB.


Ein Stück weiter südlich auf dem People´s Square stößt man auf das Stadtplanungsmuseum (Shanghai Urban Planning Exhibition Hall). In diesem 5-stöckigen Gebäude kann man mehr über die aktuelle Verfassung der Stadt und zukünftige Planungen der Stadtverwaltung erfahren. Neben mehreren kleineren Modellen zu Shanghai und einzelnen Projekten wie dem neuen Flughafen, dem Tiefseehafen, der Erneuerung des Bund mit Konzentration auf die Fussgänger statt des Autoverkehrs, "Green Shanghai" usw. dominiert v.a. das große Stadtmodell im 3. Stockwerk. Auf über 600 m2 bildet das Modell ein Gebiet von 110 km2 mit der Innenstadt Shanghais ab, so wie diese in einigen Jahren aussehen wird. U.a. ist dort bereits der Shanghai Tower mit seiner markanten, geschraubten Fassade sichtbar, der ab 2014 noch wesentlich mehr die Stadt prägen dürfte, als dies derzeit mit dem World Financial Center der Fall ist. Daneben gibt es u.a. Sonderausstellungen, Filme zu einzelnen Projekten und weitere Visualisierungen. Der Eintrittspreis für dieses Museum liegt bei 40/50 RMB (weitere Informationen: www.supec.org).

Am interessantesten ist für Shanghai-Besucher aber sicherlich das ebenfalls am People´s Square gelegene Shanghai Museum, welches als bestes Museum des Landes gehandelt wird. Auf 4 Etagen gibt es in diesem Museum diverse Ausstellungen u.a. zu Themen wie chinesischer Bronze und Skulpturen, Jadeschmuck, Zeichnungen, Kalligraphien, Entwicklung des chinesischen Geldsystems, Masken und Trachten der Minderheiten. Das ganze leicht verständlich und meist mit englischen Beschriftungen aufbereitet. Der Eintritt ist kostenlos und da es eine Begrenzung auf max. 5000 Besucher am Tag gibt, wird allgemein geraten, dass man möglichst früh erscheint und sich auf längere Wartezeiten einstellt. Bei meinem Besuch war eine Wartezeit jedoch nicht existent und überlaufen war das Museum schon gar nicht (weitere Informationen: www.shanghaimuseum.net).

Anschließend bietet es sich an, über die West Nanjing Road bis zum Jingan-Tempel zu flanieren. Unterwegs darf man sich dann bei all den luxuriösen Malls davon überzeugen, dass es in China derzeit bereits knapp 1.000.000 Dollar-Millionäre gibt und das es hier keineswegs mehr verpönt ist, seinen Reichtum zu zeigen. Wer bei seinem Shanghai-Besuch noch ein Mitbringsel in Form der neuen Prada-Kollektion oder eines Ferrari braucht (Gepäcklimits für den Rückflug beachten!), der ist hier richtig. Der Jingan-Tempel ist eine kleine Tempelanlage die ursprünglich Mitte des 3. Jhs. errichtet wurde, nach umfangreicher Sanierung heute aber zu mehr als 95% neu gestaltet wurde. Interessant ist der Besuch für 30 RMB aber dennoch, denn der Kontrast zwischen der Ruhe im Tempel mit sich andächtig vor den Statuen verneigenden Shanghaiern und den KONSUM!!!-schreienden überdimensionierten Werbebannern der aufstrebenden Malls zu allen Seiten könnte wohl nicht größer sein.

Ebenfalls anbieten kann sich ein Rundgang durch die Chinesische Altstadt bzw. das was davon noch übrig ist. Auf Stadtkarten kann man die Altstadt noch klar erkennen. Dort wo früher eine Stadtmauer stand, verlaufen heute vielspurige Straßen und rund um die Altstadt hat man bereits fast alle alten Häuser durch neue Hochhauskomplexe ersetzt. Auch in der Altstadt selbst ist nur noch wenig alte Bausubstanz erhalten. Was nicht bereits in touristische Kulisse mit auf alt getrimmten Shoppingwelten umgebaut wurde, wartet eigentlich nur noch auf den Abriss. Zu wertvoll ist heutzutage der Grund und Boden in der Shanghaier Innenstadt. Gleichwohl bietet das Gebiet zumindest 3 für Besucher interessante Anlaufstellen:

  • Stadtgotttempel: Kleine Tempelanlage mit mehreren Höfen und Nebengebäuden, die den drei beschützenden Stadtgöttern gewidmet ist. 10 RMB Eintritt, im Zentrum der Altstadt gelegen.
  • Konfuziustempel: Wie in jeder Stadt, die Sitz von kaiserlichen Beamten war, musste auch Shanghai einen Konfuziustempel besitzen. Dieser liegt im Westen der Altstadt und ist dem Leben und Wirken des großen Meisters gewidmet. 10 RMB Eintritt.
  • Yu Yuan-Garten: Hauptattraktion der Altstadt ist aber klar der Yu Yuan-Garten, der in einer großen Anlage klassische chinesische Gartenkunst zeigt, mit intensiver Landschaftsbearbeitung, künstlichen Wasserläufen und Felsgebirgen, hölzernen Pagoden, Steingärten uvm. Die Anlage ist ziemlich überlaufen, weshalb man früh vorbeischauen sollte und statt des Haupteinganges mit der Zickzackbrücke davor, sollte man besser den etwas versteckten Nebeneingang an der Südflanke nutzen. 40 RMB Eintritt.

Weitere mögliche Ziele in Shanghai:

  • Expo 2010 Gelände: Nachdem die Weltausstellung Expo 2010 vor gut einem Jahr zu Ende ging, liegt das Gelände derzeit brach, viele Gebäude wurden wieder zerlegt, das Gelände ist abgesperrt und wächst langsam zu. Allerdings werden hin und wieder einzelne Gebäude für mehrwöchtige Sonderausstellungen wiedereröffnet. Für 2012 (nach anderen Quellen erst 2015) ist dann im nördlichen Teil in Puxi die Eröffnung des Expo Museum geplant.
  • Französische Konzession: Ein Teil der Gebiete, die China in seiner Geschichte für einige Zeit an europäische Staaten v.a. für den Handel abtreten musste. Die franz. Konzession erstreckt sich über die Stadtteile Huangpu, Xuhui, Luwan und Teile von Changning und Jingan. Dort findet man noch Gebäude mit diversen europäischen Architekturstilen, z.B. Art Déco, während der Rest der Stadt wenig nostalgisch umgestaltet wird.
  • Jade-Buddha-Tempel: Eine weitere Tempelanlage im nördlichen Teil von Shanghai gelegen und z.B. über den Hauptbahnhof zu ereichen.
  • Boutiquen und Nachtleben sind in den Vierteln Tanzifang und Xintiandi zu finden.

Das war es dann aber schon an Attraktionen in Shanghai. Für eine Stadt dieser Größe und v.a. mit einer nicht uninteressanten Geschichte etwas verwunderlich, dennoch darf Shanghai mit seiner imposanten Skyline sicherlich nicht auf einem Trip durch China fehlen. Beachten sollte man noch, dass zahlreiche Sehenswürdigkeiten bereits vor 17 Uhr schließen und somit teilweise nur bis 16 Uhr Besucher hereinlassen. Zwischenstopps in Teehäusern und Shoppingmalls verlegt man also besser in die Abendstunden.

Hotel in Shanghai: Manhattan Bund Business Hotel

Mein Hotel in Shanghai war das Manhattan Bund Business Hotel (buchbar bei Agoda), welches wirklich kaum an einer besseren Stelle in Shanghai gelegen sein könnte. Das Hotel ist keine 50m vom Bund entfernt und geht man einmal um den Block herum, dann steht man bereits auf der zentralen Einkaufsstraße Nanjing Lu. Die U-Bahn-Station Nanjing Lu East ist genauso in wenigen Minuten zu Fuss zu erreichen, wie der Bund Sightseeing Tunnel, um nach Pudong zu kommen. Das Hotel bietet zwar selbst keinen Ausblick bspw. auf Pudong (da in einer Nebenstraße gelegen), ist aber im selben Block wie z.B. das renommierte Peace Hotel untergebracht - gleichwohl kosten die Zimmer nur einen Bruchteil. Die Ausstattung ist ziemlich gediegen, mit Marmorgängen, Kunstwerken an den Wänden und leiser Klaviermusik. Bezahlt habe ich inkl. Agoda-Gebühr nur etwa 35 EUR pro Nacht. WiFi gibt es zwar, aber wesentlich schneller ist die LAN-Verbindung. Nutzt man dafür **zensiert**, dann erhält man dabei auch eine sehr akzeptable Geschwindigkeit. Insgesamt eine gute Wahl für eine günstige Unterkunft im Zentrum von Shanghai.



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