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Freitag, 23.09.2011 - Asien > China > Peking/Beijing

Peking - Kaiserpalast, Nationalmuseum, Sommerpalast uvm. in Chinas Hauptstadt I

Weiter geht es auf der wilden Tour durch Peking. In diesem Beitrag folgen die Tage 3-6, mit dem vollen Programm von der Verbotenen Stadt (dem Kaiserpalast), über das gigantisch große neue Chinesische Nationalmuseum direkt am Tiananmen-Platz bis hin zum grandiosen Sommerpalast im Nordwesten der chinesischen Hauptstadt. Als erstes Fazit nach dem Peking-Aufenthalt (ich bin mittlerweile bereits in Xian) bleibt dabei zu sagen, dass Peking eine wirklich tolle Stadt ist, die durch ihre Geschichte viel zu bieten hat, es (auch ausländischen und dem Chinesischen nicht mächtigen) Reisenden aber durch die moderne Infrastruktur sehr einfach macht, selbstständig auf Erkundungstour zu gehen und so auch ganz unerwartete Eindrücke zu erhalten.



Tag 3 / Das Herz der Stadt mit Kaiserpalast und Tiananmen-Platz

  • Tor des Himmlischen Friedens/Tiananmen: Dieses Tor liegt am Südende der Verbotenen Stadt und ist ein Überbleibsel der früheren Schutzmauer der Kaiserstadt aus dem 15. Jh. Man durchschreitet das Tor auf dem Weg zur Kaiserstadt, allerdings kann man ebenfalls hoch auf das Tor. Nach (hier extra strengen) Sicherheitskontrollen und nach Abgabe von Rucksack, Kamera etc. kann man hoch, dort eine rein chin. Fotoausstellung zu Mao anschauen bzw. auf den Tiananmen-Platz Richtung Süden schauen (15 RMB Eintritt). Oben steht übrigens alle 5m zivil gekleidetes Sicherheitspersonal mit dunklen Sonnenbrillen, die aufpassen, dass man nicht etwa Poster ausrollt o.ä.
  • Verbotene Stadt/Kaiserpalast: Die Verbotene Stadt ist sicherlich DER Grund schlechthin für eine Peking-Reise. Direkt im Herzen der Stadt gelegen, ist dies das größte Ensemble klassischer chinesischer Baukunst überhaupt. Die Anlage besteht aus Dutzenden, wenn nicht Hunderten miteinander verbundenen Gebäuden, allesamt mit kleinen Innenhöfen oder Gärten, die durch hohe Mauern voneinander abgetrennt sind. Darunter sind z.B. die Wohngemächer des Kaisers und die kaiserlichen Palastgärten. Die Anlage ist wirklich imposant, gerade mit den großen Hallen im zentralen Teil - allerdings möchte ich nicht wissen, wie hoch die jährlichen Heizkosten bei den kalten Pekinger Wintern waren. ;-) Seit 1987 zählt die Verbotene Stadt zum Weltkulturerbe. Für einen Besuch sollte man am besten mindestens 4 Stunden einplanen und man sollte bereits zur Eröffnung gegen 08:30 vor Ort sein, denn ab spätestens 10 Uhr fallen wahre Horden an Tourgruppen herein. Diese halten sich zwar fast nur im zentralen Teil der Anlage auf und bekommen von vielen kleineren Höfen gar nichts mit, dennoch möchte man ja nicht dauerhaft Schlangestehen müssen. Der Eintrittspreis liegt bei 60 RMB, einige Teile der Anlage, wie z.B. das Palastmuseum mit den Schatzkammern (10 RMB) oder der Zhongshan Park auf der linken Seite außerhalb der Verbotenen Stadt (3 RMB) kosten extra. Wer vor der Besichtigung noch einmal Kraft tanken möchte, sollte direkt nach dem Duangmen-Tor (das Tor zwischen Tiananmen und Kaiserstadt) links das chinesische Restaurant aufsuchen, ein Fingerzeig auf das Foto des gewünschten Gerichtes genügt.
  • Nationaler Volkskongress: Der 1959 fertiggestelle Bau an der Westseite des Tiananmen-Platz ist der Sitz des Nationalen Volkskongresses. Außerhalb der (eher seltenen) Sitzungszeit sind Rundgänge möglich, die u.a. auch durch den Hauptversammlungssaal mit fast 10.000 Plätzen führen.
  • Nationaltheater: Gleich links vom Nationalen Volkskongress gelegen ist dieses ovale Bauwerk, welches mit seiner spektakulären Architektur einen absoluten Kontrapunkt zum Volkskongress bildet. Inmitten einer flachen Wasserfläche erhebt sich das Nationaltheater als supermoderner Glasbau in Form einer Perle oder eines Ufos. Statt eines klassischen Eingangsbereiches gibt es von Norden her einen Tunnel, der unter dem Wasser hindurch in die Anlage führt.
  • Liulichang: Verlässt man den Tiananmen-Platz in südwestlicher Richtung, dann stößt man auf Liulichang, ein Viertel mit zahlreichen Hutongs, d.h. dem engen Gassengewirr, welches früher einmal typisch für Peking war. Einige Gassen sind original erhalten, zum Großteil wurde dies aber aufgehübscht und dann um "touristisch wertvolle" Einrichtungen wie Antiquitäten-Läden, Cafés und Bars ergänzt, z.B. in der Dashalan Jie.
  • Sonnenaltar: Zur Reihe der Parkanlagen mit den kaiserlichen Altären zählt auch der Ritan Park im Osten der Innenstadt. Dieser ist dem Sonnenritual gewidmet, derzeit aber nur eine reine (wenn auch sehr schöne) Parkanlage, da der Altar selbst abgesperrt ist.
  • Yabaolu-Markt: Wer Nerzmäntel, starken Wodka, Matrjoschkas oder Luxus-Artikel sucht, ist im Yabaolu-Markt westlich des Ritan Parks richtig. Dies ist die sogenannte "Russia Town", die sich an die in Peking lebende russische Minderheit richtet, weshalb in der Gegend plötzlich alles auf Kyrillisch beschriftet ist.


Tag 4 / Chinesisches Nationalmuseum und Himmelstempel

  • Chinesisches Nationalmuseum: Dieser gewaltige Museumspalast liegt an der Ostseite des Tiananmen-Platzes und ist eines der größten Museen weltweit. Als Besucher wird man hier ganz klein, nicht nur aufgrund der überdimensionierten Architektur mit riesigen Treppenaufgängen und Geschosshöhen, sondern auch aufgrund der Sicherheitsmaßen, u.a. wird das Gepäck weggeschlossen und es gibt eine Sicherheitsschleuse inkl. Abtasten. Dafür ist wenigstens der Eintritt kostenlos... Trotz der Ausmaße des Museums ist die Anzahl der Galerien überschaubar, gerade da viele Galerien derzeit leer oder im Umbau begriffen sind. Im Untergeschoss z.B. gibt es eine nette Ausstellung mit dem Titel "Ancient China", dazu kommen weitere Ausstellungen z.B. zu Bronze-Kunst und Porzelan in den oberen Geschossen. Eine übergreifende Storyline gibt es aber nicht, die Ausstellungen sind leider sehr bruchstückhaft und einige Galerien werden derzeit für kostenpflichtige Sonderausstellungen wie eine Bvlgari-Retrospektive (im CHIN. NATIONALMUSEUM, WTF!) missbraucht oder auch eine Ausstellung zum frühzeitlichen Peru, wo mir etwas der Bezug auf China fehlt. Schade!
  • Naturhistorisches Museum: Im Westen des Tiantan Park mit dem Himmelstempel gelegen.
  • Himmeltempel / Tiantan Park: Die Parkanlage auf imposanten 2,7 Mio. qm war in der Ming- und Qing-Dynastie alljährlich Schauplatz von Opfergaben für reiche Ernten. Seit 1998 ist diese Teil des Weltkulturerbes. Man kann hier in mehreren Abschnitten u.a. die "Halle der Ernteopfer" (schönstes Gebäude Chinas) und die "Halle des Kaiserlichen Himmels" im Norden, den Himmelsaltar und die "Halle des Himmelsgewölbes" im Süden besichtigen, die über einen 360m langen Marmorweg miteinander verbunden sind. Eintritt 15 RMB für den Park, 20 RMB für drei Attraktionen sowie 10 RMB für den kaum besichtigten Palast im Westteil der Anlage. Da hier wieder viele Gruppen unterwegs sind, sollte man besser früh vor Ort sein oder dann gegebenenfalls erst einmal in die ruhigeren Bereiche des weitläufigen Parks ausweichen. Interessant sind neben der Architektur und Geschichte der Anlagen die hölzernen Wandelgänge beidseitig der Halle der Ernteopfer, unter denen sich ältere Pekinger treffen und dort typisch chinesische Brettspiele spielen oder gemeinsam musizieren. Ein tolles Erlebnis!
  • Hongqiao-Markt: Egal was man braucht, im Hongqiao-Markt an der Nordostecke des Tiantan Parks gibt es dies sicherlich. Ein chinesisches Kaufhaus, ohne modernes Styling und mit massenhaft Ständen mit den unterschiedlichsten Produkten.


Hotel in Peking: Kaichuang Golden Street Business Hotel

Mein Hotel in Peking war das Kaichuang Golden Street Business Hotel (buchbar bei Agoda), welches in einer direkt an die zentrale Einkaufsstraße Wangfujing Dajie angrenzenden Gasse liegt und nur wenige Fussminuten von einer U-Bahn-Station entfernt. Dadurch ist man gut zu Fuss im Zentrum der Stadt unterwegs, kann aber jederzeit auch schnell und ohne Taxi entferntere Ziele in Peking erreichen. Das Hotel wird eigentlich nur von Chinesen genutzt, dementsprechend spricht hier auch niemand Englisch. Event. Probleme (mit dem Internetzugang o.ä.) verlangen daher für die Lösung schon ein wenig Kreativität ab. Die Angaben zum Hotel bei Agoda stimmen soweit, allerdings gibt es weder WiFi im öffentlichen Bereich (nur LAN in den Zimmern), noch einen Room-Service. Die Ausstattung war aber akzeptabel und das Hotel trotz der zentralen Lage angenehm ruhig. Preislich muss man mit ca. 45 EUR inkl. Agoda-Gebühr rechnen (letztere wird jedoch anteilig zu Bonuspunkten für spätere Buchungen).

Die Anzahl der Hotels in Peking ist der Größe der Stadt entsprechend kaum überschaubar, wer nicht länger nach DEM besten Hotel suchen mag, trifft mit dem Kaichuang Golden Street Business Hotel sicherlich keine schlechte Wahl.



Bücher, Filme etc. zu Peking/Beijing (China)


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LONELY PLANET DEUTSCHLAND
Erscheinungsdatum: 2017-08-03
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Gruner + Jahr
Erscheinungsdatum: 2014-05-01
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Weitere: GEO Special / GEO Special 01/2014 - Shanghai, Peking..., Peking (Beijing) 1 : 24 000 / 1 : 75 000. Einzelkart..., Vis a Vis Reiseführer Beijing & Shanghaimit Extra-K..., Peking – Zeit für das Beste: Highlights – Gehei...

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