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Mittwoch, 21.09.2011 - Asien > China > Peking/Beijing

Ni Hao! Auf Entdeckungsreise bei unserer neuen Supermacht China II

Zunächst ein paar allgemeine Informationen zu Peking oder besser "Beijing", der Hauptstadt der Volksrepublik China, bevor ich in den nächsten Beiträgen genauer darauf eingehe, was man sich hier vor Ort im Detail anschauen kann. Vorab noch einmal der Hinweis auf die in jedem Beitrag enthaltenen Links zu den Karten bzw. Weblinks zur jeweiligen Stadt, wo man mit einem Klick z.B. zu allen bei der Reisevorbereitung relevanten Quellen gelangen kann, von den Informationen des Auswärtigen Amtes über Wikipedia/Wikitravel, bis hin zu Videos, aktuellen Nachrichten, Online-Diskussionen, Podcats uvm. Die Karten zu den einzelnen Orten gehen jeweils online, sobald ich meinen Aufenthalt in einem Ort abgeschlossen habe. Diese sind dann gesammelt in der Weltkarte abrufbar.



  • Peking ist eine rasant wachsende und sich ständig wandelnde Metropole des 21. Jhs. mit über 17 Mio. Einwohnern. Das historische Zentrum mit Tiananmen-Platz und Verbotener Stadt ist heute nur noch wenig mehr als eine Insel im sich weit über den Horizont hinaus erstreckenden Hochhausmeer. Peking boomt und ist das politische und kulturelle Zentrum von China (jedoch nicht das wirtschaftliche Zentrum, dies ist eher Shanghai oder Chongqing).
  • Die Stadt ist sehr heterogen und verbindet geschichtsträchtige Elemente wie die Hinterlassenschaften aus der Kaiserzeit, die Hutungs (alte Wohn-/Geschäftsviertel mit enger Bebauung, sofern noch existent) und sozialistische Architektur (mächtige Boulevards, Plattenbauten) mit hyper-modernen Elementen wie dem "Vogelnest" (Olympiastadion von der Olympiade 2008) oder dem futuristischen CCTV Tower, Autobahnen mit mehreren Ebenen und luxuriösen Shoppingmalls.
  • Z.T. treffen diese Elemente auch in recht ungewöhnlichen Kombinationen zusammen, z.B. mehrere Hundert alte Leute die vor einer christlichen Kirche gemeinsam Sport machen und tanzen und dies zu flottem amerikanischem Pop/Hiphop. Peking hat bei über 16.800 km2 Fläche(!) aber auch genügend Raum, um Neu und Alt in den unterschiedlichsten Formen miteinander zu kombinieren. Wandel muss ja nichts schlechtes sein, solange Altes nicht einfach Beiseite gedrängt wird.
  • Peking ist überraschend grün (viele Parks und baumgesäumte Straßen, aber auch ökologisch, viele Solarzellen und überall Mülltrennung), von Smog war in den vergangenen Tagen nichts zu spüren (stattdessen blauer Himmel bei 24-28°C mit extremem Sonnenschein), besonders laut und hektisch erscheint mir Peking aufgrund der großen Ausdehnung ebenfalls nicht und die Straßen sind blitzblank sauber, obwohl viele Chinesen ihren Müll vom Essen einfach so fallenlassen.
  • Die U-Bahn in Peking ist mit Abstand das beste Verkehrsmittel. Die Anzahl der Linien wächst ständig und bereits jetzt wird ein Großteil der für Besucher relevanten Stadtviertel von der U-Bahn erschlossen, bis 2015/2016 kommen noch einige neue Linien hinzu. Die Züge fahren meist alle 5min oder noch häufiger, sind außer zur Rushhour nicht übermäßig voll, die Beschilderung in den Bahnhöfen und den Zügen ist bilingual und elektronisch und ein Ticket kostet immer nur 2 RMB (ca. 0,24 EUR). Die Eingänge zur U-Bahn sind weithin sichtbar mit einem blauem D in einem Kreis gekennzeichnet. Weitere Informationen: http://www.bjsubway.com/.
  • Taxis sind ebenfalls fast überall und günstig in Peking verfügbar und es besteht grundlegend die Verpflichtung, den Taxameter zu verwenden, sofern nicht anders verreinbart. Ob man allerdings schneller per Taxi unterwegs ist als mit der U-Bahn, hängt von der konkreten Verkehrslage ab, wo es sich außerhalb des Zentrums doch mitunter ein wenig stauen kann.
  • Toiletten: Gibt es in Peking wirklich überall, selbst in einfachen Wohnvierteln und U-Bahnstationen, meist in der asiatischen Variante (Loch im Boden) und immer kostenlos.
  • Andere Touristen: Die allermeisten Touristen in Peking sind Chinesen, die Anzahl ausländischer Touristen hält sich in Grenzen. Ich würde schätzen, dass mind. 80% der Leute in Gruppen unterwegs sind, die sich dann wie brave Schafe von A nach B führen lassen, oftmals mit einheitlichen Mützen gekennzeichnet und stets in Zeitdruck. Dabei ist Peking doch so einfach zu bereisen??? Die Gruppen haben aber auch den Vorteil, dass sie sich auf einige wenige Gebiete im Zentrum konzentrieren oder sogar auf Teile einzelner Attraktionen. Selbst in der Verbotenen Stadt stößt man auf Bereiche, wo man kaum Besucher antrifft. Und außerhalb der 2. Ringstraße tendiert dann der Anteil der Ausländer gegen 0 (so wie es sein soll! ;-)).
  • Öffnungszeiten: Hier hat Peking noch ein wenig Verbesserungspotenzial, denn viele Attraktionen schließen bereits gegen 16:30/17:00 Uhr, obwohl es dann noch eine ganze Weile hell ist. Daher besser früh aufstehen, um nicht das Tagesprogramm zusammenstreichen zu müssen!


  • Alternativ kann man per Fahrrad umherfahren, was dank der zahlreichen Fahrradwege kein wirkliches Problem darstellt. Der Straßenverkehr hält sich im Unterschied z.B. zu Vietnam an grundlegende Verkehrsregeln wie die korrekte Fahrrichtung, so dass man mit normaler Wachsamkeit die Stadt so gut für sich erschließen kann. Oder aber man ist hauptsächlich zu Fuss unterwegs. Peking ist flach, durch die gigantische Ausdehnung ist jedoch einiges an Ausdauer erforderlich, besser kennenlernen als zu Fuss kann man eine Stadt aber nicht.
  • Essen/Getränke: Peking ist die Feinschmeckerhochburg des Nordens, bekanntestes Gericht ist natürlich die Pekingente, aber auch: mongolischer Lammfleisch-Feuertopf, oftmals gibt es statt Reis Teigwaren, Teigtaschen und Nudelsuppe, Kuchen aus Erbsenmehl, gebratene Maultaschen, Garküchen, es gibt einige internationale Restaurants, man isst im Restaurant üblicherweise in der Gruppe und teilt Gerichte (einer übernimmt das Bestellen und Bezahlen), es wird statt Tee leichtes chinesisches Bier zum Essen gereicht. In Peking findet man überall an den Straßenständen kleine Keramiknäpfe mit frischem Trinkyoghurt für 3-5 RMB, optimal für die Abkühlung bei einer längeren Tour und sehr schmackhaft.
  • Shopping: der Hongqiao-Markt bietet kurioses Allerlei (nördlich gegenüber vom Osttor des Himmelsaltar-Parks), Oriental Plaza (größtes innerstädtisches Einkaufszentrum, an der Dong Changan Jie), Freundschaftsladen (auf Ausländer fokussiert, mit überteuerten Preisen aber guter Auswahl, Jianguomenwai Dajie 17, U-Bahn 1 und 2: Jianguomen), typische Produkte/Mitbringsel z.B. Jade/Stickereien/Porzellan/Kalligrafie.
  • Weitere Informationen vor Ort: z.B. in Magazinen "Thats Beijing", "City Weekend" oder "The Beijinger", liegen oftmals gratis aus.
  • Eintrittskarten für Sehenswürdigkeiten werden oft nicht am Eingang, sondern an einem unscheinbaren Schalter in der Nähe verkauft, Parkbesuche kosten ebenfalls Eintritt.
  • Aktivitäten: Peking-Oper (z.B. im Hu-Guang-Gildenhaus), Schattenboxen frühmorgens in den Parks, Akrobatik-Shows (2000-jährige Tradition, Balancieren, Jonglieren etc., z.B. im Chaoyang-Theater, ab 19:15, Dongsanhuan Beilu 36, U-Bahn 10: Hujialou oder im Hu-Guang-Gildenhaus mit einzelnen Szenen, ab 19:30, Hufangqiao 3, nur mit Reservierung) und Teehaus-Varieté.
  • Nachtleben: Coco Banana (Tanztempel am Arbeiterstadion mit Lasershows etc., Gongrentiayuguan Xilu 8, Gebäuderückseite), Vics (populärer Club am Nordtor des Arbeiterstadions).
  • Sicherheit: Hier in Peking fühlt man sich sehr sicher - was auch kein Wunder ist, schließlich muss man an jeder U-Bahn-Station und in praktisch allen Sehenswürdigkeiten zuerst durch eine Sicherheitsschleuse. Das wird jedoch schnell zur Routine und ist in wenigen Sekunden erledigt.

Sowie einige Informationen allgemein für eine Reise nach China:

  • Der 01.10. ist der Chinesische Nationalfeiertag, dies kann wie auch beim alljährlichen Frühlingsfest zu Problemen mit Buchungen für Hotels und Transport bis zu einer Woche danach führen (Vorbuchen!!!), da dann halb China auf Achse ist. Andererseits gibt es zu diesem Anlass auch vielerorts spezielle Veranstaltungen, wie z.B. Festfeuerwerke in verschiedenen Städten.
  • Als Deutscher benötigt man für die Einreise nach China grundsätzlich ein Visum. Dieses kostet 30 EUR für die einmalige Einreise mit max. 30 Tagen Aufenthalt bei einer normalen Bearbeitungszeit von 4 Arbeitstagen auf der Botschaft in Berlin (bzw. +20 EUR innerhalb 2 Tagen, +30 EUR am gleichen Tag), Konsularabteilung der Botschaft der VR China (Brückenstraße 10, 10179 Berlin, Mo.-Fr. 9:00-12:00).
  • Währung/Preise: Renminbi mit Einheit Yuan und Abkürzungen RMB oder CNY, Geldscheine zu 100, 50, 20, 10, 5, 2 und 1 Yuan, Geldstücke existieren zu 1 Yuan und kleineren Stückelungen. Derzeit kann man bei Reisen durch China grob mit 10 RMB für 1 EUR rechnen.
  • Externe Informationen: Auswärtiges Amt zu China, Chinesische Botschaft in Berlin, Deutsche Botschaft in Peking.
  • Internet in China: Wer sich darüber aufregt, wieviel Zeit man doch mit Facebook, Twitter, YouTube, XING, Google+ und Co. sonst vergeudet, für den ist das normale Internet in China wahrscheinlich eine Verbesserung. Viele dieser Dienste sind entweder komplett geblockt oder künstlich so heruntergeregelt, dass sie kaum benutzbar sind. Bevorzugt werden chinesische Dienste wie Baidu. Aber natürlich gibt es auch dafür eine - ziemlich einfache - Lösung. Mehr dazu an anderer Stelle...
  • Transport/Züge: China hat eines der weltweit größten und zugleich am schnellsten wachsenden Streckennetze für Züge, mit starken Investitionen gerade auch in Hochgeschwindigkeitszüge, der Buchstabe am Anfang des Zugnamens gibt Auskunft über die Kategorie ("C", "D" und "G" sind Schnellzüge, "Z" sind Nachtzüge, "T und "K" sind einfachere/ältere Züge, Züge nur mit Nummer sind die ganz einfachen), Tickets können auch nach dem Boarding upgegraded werden. Weitere Informationen: http://www.seat61.com/China.htm.

Die neue China-Galerie füllt sich jetzt schon nach und nach mit den ersten Fotos aus Peking, knapp 300 weitere sowie einige Beiträge zu Peking folgen in den nächsten Tagen an dieser Stelle.



Bücher, Filme etc. zu Peking/Beijing (China)


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