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Donnerstag, 06.10.2011 - Asien > China > Peking/Beijing

Endspurt in Peking nach 3 Wochen in China

Nach Peking, Xian, Shanghai und zuletzt Chengdu bin ich jetzt wieder nach Peking zurückgeflogen, steht doch morgen bereits der 2. Teil meines mit nur 280 EUR recht angenehm bepreisten Error-Fare-Returnfluges Deutschland-China mit der Aeroflot an. Nach dem 2 1/2h-Hüpfer zum Beijing International Airport (PEK) mit der Air China ging es daher direkt wieder auf die Piste, denn nach dem ersten Aufenthalt in Chinas Hauptstadt Peking waren noch so einige Stationen offen geblieben. Los ging es diesmal im westlichen Teil der Innenstadt beim gewaltigen Militärmuseum, über das etwas merkwürdig anmutende Millennium Monument und den CCTV Fernsehturm neben dem Yuyuantan Park, zu eher abseits der normalen Besucherströme liegenden Tempeln wie dem Baiyunguan- und dem Guangji-Tempel und schließlich zum ziemlich sehenswerten Capital Museum, für welches man eindeutig das wesentlich zentraler gelegene Nationalmuseum direkt am Tiananmen-Platz wegfallen lassen kann.



Im Folgenden wie gewohnt die Übersicht dieser Sehenswürdigkeiten mit kurzem Kommentar:

  • CCTV Fernsehturm: Der 1994 vollendete CCTV Fernsehturm ist zwar mit 405m Höhe mit Abstand das höchste Gebäude in Peking, ist jedoch soweit westlich der Innenstadt gelegen, dass man ihn selbst bei Smog-freiem Wetter nur schemenhaft in der Ferne erkennen kann, egal ob von der Spitze des Kohlehügels im Jingshan-Park oder vom Sommerpalast aus. Der Fernsehturm liegt westlich des Yuyuantan Parks und kann für 70 RMB besichtigt werden. Auf 238m Höhe gibt es eine umlaufende Open-Air-Galerie, die einen 360°-Blick auf die Stadt ermöglicht. Möchte man von dort oben jedoch die touristisch relevanten Bereiche der Stadt im Osten erkennen, dann schaut man besser am Abend vorbei und nur wenn eindeutig kein Smog herrscht. Denn sonst sieht man hauptsächlich normale Wohngebiete im Westen Pekings. Wer möchte und zum richtigen Zeitpunkt in Peking ist, kann hier alljährlich an einem Tower-Rennen über 1484 Stufen teilnehmen - nach oben, selbstverständlich.
  • Millennium Monument: Das Millennium Monument grenzt im Süden an den Yuyuantan Park und ist eine Mischung aus einem Monument für die jahrtausendealte chinesische Geschichte und bedeutsame chinesische Persönlichkeiten sowie einem Kunstmuseum mit wechselnden Ausstellungen. In dem Gebäude mit der prägnanten Architektur (eine Art Bauhaus-Interpretation des klassischen Himmelsaltars) können im oberen Teil u.a. Skulpturen chinesischer Politiker, Philosophen, Künstler etc. besichtigt werden, während es in den unteren zwei Etagen Ausstellungen zu chinesischer Kunst oder wie derzeit zu Europäischen Skulturen sowie die Beijing Design Week gibt. Nur die Sonderausstellungen sind kostenpflichtig.
  • Militärmuseum: Folgt man dem vom Millennium Monument startenden Weg nach Süden, dann stößt man auf den gewaltigen Bau des Militärmuseums. Dieser klar auf chinesische Tourgruppen ausgelegte Bau demonstriert die militärische Stärke des Landes mit den unterschiedlichsten Waffengattungen. Zudem wird in einem Teil des Museums die neuere chinesische Geschichte samt Kriegen und Revolutionen dokumentiert/interpretiert.


  • Capital Museum: Das Hauptstadtmuseum findet man in den Reiseführern meist nur in den Randnotizen. Leider! Denn ein Besuch des spektakulären Baus (zwei Gebäude unter einem riesigen Hallendach) lohnt sich, gibt es auf insgesamt 7 Etagen doch einiges zu sehen. Neben Sonderausstellungen wie einer Retrospektive auf die Ming-Dynastie, bietet das Capital Museum u.a. Ausstellungen zu Kaligraphie, Bronzekunst, den Pekinger Hutongs mit ihren Trachten und Gebräuchen, zu Geschichte und Kultur von Peking uvm. Es ist nicht alles in Englisch beschriftet, aber auch so gut verständlich. Der Eintritt ist komplett kostenlos und gut zu erreichen ist das Capital Museum über die U-Bahn-Station Muxidi (weitere Informationen: www.capitalmuseum.org.cn).
  • Baiyunguan-Tempel Das "Kloster der weißen Wolken" ist ein daoistisches Tempelkloster aus der ersten Hälfte des 13. Jhs., welches auch heute noch aktiv von Mönchen genutzt wird. Die Anlage ist recht groß und verteilt sich auf zahlreiche Hallen und Höfe, mit Widmungen für die unterschiedlichsten Götter. Nur bis 16:00 Uhr geöffnet.
  • Ebenfalls für einen kurzen Abstecher lohnenswert sind der Miaoying-Tempel ("Tempel der Weissen Pagode", schon im Jahr 1271 unter den Mongolen entstanden und das älteste Gebäude im Altstadtbereich mit einer 51m hohen weißen Pagode, 9-16 Uhr), Li Dai Di Wang Miao ("Tempel der Alten Kaiser", aus dem Jahr 1530, 20 RMB) und schließlich der Guangji-Tempel. Alle drei Anlagen liegen entlang derselben Straße nur wenige Fussminuten voneinander entfernt.

Bei diesem Aufenthalt in Peking nicht geschafft habe ich u.a. folgende, prinzipiell ebenfalls für Besucher interessante Stationen (wenn man 7-10 Tage nur in Peking verbringt): Zizhuyuan Park mit Zoo und Aquarium, Botanischer Garten im Nordwesten, Beijing Worldpark in einem südwestlichen Vorort (auf 470.000 qm über 100 Miniaturmodelle von Sehenswürdigkeiten weltweit), Kunstbezirk Dashanzi (alternativer Name ist "798", auf dem Fabrikgelände des ehem. Staatsbetriebes Nr. 798 im Nordosten gelegen, Gemäldegalerien, Studios und Bars, v.a. Synonym für moderne Kunst und Kultur), Panjiayuan-Markt (großer Flohmarkt mit >3000 Ständen, neben Antikem aber auch Replika, v.a. am Wochenende interessant, Panjiayuan Lu, Ecke Dongsanhuan Lu, U-Bahn 10: Jinsong, nur Sa/So), Beijing Amusement Park, CCTV Tower (234m hoch mit einmaliger Architektur von Rem Koolhaas), Sanlitun Village mit Apple Store, die Ming-Gräber (13 Kaiserpaläste fürs Jenseits, 50km nordwestlich von Peking) und schließlich das Arbeiterstadion mit den Nachtclubs im nördlichen Teil.

Oh, und natürlich die Chinesische Mauer mit dem von Peking aus "am einfachsten" erreichbaren Abschnitt im 80km entfernten Badaling. Dies hatte ich als Tagestrip am letzten Tag eingeplant. Prinzipiell fahren vom Nordbahnhof auch stündlich Züge direkt nach Badaling für 6 RMB. Ich war also früh am Ort, 1h bis zur nächsten Abfahrt, Ticket gekauft (nur für die Linie, nicht für eine bestimmte Uhrzeit möglich) und vor dem Bahnhof angestellt - doch das war es dann auch schon. Denn obwohl der Bahnhof recht leer war, der Zug erst in Peking startet und noch reichlich Zeit bis zur Abfahrt war, wurde niemand in den Bahnhof gelassen. Nächster Einlass laut Schild: 3h später. WTF??? Natürlich sprach niemand Englisch und trotz eindeutiger Zeichen, Aufmalen der Zugnummer etc. war kein Einlass möglich. Nächster Versuch: Taxi. Aber auch dies war nach x Versuchen aussichtslos, die Fahrer sind leider in ganz China nicht die gerade die hellsten und trotz Chinesischer Zeichen für Badaling, Foto der chinesischen Mauer etc. war dies unmöglich. Für eine Tourbuchung war es natürlich mittlerweile zu spät, weshalb ich die Mauer wohl auf den nächsten Trip verschieben muss. Manchmal ist China schon ziemlich frustrierend, was aber nur sehr bedingt mit beiderseits mangelnden Sprachkenntnissen zusammenhängt (auch wenn ich das meiste hier nicht unbedingt niederschreibe).

Morgen geht es dann nach 3 Wochen in China erst einmal mit Aeroflot wieder via Moskau-Scheremetjewo zurück nach Deutschland, bevor ich mich ein paar Wochen später erneut in Richtung Asien auf den Weg machen werde.

Hotel in Peking: Shatan Hotel

Mein Hotel in Peking war bei diesem zweiten Aufenthalt in der Stadt das Shatan Hotel (buchbar bei Agoda). Dieses liegt ein wenig abseits nordöstlich der Verbotenen Stadt etwa 100m östlich des Jingshan Parks (Kohlehügels) in einer Nebenstraße. Taxifahrer zu bewegen, dorthin zu fahren, ist selbst mit Adresse und Karte in chinesischen Zeichen eher aussichtslos und zu Fuss ist die nächstgelegene U-Bahn-Station Dongsi gute 20 Minuten entfernt. Besser man dirigiert sie daher zu einer der Attraktionen in der Nähe und läuft dann von dort aus weiter. Trotz der Lage des Hotels kann ich über die Ausstattung nicht klagen, denn diese ist sehr modern, die Zimmer sind mit 32m2 recht geräumig, Staff ist freundlich und das LAN macht ebenfalls keine Probleme. Das Hotel verfügt zudem über weitere Gimmicks wie Sauna und Konferenzräume, alle Details dazu oben bei Agoda. Direkt auf der Sha Tan Hou Jie liegen kleine chinesische Geschäfte, in denen man einige Snacks und sonstige Kleinigkeiten bekommen kann, so dass man nicht unbedingt ständig einen Trip runter zur Wangfujing Dajie einlegen muss. Bezahlt habe ich rund 35 EUR pro Nacht.



Bücher, Filme etc. zu Peking/Beijing (China)


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LONELY PLANET DEUTSCHLAND
Erscheinungsdatum: 2017-08-03
Nur EUR 19,99
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Gruner + Jahr
Erscheinungsdatum: 2014-05-01
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